Kabisa Gise – Blog

ganz und gar Gise

Kategorie: Blog

2012
Dienstag
7
Feb

Kein Angebot

Veröffentlicht von: Gise
um 07:52 Uhr

Ihr kennt das aus der Marktwirtschaft:
Die Nachfrage regelt das Angebot.
Das gilt auch für mein Blog.
Also, viele Kommentare von Euch motivieren mich, Euch mehr zu erzählen.
Kein Wort von Euch zu meinen Bildern – kein Bild mehr in meinem Blog.

Ihr Lieben, es tut mir leid, so knallharte Worte an Euch zu richten, aber mir war einfach mal danach…

Habt einen schönen Tag! :D

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2012
Samstag
4
Feb

Dank

Veröffentlicht von: Gise
um 14:17 Uhr

Danke, Ihr Lieben, für Eure Meinung zu meiner Bloggerei beziehungsweise Nicht-Bloggerei. Natürlich weiß ich, dass Ihr erpicht darauf seid, Neues von mir zu erfahren, aber Ihr versteht auch, dass ich meine Privatsphäre und die der Anderen schützen möchte. Aber zum Glück gibt es doch das Eine oder Andere, was ich Euch erzählen kann und möchte – auch wenn es nichts ist, was die Welt bewegt. Und so dürft Ihr Euch jetzt schon auf zwei oder vielleicht gar drei neue Einträge freuen, die nun gleich folgen werden… Sogar mit Bilder! :)

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2012
Samstag
21
Jan

Bloggen oder aufhören?

Veröffentlicht von: Gise
um 09:13 Uhr

Lange ist’s her, seit meinem letzten Eintrag. Dieses Jahr habe ich noch gar nichts gebloggt. Dabei ist das Jahr auch schon drei Wochen alt.

Ihr Lieben, ich danke Euch für Eure Treue. Wir haben miteinander schöne Momente genossen, aber auch traurige. Ich habe Euch viele Bilder gezeigt und Ihr durftet in meinen Adventskalendern blättern. Einmalig war der Fasten-Ka(r)lender.

Schon länger mache ich mir Gedanken über die Bloggerei. Was darf ich der Öffentlichkeit erzählen, was nicht?

Als ich mein erstes Blog anfing – das war vor knapp acht Jahren – habe ich mir ALLES von der Seele geschrieben. Ich habe manchmal auch über Menschen in meinem Umfeld erzählt. Ihr habt von den Misshandlungen erfahren, die ich von meiner Mutter ertragen musste. Ihr durftet an der positiven Entwicklung meiner Kinder teilhaben. Und ich habe Euch oft auf meine Ausflüge und Reisen mitgenommen.

Irgendwann kam mir die Idee, was denn wäre, wenn jemand aus meiner Nachbarschaft oder die Familie meiner letzten Beziehung zufällig auf mein Blog stieße? Über die Mutter meines letzten Freundes habe ich ja nicht gerade nett geschrieben. Von da an wurden meine Einträge immer weniger.

Doch seit ich arbeite, habe ich sehr große Hemmungen, über mich und aus meinem Leben zu erzählen. In den Kindergärten erzähle ich so gut wie nichts über mein Privatleben. Weder die beiden Kindergartenleiter, noch die Erzieherinnen, geschweige denn die Leute vom Amt, das für die Auszahlung meines Honorars zuständig ist, wissen, was ich in meiner Freizeit mache und treibe. Ich trenne Arbeitsleben und Freizeit. Doch hier im Blog kommen die beiden Bereiche zusammen. Und das möchte ich nicht. Deshalb gibt es hier nicht mehr so oft etwas zu lesen.

Es gäbe ja noch die Möglichkeit, mein Blog mit einem Passwort zu belegen. Beiträge über Ausflüge, meine Katze oder einfach Bilder, die ich Euch zeigen möchte, wären für die Öffentlichkeit zugänglich, aber persönliche Dinge könnte man nur lesen, wenn man mein Passwort wüsste. Aber dann werde ich zum Türsteher: “Du darfst rein – du kommst hier net rein”. Es könnten mich Leute nach dem Passwort fragen, mit denen ich Persönliches eher nicht teilen wollen würde. Wie schließe ich sie taktvoll aus?
Und wie bewege ich diejenigen dazu, mich nach meinem Passwort zu fragen, die es nicht tun, die mir aber in meinem Leben wichtig sind?

Außerdem war die Hauptidee fürs Bloggen, den Menschen da draußen zu zeigen, dass ich zwar als behindert gelte, aber dass ich letztendlich ein ganz normales Leben mit all seinen Höhen und Tiefen führe. Ich wollte meinen Überlebensdrang, meine Lebensfreude kund tun, ich wollte jedem die Chance geben, an meiner positiven Sichtweise der Dinge teil zu haben. Mit einem Passwort schließe ich erst einmal alle aus, die über Google oder über andere Webseiten auf mein Blog gelangen.

So lange ich keine für mich befriedigende Lösung gefunden habe, wird es in diesem Blog weiterhin sehr still sein.
Ihr habt ja Möglichkeiten, mit mir weiterhin in Kontakt zu bleiben. Per Telefon oder per eMail. Die eAdresse steht auf der Kontaktformularseite.

Nur Facebook bleibt tabu. Dort habe ich ganz wenige Freunde. Und sie sind meine Freunde, mit denen ich auch außerhalb des Internets persönlichen Kontakt pflege. Auf Facebook mag ich nicht mit Leuten befreundet sein, die nur ihre Freundesliste anwachsen sehen wollen… “Die ist bekannt mit dem, der mit der Cousine des Freundes meines Freundes bekannt ist, also soll sie auch in meiner Liste stehen.” Nee, sowas mag ich nicht. Ich fühle mich in einer kleinen und überschaubaren Gruppe wohl und da ist im Internet das Facebook ganz gut dafür geeignet…

Ihr Lieben, ich würde Euch gerne so vieles erzählen, aber was mache ich mit denen, die es für mein Empfinden nichts angeht?

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2011
Dienstag
26
Apr

3.000

Veröffentlicht von: Gise
um 21:56 Uhr

Hey Gabriela, zufällig sehe ich, dass Du den 3.000sten Kommentar abgegeben hast.


Klick!

Vielen Dank, Ihr lieben Leserinnen und Leser, dass es Euch gibt!

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2010
Samstag
9
Okt

Bloggen

Veröffentlicht von: Gise
um 08:52 Uhr

Ist Euch auch schon aufgefallen, dass ich immer seltener blogge? Darüber habe ich mir Gedanken gemacht und festgestellt, dass sich im Laufe der Zeit die Einstellung zum Bloggen verändert hat. Immerhin blogge ich seit 6½ Jahren.

Anfangs, als ich das Blog bei myblog einrichtete, habe ich über alles und jeden geschrieben. Doch mit der Zeit verändert sich die Einstellung zum Thema Privatsphäre. Es macht einen Unterschied, ob fremde Menschen etwas über mich erfahren oder Menschen, die ich kenne und die mir wichtig sind. Als ich die Oberfläche meines Blogs auf dem Bildschirm meiner Tochter zum ersten Mal sah und auch, wie meine Tochter meine Einträge las, da war mir etwas mulmig zumute. Fast so, als ob sie in meinem versteckten Tagebuch schmökern würde. Auch mein Sohn, meine Schwester und sogar ihre Tochter interessieren sich für die Neuigkeiten aus meinem Leben, aus meiner Gedanken- und Gefühlswelt. Es ist zwar für mich ein komisches Gefühl – ungefähr so, wie wenn jemand dein Gedicht oder deinen Aufsatz liest – aber es ist in Ordnung. Doch wenn mich Bekannte auf mein Blog ansprechen, merke ich, dass ich im Internet kein verborgenes Dasein führe.

Seit zwei Jahren arbeite ich wieder und seitdem achte ich extrem darauf, was ich, und vor allem, über wen ich schreibe. Die Vorstellung, dass irgend jemand aus meiner Arbeitswelt mein Blog entdecken könnte, behagt mir überhaupt nicht. Deshalb schreibe ich lieber gar nichts, was mich aber auch nicht glücklicher macht. Immerhin teile ich mich gerne mit. Über mein Blog habe ich schon einige nette Menschen kennen gelernt. Durch den gedanklichen Austausch mit Euch habe ich viel über mich erfahren und gelernt. Ihr habt mir oft Mut gemacht oder mich in meinen Unsicherheiten bei neuen Wagnissen ermuntert. Ich denke da zum Beispiel an den Ärger mit dem Tagesmütterverein. Ohne Euch und Euren positiven Zuspruch hätte ich die negative Meinung der Frauen in jenem Verein über mich übernommen und mich in mich zurückgezogen. Ohne Eure Unterstützung wäre ich garantiert noch heute arbeitslos, weil ich mir nichts zutrauen würde.

Der gedankliche Austausch mit Euch ist mir wichtig.

Tatsache ist, dass sich jeder Blogger über viele Kommentare freut. Ein Traum wäre, wenn jeder Leser eines Eintrags auch seinen Beitrag beisteuern würde. Zum Beispiel am Geburtstag, da könnte doch jeder, aber auch jeeeder, gratulieren. :mrgreen:

Es gibt aber mehrere Gründe, warum man so erpicht auf Kommentare ist. Manchmal will ich einfach nur beachtet, gelobt werden, im Mittelpunkt stehen und manchmal brauche ich Rat, Trost oder andere Meinungen. Darauf geht Ihr gerne ein.

Das Miteinander in der Bloggerwelt ist und bleibt spannend. Ich bin gerne mitten unter Euch und vielleicht finde ich irgendwann den goldenen Mittelweg. Das eine Extrem, nämlich über alles und jeden zu schreiben, ist nicht gut. Das andere Extrem, nämlich der totale Rückzug, ist aber auch keine Lösung.

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Kabisa Gise – Blog läuft unter Wordpress 3.1.2
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