Kabisa Gise – Blog

ganz und gar Gise

Archiv: Samstag, 14. März 2009

2009
Samstag
14
Mrz

Unaufhaltsam

Veröffentlicht von: Gise
um 20:55 Uhr

Heute hat sich die Sonne doch recht häufig gezeigt, so dass ich Euch ein paar schöne Bilder vom Frühling zeigen kann.

Wie immer kann man durch Anklicken der Bilder auch eine Großansicht bekommen.
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Vor meiner Haustür blüht es immer mehr. Noch vor ein paar Tagen waren diese weißen Krokusse ganz geschlossen.

Noch vor ein paar Tagen waren diese weißen Krokusse ganz geschlossen.

Die ersten Tulpenblätter drängen ans Tageslicht.
Im Bild unten seht Ihr im Tulpenblatt das Wasser stehen.

Die ersten Tulpenblätter drängen ans Tageslicht.

Noch sind die Tulpenblätter kaum höher als die Krokusse.

Noch sind die Tulpenblätter kaum höher als die Krokusse.

Die Zeit für die Schneeglöckchen läuft leider schon langsam ab.

Die Zeit für die Schneeglöckchen läuft leider schon langsam ab.

Bald werden die Osterglocken blühen.

Bald werden die Osterglocken blühen.

Immer mehr Krokusse spitzen aus dem Boden.

Immer mehr Krokusse spitzen aus dem Boden.

Schaut einmal… der helle Krokus schlüpft unter die Baumrinde. Und der lila Krokus versteckt sich etwas schüchtern vor uns.

zwei Krokusse unter einem dünnen Baumstamm

Die ersten Blätter zeigen sich an einem Busch.

Die ersten Blätter zeigen sich an einem Busch.

Winterlinge

Winterlinge

Erinnert Ihr Euch noch an diese Dinger? Bis man die Bilder, die man auf solche Filme gebannt hat, betrachten konnte, vergingen ein paar Tage. Heute braucht man vom Bild knipsen bis zum Bildabzug maximal eine halbe Stunde.

Ein Film liegt achtlos auf der Wiese.

Vanillefarbene Krokusse neben tieflila Krokussen – welch eine wunderschöne Farbkombination.

vanillefarbene Krokusse neben tieflila Krokussen

Noch mehr Krokusse, diesmal etwas heller lila gefärbt.

Noch mehr Krokusse, diesmal etwas heller lila gefärbt.

Obwohl heute viele Bienen unterwegs waren, habe ich keine erwischt.

dem Krokus in den Kelch geschaut

Nanu, da hat jemand seinen Schnuller verloren…

Nanu, da hat jemand seinen Schnuller verloren...

Die Amsel hat mich lange beäugt, bevor sie dann laut schimpfend davonflog.

Die Amsel hat mich lange beäugt, bevor sie dann laut schimpfend davonflog.

Ein Eichhörnchen habe ich auch gesehen, aber für ein Foto wollte es leider nicht still sitzen bleiben.

Morgen soll es bedauerlicherweise wieder regnen, aber ich denke, der Frühling lässt sich nun nicht mehr aufhalten. Wie schön!

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2009
Samstag
14
Mrz

Zwiespalt

Veröffentlicht von: Gise
um 17:45 Uhr

Heute Morgen habe ich schon eine Andeutung gemacht, dass zwischen meiner Mutter und mir schon seit Jahren ein großes Schweigen herrscht, das mich immer mehr belastet. Schon seit mehr als fünfzehn Jahren habe ich kein Wort mehr mit ihr gewechselt. Wie es dazu kam, will ich so kurz wie möglich zu erklären versuchen.

Als Kind verging kaum ein Tag, an dem meine Mutter mich nicht geschlagen und beschimpft hat. Ich denke jetzt im Nachhinein, dass sie nie mit der Enttäuschung fertig wurde, ein behindertes Kind geboren zu haben. Sie wollte es schlichtweg nicht wahrhaben und so lehrte sie mich das Handarbeiten und Vieles mehr. Grundsätzlich ist eine Förderung der Fähigkeiten äußerst löblich, aber ich musste akribisch genau und fehlerfrei arbeiten, ansonsten gab es Prügel und wüste Beschimpfungen: geistig behindert… dümmer als die Polizei erlaubt… hässlich… keiner wolle etwas mit mir zu tun haben.

Nach Einkäufen oder Verwandtschaftsbesuchen, bei denen ich mich mit Erwachsenen unterhalten hatte, bekam ich zu Hause zu hören, was für einen schwachsinnigen Blödsinn ich wieder einmal geredet hätte… meine Mutter hätte sich für mich in Grund und Boden geschämt.

Gut, abgehakt… sollte man meinen. Das Verhältnis sollte sich ja eigentlich normalisieren, wenn das mißhandelte Kind erwachsen ist und selbst eine Familie hat. Weit gefehlt. Nun war ich plötzlich meinem Mann hörig und der hätte mich gegen meine eigene Mutter aufgehetzt, als ich mich mit ihr über das Geld (ein nicht unerheblicher Betrag) das in ihrem Haus steckte, unterhalten wollte. Sie war nicht bereit, mir einen Teil des Hauses zu überschreiben, so dass ich gegen sie vor Gericht zog.

Das war im Jahre 1995 – und seitdem herrscht zwischen uns absolute Stille.

Ich gehe davon aus, dass meine Mutter psychisch krank ist. Sehr viel spricht dafür. Sie leidet zum Beispiel extrem an Verfolgungswahn. Trotzdem will ich von ihr wissen, ob ihr bewusst ist, was sie mir angetan hat. Und ich will herausfinden, wie sie mich heute sieht. Bin ich für sie immer noch das kleine, von meinem Exmann und von meinem Vater leicht manipulierbare Mädchen oder nimmt sie mich endlich wahr so wie ich bin: eine erwachsene, selbständige und selbstbestimmende Frau mit einem eigenen Dickschädel.

Meine Mutter hat vier Kinder großgezogen, aber ich bin nicht die Einzige, die keinen Kontakt mehr zu ihr hat. Nur noch ein Sohn schaut nach ihr.

Bevor ich das große Schweigen mit ihr beende, muß ich mir erst klar darüber sein, was ich von ihr erwarte.

Eins steht für mich aber jetzt schon fest: ihre Marionette spiele ich nicht mehr!

Eher bin ich bereit, den Kontakt zu ihr erneut abzubrechen.

Dann aber für immer.

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2009
Samstag
14
Mrz

Schade

Veröffentlicht von: Gise
um 09:41 Uhr

Heute Morgen schien es ein sonniger Tag zu werden, aber nun wird die Sonne immer blasser. Deshalb werde ich jetzt nur die Blümlein vor dem Haus fotografieren gehen.

Bis später! :winke:

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2009
Samstag
14
Mrz

Bitte

Veröffentlicht von: Gise
um 09:04 Uhr

Macht bitte mit bei meiner Aktion im heutigen Eilein meines Fasten-Ka(r)lenders, denn heute brauche ich ein wenig Zerstreuung. Zu viele Gedanken bedrücken mich heute; das Schweigen zwischen meiner Mutter und mir belastet mich immer mehr. Darüber werde ich später schreiben.

Ich selbst werde mich heute auch ein wenig nach Draußen begeben, um ein Bild für das heutige Eilein mitzubringen.

Ich möchte gerne wissen, ob heute in ganz Deutschland die Sonne scheint und ob irgendwo noch eine größere Menge Schnee liegt. Bei uns in Stuttgart liegt jedenfalls keiner mehr. Dafür sprießen immer mehr Krokusse aus dem Boden…

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