Archiv: Juli 2010
Teich
Ihr Lieben, Ihr seid sehr höflich, aber ich höre Euch mit Euren Hufen scharren. Ihr findet sicherlich genauso wie ich, dass es endlich Zeit für neue Bilder wird.
Voilà, hier seht Ihr eins von 42 Bildern, die ich auf meine Homepage hochgeladen habe.

Wem dieses Bild sehr gut gefällt, darf es sich als Wallpaper mitnehmen.
Bei meinen Puzzles ist es ebenfalls zu finden. Die Motive, die mit 02 beginnen, haben etwas mit dem Sommer zu tun.
Ansonsten dürft Ihr jetzt mit mir zwei Mal um den Teich wandern.
Wollt Ihr mich begleiten? Dann klickt auf folgende Worte:
- Teichleben
- Teichleben II
Aber gebt Acht, dass Ihr nicht ins Wasser fallt!
Ausgesperrt
In dem Moment, in dem die Wohnungstür hinter mir ins Schloss fiel, durchzuckte mich ein Gedanke: der Wohnungsschlüssel… war auf der anderen Seite der Tür.
Den Autoschlüssel hatte ich aber dabei, also bin ich erst einmal zum Einkaufen gefahren. Dies war schnell erledigt und es könnte noch eine schöne Weile dauern, bis meine Tochter von ihrer Arbeit nach Hause kommt. Mein Sohn kommt erst am Freitag wieder. Ich wollte weder auf die Eine noch auf den Anderen warten. Wozu hat man denn Nachbarn? Der Sohn in der Parterre war so nett, mir die Wohnungstür mit meiner Bahncard zu öffnen.
Er war erst skeptisch, ob dies überhaupt ginge, aber als nach mehrmaligem Probieren die Tür aufsprang, strahlte er mehr als ich: “Jetzt habe ich wieder etwas gelernt.”
Habt Ihr Euch auch schon ausgesperrt?
Wie seid Ihr dann wieder in Eure Wohnung gekommen?
Im Park
Gestern war ich über den Mittag im Exotischen Garten. Es war sehr trüb, aber es hatte wenigstens nicht geregnet. Das wollte ich ausnützen, um die Hängende Blau-Zeder und den Zimt-Ahorn zu fotografieren.
Anschließend wollte ich nach dem Teichrallenpaar, das letzten Sonntag auf dem Teichrosenteppich dabei war ein Nest zu bauen, schauen, doch meine Digi zeigte mir an, dass die Akkus leer sind. Im Auto hatte ich Ersatzakkus, doch ich habe mich dennoch entschlossen, erst zu den Teichrallen zu gehen. Es wurde nämlich am Himmel immer dunkler. Tatsächlich… kaum war ich am Teich angekommen, fing es zu regnen an. Ich habe trotzdem noch ein paar Bilder von Teichrosenblüten und Teichralle im Nest gemacht – mit leeren Akkus.
Heute Morgen herrschte strahlender Sonnenschein umd am Himmel war kein einziges Wölkchen zu sehen. Dennoch wurde es Mittag, bis ich mich endlich aufraffen konnte, wieder in den Exotischen Garten zu gehen. Es wurde aber auch höchste Zeit, denn die ersten Wolken fingen schon an, die Sonne zu bedecken.
Es ist erstaunlich, wie viele Menschen kleine Dinge nicht sehen.
“Oooh, kuck mal, da schwimmt ein großer Karpfen.”
Die Libelle zu ihren Füßen wird übersehen.
Oder ich werde gefragt: “Was gibt es denn Schönes zu sehen?”
“Da war eben eine fette Kaulquappe.”
Oder: “Eine Libelle hat sich eben noch hier gesonnt.”
Die Leute sind meistens enttäuscht, dieses oder jenes Tier nun nicht gesehen zu haben, aber keiner fühlt sich “schuldig”.
In meinem Kopf entsteht folgende Weiterführung des Gesprächs:
“Oh, habe ich etwa die Kaulquappe verjagt?”
“Neinnein, seine Mutter hat zum Mittagessen gerufen.”
Zum Glück habe ich solche scheuen Tierchen meist schon in meiner Digi, bevor die Leute neugierig zu mir her trampeln kommen. Und wenn nicht, dann ist es auch nicht schlimm, denn es gibt immer wieder solche Situationen, diese Tierchen zu knipsen.
Was mich aber furchtbar ärgert ist, wenn die Akkus, die ich gestern frisch eingelegt habe, schon heute und nach nur zwei Fotografierstunden wieder leer sind. Und die Akkus, die ich gestern leer aus der Digi genommen habe, liegen jetzt immer noch leer auf dem Tisch herum. Dafür laden sich gerade die Akkus, die heute leer geworden sind. Bis sie voll sind, kann ich leider meine heute gemachten Bilder nicht sichten, denn ein Kartenlesegerät besitze ich nicht.
Bevor ich nach Berlin fliege, muss ich mir unbedingt neue Akkus kaufen…
Loveparade
Am Freitag fuhr spätabends ein Sonderzug, der Lovetrain, von Stuttgart aus zur Loveparade nach Duisburg. Ich habe, seit für dieses Event in meinem Lieblingsradiosender “Sunshine live” geworben wurde, ernsthaft in Erwägung gezogen gehabt, da mitzufahren.
Schon gestern Abend war ich froh, doch fürs Daheimbleiben entschieden zu haben, denn die Vorstellung, dass ich eine von den neunzehn Totgetrampelten wäre, ist furchtbar. Eine Massenpanik war aus bisher ungeklärter Ursache ausgebrochen und hat ebendiese neunzehn Todesopfer und mehr als
Hurra!
Draußen ist es trocken. Mehr noch! Die Wolken rutschen ein wenig auseinander, damit die Sonne auf die Erde blicken kann.
Und 18°C Außentemperatur finde ich weder zu kalt noch zu heiß. Nun, für alle Fälle habe ich ein Jäckchen dabei.
Also dann… auf zum Fest!
