Ausgesperrt
In dem Moment, in dem die Wohnungstür hinter mir ins Schloss fiel, durchzuckte mich ein Gedanke: der Wohnungsschlüssel… war auf der anderen Seite der Tür.
Den Autoschlüssel hatte ich aber dabei, also bin ich erst einmal zum Einkaufen gefahren. Dies war schnell erledigt und es könnte noch eine schöne Weile dauern, bis meine Tochter von ihrer Arbeit nach Hause kommt. Mein Sohn kommt erst am Freitag wieder. Ich wollte weder auf die Eine noch auf den Anderen warten. Wozu hat man denn Nachbarn? Der Sohn in der Parterre war so nett, mir die Wohnungstür mit meiner Bahncard zu öffnen.
Er war erst skeptisch, ob dies überhaupt ginge, aber als nach mehrmaligem Probieren die Tür aufsprang, strahlte er mehr als ich: “Jetzt habe ich wieder etwas gelernt.”
Habt Ihr Euch auch schon ausgesperrt?
Wie seid Ihr dann wieder in Eure Wohnung gekommen?

Dienstag, 27. Juli 2010 um 07:22
Hallo Gise,
allerdings steckte der Schlüssel nicht innen sondern das Schloß war nach langen Jahres des Gebrauchs ausgeleiert und mit der Karte ging es nicht. Der Schlüsseldienst musste kommen und hat für 20 Sekunden Arbeit 135,00 Euro genommen … Lehrgeld also …
Grüßle Rita
Gise sagt: Ja, Schlüsseldienste sind ganz schön teuer. Vor allem ist die Spannweite der Preise unglaublich, weshalb es sich durchaus lohnt, sich die Preise bei mehreren Diensten zu erfragen.
Dienstag, 27. Juli 2010 um 09:56
es ist Jahre her- so bin ich mit dem Schlüsseldienst reingekommen. Wie teuer das war ? vergessen !!
nun hat mein Sohn einen Schlüssel für alle Fälle– aber er wohnt nicht im gleichen Ort und ich habe kein Auto! – wenn ich den Preis bei Rita lese- würde ich somit lieber eine Nacht im Hotel schlafen… und mich verwöhnen lassen- bis der Sohn samt Schlüssel da ist
) aber der Sohn könnte ja auch mal in Urlaub sein… o
h Schreck..
lg Christel
Gise sagt: Hätte mein Schlüssel innen gesteckt, hätte ich ihn erst gar nicht vergessen.
Dienstag, 27. Juli 2010 um 10:17
Liebe Gise,
ja und wie ich das kenne, das mich Aussperren. Nur jetzt ist es für mich kein Problem mehr. Bei unseren Steinen vor dem Haus hat es einen, der ist innen hohl und da liegt mein Rettungsschlüssel drin.
bisous, Martha
Gise grinst diebisch: Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo Dein Haus wohnt…
Dienstag, 27. Juli 2010 um 13:15
noch mals ich (Christel)
ich werde mir einen Schlüssel im Büro (meiner Arbeitsstelle) hinterlegen. Das ist doch wichtig- denke ich. Dann benötige ich nur “jemanden” der mich dann mal ins Büro lässt. aber das ist einzurichten.
vielleicht ist das auch für andere Leser ein Tipp !!
lg Christel
Gise sagt: Eine meiner Bekannten steckt, sobald sie ihre Wohnung betritt, ihren Schlüssel ins Schloss UND schließt die Tür ab. Wenn sie die Wohnung verlässt, muss sie ja erst aufschließen und hat somit den Schlüssel schon mal in der Hand.
Ich würde das auch gerne so handhaben, aber meine Kinder finden das “doof”. Das funktioniert ja nur, wenn alle in der Familie mitmachen oder wenn man allein wohnt.
Mittwoch, 28. Juli 2010 um 14:28
Unser Hausherr hat einen Schlüssel und eine Freundin, 3 Häuser weiter.
Gerade dieser Freundin haben wir in letzter Zeit zweimal helfen können. Erst klingelte der Mann an, er habe seinen Schlüssel vergessen, eine Woche später meine Freundin selbst, lach.
Heißt, wir haben von der Freundin auch den Schlüssel. (Vom Hausherrn nicht)
Gise sagt: Mein Hausherr ist eine Wohnbaugesellschaft und meine Freundin wohnt mir zu weit weg. Da bin ich schneller bei meiner Tochter im Büro – sofern sie gerade nicht in Ravensburg ist.