Archiv: März 2008
Hab’s geahnt
Bei Engelbert erinnere ich noch daran, auch die Zeit in Telefonen und Handys umzustellen, aber an mein eigenes Handy habe ich nicht gedacht. Dabei fungiert es auch als Wecker – und prompt habe ich meinen Sohn eine Stunde später erst zur Schule geweckt.
Jetzt sind bei mir alle Uhren bis auf die in der Küche über der Tür auf Sommerzeit umgestellt. Kann mal jemand eben kurz sich bücken und sie stellen? Vielleicht sollte ich sie doch gegen eine Funkuhr austauchen.
Habe ich schon erwähnt, dass ich die Zeitumstellerei hasse?
Uhr
Lässt bei Euch die Uhr links unter dem Kalender mein Blog auch sehr lange laden, bis die Seite endlich steht? Wenn ja, nehme ich sie wieder heraus. Sie sieht zwar klasse aus, ist jedoch nur Spielerei. Jeder Computer hat ja seine eigene Uhr, so dass ich nicht glaube, dass Ihr meine eingebaute unbedingt braucht. Oder doch?
Ich möchte bitte dazu Eure ehrliche Meinung lesen.
Frühling gefunden
Heute Morgen habe ich bei Engelbert gelesen, dass er den Frühling gesehen habe. Ich wollte ihn auch sehen… den Frühling, also habe ich mich nach dem Gottesdienst in den Exotischen Garten begeben.
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Und tatsächlich… es ist Frühling!
Der ganze Baum steht unter Blüte.
Die Osterglocken blühen, obwohl Ostern schon vorbei ist.
Ein Käfer sonnt sich auf einer Osterglocke.
Wie schön, dass der österliche Winter dem Wachsen und Blühen keinen Schaden zufügen konnte.
Warum bleibt die Familie ausgerechnet hinter meinem Motiv stehen? Und das auch noch einige Minuten lang.
Jetzt endlich kann ich das Foto aufnehmen.
Zweiblättriger Blaustern
In diesem Krokus tümmeln sich einige kleine Fliegen.
Ein reinweißer Krokus… so unschuldig und unbefleckt…
Ein kleiner Käfer hat sich tief im Krokus verkrochen.
Es gibt nicht nur schöne Blumen, sondern auch grüne Pflanzen, die später blühen.
Das echte Lungenkraut hat im Volksmund viele Namen: Hänsel und Gretel, Bachkraut, Blaue Schlüsselblume, Bockkraut, Fleckenkraut, Himmelschlüssel, Hirschkohl, Hirschmangold, Hosenschiffern, Lungenwurz, Schlotterhose, Schwesternkraut, ungleiche Schwestern, unser lieben Frauen Milchkraut.
Ist Euch schon aufgefallen, dass die meisten Frühblüher wie dieses Scharbockskraut gelb sind?
Schlüsselblumen zwischen… Leberblümchen?
Kirche
Nachdem ich über Ostern nun doch keine rechte Lust darauf hatte, mich in die Kälte und Nässe zu stürzen, war ich demnach auch nicht in den Gottesdiensten. Aber heute habe ich mir keine Ausrede geduldet. Die Sonne lachte vom strahlend blauen Himmel und das Thermometer kletterte in den zweistelligen Bereich.
Nach dem Gottesdienst, der in unserer Gemeinde recht spät beginnt, nämlich erst um elf Uhr, war ich wieder einmal im nahegelegenen Exotischen Garten. Meine Digi habe ich schon in der Kirche dabei gehabt.
Eben bin ich wieder nach Hause gekommen. In meinem Gesicht habe ich einen leichten Sonnenbrand und mir ist gut warm. Kein Wunder, denn auf meinem schattigen Balkon hat es immerhin schon 21° – wie warm ist es dann erst in der Sonne?
Ich bin froh, dass ich noch spazieren gegangen bin, denn nun bezieht sich der Himmel mit immer mehr Schleierwolken.
Jetzt werde ich die Bilder von meiner Digi auf den PC ziehen und die schönsten werde ich Euch zeigen.
Nachtrag:
Eben stelle ich fest, dass die Überschrift mit diesem Eintrag kaum etwas zu tun hat. Oder doch? Es heißt ja, Gott findet man nicht nur in der Kirche, sondern er ist immer bei und mit uns.
Nur merke ich, dass ich in den letzten Jahren viel zu vielen Atheisten begegnet bin. Mit einem habe ich öfters über die Existenz oder auch Nichtexistenz Gottes diskutiert. Ich denke seitdem sehr oft über seine Argumente und Sichtweise nach und stelle fest, dass sie durchaus Hand und Fuß haben.
Ich bin auf der Suche nach Antworten. Ich suche auch in der Kirche, aber dort schaue ich mir die Gläubigen und höre mir die Worte und Gebete an und frage mich, was ich dort in der Messe mache, wenn es keinen Gott gibt.
Jesus hat gelebt und gewirkt, da besteht für mich kein Zweifel. Nur, war er wirklich Gottes Sohn oder war er einfach ein charismatischer, liebenswerter Spinner? Im Moment ist diese Frage für mich nicht wichtig. Wichtiger ist mir, was er den Menschen damals an Herzenswärme, Liebe und Hoffnung auf eine bessere Zukunft gegeben hat. Dass aus seinen Lehren gleich die Bibel für eine ganze Glaubensrichtung entsteht, hat er damals bestimmt nicht beabsichtigt. Er wollte mit der gesellschaftlichen Ordnung einfach nichts zu tun haben. Heute würde man ihn als Herumtreiber, Faulenzer und Tagträumer bezeichnen.
Umstellung
Ich hasse die Zeitumstellung. Vor allem deshalb, weil ich Angst habe, mich beim Uhrenstellen zu vertun und dadurch zu lange schlafe oder einen Termin verpasse. So wie heute Nacht. Tochter musste eben wieder das Haus verlassen und ich bin der zuständige Weckdienst. Gott, habe ich schlecht geschlafen!
Ich bin gestern schon um halb zehn ins Bett gegangen, aber um kurz nach elf war ich schon wieder wach, weil ich dachte, es wäre nach der Normalzeit schon drei Uhr. Zum Glück konnte ich bald wieder einschlafen.
Jetzt bin ich erstaunlich wach. Früher ins Bett gehen rechnet sich also doch.















