Archiv: Montag, 20. April 2009
Guten Morgen!
Seit gestern strahlt die Sonne wieder, aber dennoch war ich zu Hause. Ich habe mich um die längst fällige Wäsche gekümmert, die heute ihre Fortsetzung findet.
Mein Flurnachbar wurde gegen Ende letzten Jahres aus seiner Wohnung ausgezogen. Er selbst wollte nicht, aber seine Betreuer meinten, dass er in einem Heim besser aufgehoben wäre. Er ist, wie ich Euch schon berichtet hatte, Alkoholiker und Zwangsneurotiker. Zudem hat er offene Füße, die er nur unzureichend versorgen lässt. Zuletzt bestand die Gefahr einer Amputation, weswegen er Ende des letzten Jahres ins Krankenhaus kam. Das war für seine Betreuer die Chance, seine Wohnung und den Haushalt aufzulösen.
Seit Fasching, also seit zwei Monaten wird nun die Wohnung von Grund auf renoviert. Auch jetzt wird dort gebohrt, was auf Dauer ganz schön nervig ist. Ich hoffe, dass die Wohnung bald fertig ist.
Heute habe ich einiges vor. Für die morgige Arbeit im Kindergarten muss ich noch etwas ausdrucken, aber das geht ja schnell. Einkaufen gehen sollte ich auch noch. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mir auch gleich meine Haare schön machen lassen – aber nur, wenn ich nicht warten muss.
Aber vor allen Dingen will ich hier in der Wohnung klar Schiff machen. So einen strahlenden Sonnenschein sollte man eigentlich für andere Aktivitäten ausnutzen, aber andererseits hebt das herrliche Wetter meine Laune, so dass die Hausarbeit besser flutscht. Am Freitag habe ich nämlich Geburtstag und man weiß ja nie, wer da zum Kaffee vorbeikommt.
(Denjenigen, die mir gerne etwas schenken würden, sei einmal darauf hingewiesen, dass die Worte “viele Wünsche” in der linken Navigationsleiste zu einem Wunschzettel bei Amazon führen.)
Natürlich habe ich mir auch schon überlegt, mit Euch Seelenfärblern am Samstag zu feiern. Nur wüsste ich absolut nicht, wo. In Herrenberg oder Tübingen vielleicht? Mit der Erika zusammen, die ebenfalls am Freitag Geburtstag hat? Oder ist das jetzt zu kurzfristig?
Erika, können wir heute Abend dazu mal hallonieren?
So, nun wende ich mich dem Haushalt zu.
