Archiv: Mittwoch, 16. April 2008
Junge Katze
Der Besuch bei der Tierheilpraktikerin hat sich meinem Gefühl nach voll gelohnt! Sie hat meine Bauchgefühle durchweg bestätigt. Zum Beispiel hat sie mich darin bestärkt, Minka niemals etwas aufzuzwingen. Also keine Medikamente oder Futter zwangsweise mit der Spritze ins Maul geben.
Aber nichts deutet darauf hin, dass wir uns um Minka Sorgen machen müssen.
- Ihr Fell ist glatt, dicht, kräftig in der Farbe und nicht struppig.
- Ihre Haut ist schuppenfrei.
- Ihr Zahnfleisch ist fest und weist keine Entzündungen auf.
- Sie stinkt nicht aus dem Mund.
- Sie hat keine Schmerzen.
- Minka macht einen Gesamteindruck von einer 3jährigen Katze.
Die Heilpraktikerin meint, dass Minkas Nieren noch nicht sehr stark geschädigt sind. Die gesunden Nierenteile haben offensichtlich die Arbeit der geschädigten Parts voll übernommen. Mit nierenschonender Kost und vielen Schmuseeinheiten kann Minka noch sehr alt werden – wenn sie nicht von etwas anderem aus dem Leben gerissen wird…
Das einzige Manko sind Minkas Augen. Seit sie Ende Januar so schwer an einer akuten Nierenetzündung erkrankt war, haben sich ihre Augen getrübt. Ich habe den Eindruck, dass sie nicht mehr sehr gut sieht. Kein Wunder, wenn sich in den Augen Ablagerungen gebildet haben. Dagegen sollen die Globuli Barium carb. C30 und Arnica C30 helfen, die ich der Minka im Wechsel alle zwei Tage je 3-5 Kügelchen geben soll. Die Heilpraktikerin ist sich sicher, dass meine Mietze damit schon nächste Woche fit und vielleicht auch frech wie ein junges Kätzchen sein wird. Na toll… ihre “fünf Minuten” hatte sie schon lange nicht mehr. Darauf freue ich mich ja jetzt
Homöopathie
Nachher fahre ich mit Minka zu einer Tierheilpraktikerin. Ich habe mich mit Homöopathie noch nie richtig befasst. Klar, das eine oder andere pflanzliche Medikament habe ich mir schon mal aus der Apotheke geholt, aber mehr nicht.
Seit ich aber von Minkas Nierenerkrankung weiß, bin ich beim Googeln und Recherchieren jedesmal über die klassische Homöopathie gestolpert. Der Schulmedizin zufolge hätte meine Katze eingeschläfert werden sollen. Mein Tierarzt, der ein herkömmlicher Schulmediziner ist, steht aber zum Glück der klassischen Homöopathie sehr offen gegenüber. Er hat mir geraten, es mit einem Tierheilpraktiker mit klassischer Homöopathiebehandlung zu versuchen. Also habe ich wieder gegoogelt und bin auf eine Heilpraktikerin fast vor meiner Haustür gestoßen. Mit dem Bus brauche ich trotzdem eine halbe Stunde hin, mit ein Mal umsteigen. Deshalb gönne ich meiner Fellnase und mir den Luxus eines Taxis.
Kennt Ihr Euch ein wenig mit klassischer Homöopathie aus? Worauf muß ich bei der Tierheilpraktikerin achten?
Obwohl… ich habe sie auf ihrer Homepage gesehen und ich habe schon zwei Mal mit ihr telephoniert und mein Bauchgefühl sagt mir, dass sie nicht mein Bestes will, nämlich mein Geld, sondern dass sie mir und meiner Mietze wirklich helfen möchte.
