Kabisa Gise – Blog

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Archiv: Sonntag, 1. November 2009

2009
Sonntag
1
Nov

Selbst gekocht

Veröffentlicht von: Gise
um 22:37 Uhr

Königsberger Klopse selbst gemachtMeine Kinder und ich essen gerne Königsberger Klopse und die hole ich ab und zu beim Discounter aus der Tiefkühltruhe. Dazu gibt es Reis.

Neulich hatte mein Sohn wieder einmal Appetit auf dieses leckere Gericht, doch in welchem Discounter ich auch nachgeschaut habe, es gibt zur Zeit keine Königsberger Klopse zu kaufen. Also habe ich einmal Dr. Goggl befragt und der bot mir gleich -zig Tausend Rezepte an. Beim Durchlesen stellte ich fest, dass man das Gericht sehr leicht selbst zubereiten kann, was ich heute Abend ausprobiert habe. Glaubt mir, es hat gut geschmeckt! Wesentlich besser als es auf dem Bild (anklickbar) aussieht!

Für die Klopse nehme ich:
500 gr. Hackfleisch
2 altbackene Brötchen
2 Eier
1 Zwiebel
etwas Salz, Pfeffer, Senf und was einem sonst noch einfällt
Fleisch- oder Gemüsebrühwürfel für 1,5 Liter Brühe

Für die Soße:
Butter oder Margarine
Mehl
Milch
1 Gläschen Kapern
etwas Salz
Suppen-Flüssigwürze

Zubereitung:
Zuerst werden die Brötchen in Wasser eingeweicht. Dann das Wasser abgießen und die Brötchen so gut wie möglich ausdrücken. Diese nun mit kleingeschnittener Zwiebel, dem Hackfleisch, den Eiern und den Gewürzen zu einem Teig verkneten. Ich habe dies ganz gut mit einer stabilen Gabel hinbekommen, aber man kann auch mit der Hand den Teig durchwalgen.

Wenn ich es nicht schon wieder vergesse, setze ich jetzt erst einmal einen Topf Wasser für den Reis zum Erhitzen auf den Herd.

Nun bringe ich in einem anderen Topf die Brühe zum Kochen, rolle aus dem Fleischteig etwa pflaumengroße Kugeln und lasse diese in der Brühe etwa 20 Minuten köcheln. Um die Kugeln zu formen, habe ich den Eisportionierer und einen Esslöffel genommen.

Für die Soße à la Béchamel kann ich keine genauen Mengenangaben machen, denn ich mache sie immer pi mal Auge. Zuerst gebe ich in einen weiten Topf ordentlich Margarine, die den Topfboden komplett ein paar Millimeter hoch bedeckt. Dann gebe ich Mehl (schätzungsweise 3 gehäufte Esslöffel) hinzu und verrühre es mit der heißen Margarine. Die Masse sollte nicht klumpig, aber auch nicht zu nass sein. Bei Bedarf einfach etwas Fett oder Mehl nachschütten. Das Mehl wird ohne zu bräunen nur angeschwitzt. Nun nimmt man den Topf von der heißen Herdplatte, löscht die Mehlschwitze mit der Brühe der Klopse ab (ungefähr 3-4 Schöpflöffel voll) und rührt das Ganze kräftig mit dem Schneebesen durch. Jetzt gießt man Milch dazu (etwa ½ Liter) und lässt die Soße unter ständigem Rühren nochmal kurz aufkochen. Dann würzen, die abgetropften Kapern hineinrühren und zum Schluss die Klopse ohne die Brühe in die Soße geben – fertig! Die Soße und die Klopse reichen aus für 4 Portionen. Locker! :yummy:

So, zum Schluss habe ich ein paar Fragen rund um die Klopse:
Magst Du Königsberger Klopse?
Wenn ja, selbst zubereitet oder fertig aus dem Laden?
Wenn bisher nur aus dem Laden, würdest Du Dir jetzt nach meiner Beschreibung zutrauen, Königsberger Klopse selbst zuzubereiten?
Was gibt es dazu? Reis oder Salzkartoffeln?

Nachtrag:
Wie immer habe ich auch heute viel zu viel Mehl genommen, denn jetzt hat die Soße die Konsistenz eines sturzfähigen Puddings… :lol:

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2009
Sonntag
1
Nov

November

Veröffentlicht von: Gise
um 10:49 Uhr

 
verregneter Novembertag

Der November ist kalt.
Er ist dunkel.
Und trist ist er auch.
Der November ist der Monat des Todes, des Moders und der Verwesung.

Ist der November tatsächlich so? Nein, das sind Eigenschaften, die wir ihm andichten.

Der November ist ein Monat, der auch sonnig sein kann. So wie heute. Deshalb war ich heute Morgen nach Sonnenaufgang schon im Exotischen Garten, der ja nur zehn Gehminuten von meiner Wohnung liegt.

Ich wäre immer noch dort, hätten die Akkus meiner Digi nicht plötzlich schlapp gemacht. Jetzt stecken sie im Ladegerät und wenn sie wieder voll sind, marschiere ich nochmal los.

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