Kategorie: dies & das
30
Gestern hatten wir hier in Stuttgart 30°C!
Morgens 9°, stark bewölkt.
Mittags 9°, Regen.
Am späteren Nachmittag 12° bei etwas Sonnenschein.
Das macht zusammen 30°.
War ja klar!
Kaum bin ich mit dem Wäscheaufhängen fertig, regnet es auch schon.
Doch solange der Regen senkrecht fällt, passiert meiner Wäsche auf dem Balkon nichts, denn dieser ist überdacht.
Aufgeregt
Leute, ich bin jetzt schon ganz hibbelig, dabei fliege ich doch erst heute Abend um 20:45 nach Berlin. Jetzt muss ich noch dringend Unterwäsche waschen. Trocknen muss sie dann eben in Berlin.
Die Wohnung aufräumen will ich auch, denn es gibt nichts frustriererendes als in eine chaotische Wohnung heimzukommen. Das Meiste habe ich gestern schon gemacht, jetzt muss ich nur noch die Tische abwischen und den Staubsauger quälen.
Die Reisetasche ist auch noch nicht gepackt.

Der Minka geht es gut. Sie frisst wieder mit großem Appetit und das Zeugs verlässt den Magen so wie es soll und nicht rückwärts.
Das ist gut, denn so kann ich mich nun ganz auf meinen Abflug nach Berlin konzentrieren.

Gestern habe ich den ganzen Tag in meinem Wohnzimmer aufgeräumt und gewuhlt. Ich habe ein kleines Wohnzimmer, aber man glaubt nicht, wie voll man es stellen kann. Überall lagen und standen Sachen herum und auf den Tischen stapelten sich Post und Prospekte. Jetzt bin ich echt baff, wie groß doch das Wohnzimmer ist. Oder anders formuliert: Leute, ich habe unter dem Chaos ein Wohnzimmer gefunden! Und jetzt erinnere ich mich auch, dass wir einen PVC-Boden in Beige haben…

Die Chaosbeseitigung im Wohnzimmer wollte ich nur am Rande erwähnen, aber es musste wohl ausführlicher berichtet werden, um zu verdeutlichen, dass ich mir am Abend eine Belohnung verdient habe.
Stop! Nicht nur ich, sondern auch mein Sohn, denn er musste ebenfalls seine Sachen ordentlich wegpacken. Immerhin wohnt und schläft er im Wohnzimmer und so liegt Vieles hier herum, das ihm gehört.
Am Abend haben wir uns vom Pizzadienst verwöhnen lassen. Und anschließend habe ich meinen Sohn zu seinem Standort gefahren. Er absolviert seinen Grundwehrdienst nur
Gestern war es das zweite Mal, dass ich meinen Sohn direkt zu seinem Standort gefahren habe. Ab und zu packt mich eine unbändige Lust, Autobahn zu fahren und da bin ich dann immer froh, wenn ich einen Grund dafür habe.

So, nun muss ich mich um meine Wäsche kümmern. Und um den “Feinschliff” in der Wohnung. Der Staubsauger steht schon im Startloch…
Boykott
Conterganopfer rufen zum Boykott von Produkten der Dalli-Gruppe auf. Die Kampagne richtet sich gegen die Unternehmer-Familie Wirtz, der neben Dalli auch der Pharmakonzern und frühere Conterganhersteller Grünenthal gehört.
Seit letztem Wochenende gibt es auch einen Boykottaufruf gegen McFit, der Fitnesskette, die die Loveparade gesponsort hat.
Nur frage ich mich, wem solche Boykotts tatsächlich von Nutzen sind. Meiner Meinung nach schaden sie viel mehr als dass sie zum Erfolg führen.
Lassen wir Dalli-Produkte stehen oder suchen wir ein anderes Fitnessstudio auf, gehen die Einnahmen für die Firma und die Kette zurück. Und wer darf diesen Verlust ausgleichen? Die kleinen Mitarbeiter und Angestellten. Deren Löhne werden gekürzt oder es kommt gar zu Entlassungen. Die Preise für die boykottierten Produkte und für die Fitnessangebote steigen.
Die Familie Wirtz und Herrn Schaller, der Gründer und Geschäftsführer von McFit, berühren ein Boykott überhaupt nicht. Sie haben so viel Privatvermögen angehäuft, dass sie in ihrem Team die letzten sind, die von einer Pleite existentiell bedroht sind.
Ausgesperrt
In dem Moment, in dem die Wohnungstür hinter mir ins Schloss fiel, durchzuckte mich ein Gedanke: der Wohnungsschlüssel… war auf der anderen Seite der Tür.
Den Autoschlüssel hatte ich aber dabei, also bin ich erst einmal zum Einkaufen gefahren. Dies war schnell erledigt und es könnte noch eine schöne Weile dauern, bis meine Tochter von ihrer Arbeit nach Hause kommt. Mein Sohn kommt erst am Freitag wieder. Ich wollte weder auf die Eine noch auf den Anderen warten. Wozu hat man denn Nachbarn? Der Sohn in der Parterre war so nett, mir die Wohnungstür mit meiner Bahncard zu öffnen.
Er war erst skeptisch, ob dies überhaupt ginge, aber als nach mehrmaligem Probieren die Tür aufsprang, strahlte er mehr als ich: “Jetzt habe ich wieder etwas gelernt.”
Habt Ihr Euch auch schon ausgesperrt?
Wie seid Ihr dann wieder in Eure Wohnung gekommen?
