Archiv: Februar 2009
Überraschung
Endlich habe ich die Überraschung für Euch soweit fertig, dass ich sie Euch präsentieren darf.
Aber wo ist sie denn nun?, höre ich Euch ungeduldig fragen. Tja, Ihr Lieben, leider müsst Ihr Euch noch ein klitzekleines bisschen länger gedulden.
Wie lange müssen wir denn noch warten?, stöhnt Ihr. Noch zwölf Stunden und keine Sekunde länger. Versprochen!
Alles okay
Eben komme ich von meinem Zahnarzt zurück. In meinem Mund ist alles in Ordnung, ich hatte nur ein klein wenig Zahnstein, den die Zahnarzthelferin ruckzuck entfernt hat. So liebe ich es.
Am Freitag bin ich in einem Blog auf eine Methode der Mundpflege gestoßen, die ich ausprobieren möchte. Ich muß mich dazu erst überwinden, denn den Geschmack dieser Methode stelle ich mir furchtbar vor. Wovon ich rede? Vom “Öl ziehen”, auch “Öl saugen” genannt. Man nimmt dazu ein- bis mehrmals täglich, und das zwei bis sechs Wochen lang, einen Esslöffel voll kalt gepresstes Speiseöl in den Mund und bewegt es etwa zehn Minuten lang kräftig zwischen den Zähnen hin und her. Dann spuckt man das Ganze wieder aus. In den einzelnen Berichten im Internet steht, dass man das Öl in die Toilette spucken soll. Keine Ahnung, warum, denn ob ins Klo oder ins Waschbecken – in beiden Fällen landet das Wasser im Klärwerk, meine ich.
Den Mund mit dem Öl gründlich durchspülen soll nicht nur eine reinigende, sondern auch eine heilende Wirkung auf die Zähne und das Zahnfleisch haben. Und noch mehr… es soll sich auf den ganzen Körper entgiftend und entschlackend auswirken, was sich wiederum positiv auf das Immunsystem niederschlagen soll.
Nun, ich werde es ausprobieren. Gegen den widerlichen Geschmack sollen ein paar Spritzer Zitronensaft im Öl helfen.
Kennt Ihr das Ölsaugen/Ölziehen?
Wenn ja, welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?
Wenn nein, seid Ihr jetzt neugierig und googelt dazu nach mehr Informationen? Wärt Ihr bereit, es ebenfalls einmal auszuprobieren?
Gefällt
In meinem Wohngebiet ist eine Baustelle. Ich kann sie von meinem Balkon aus halb sehen. Zwischen der Baustelle und dem Haus, in dem ich wohne, befindet sich noch eine Häuserzeile. Teils stört diese mich, denn ich würde die Baustelle gerne von Zeit zu Zeit fotografieren. Aber andererseits bin ich froh, dass ich nicht direkt vor meiner Haustür die Baustelle habe, denn dort in der Häuserzeile ist der Baulärm bestimmt nicht zu überhören. Selbst ich höre ihn, wenn ich in der Küche oder im Bad bin. Und das bei geschlossenen Fenstern.
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Gestern Morgen aber hörte ich nicht den Bagger oder die LKW’s, sondern eine Motorsäge. Ich ahnte schon, was das bedeuten konnte.
Als ich mit meiner Tochter am Nachmittag zum Einkaufen fuhr, sah ich beim Vorbeifahren meine Befürchtung bestätigt – die Bäume, die noch auf der Baustelle gestanden hatten, lagen nun alle zerkleinert auf dem Boden. Bäume, die bestimmt so alt waren wie das Wohngebiet. Dieses wurde nach dem Krieg errichtet. Mit großzügigen Grünflächen und vielen Bäumen und Büschen.
Von meinem Küchenfenster aus habe ich diese Bäume schon oft fotografiert. Morgens bei Sonnenaufgang.
Das jüngste Bild dieser Art ist vor gerade einmal neun Tagen entstanden.
Heute gab es keinen stimmungsvollen Sonnenaufgang, denn der Tag begann nass und trüb und er wurde nicht besser. Dennoch habe ich mein morgendliches Lieblingsmotiv fotografiert, um zu zeigen, dass in der Baumkronengruppe nun ein Baum fehlt.
Ihr kennt auch die Straßenszene, die ich immer wieder von meinem Küchenfenster aus fotografiere.
Das letzte Mal habe ich dergleichen vor acht Tagen geknipst.
Seht Ihr im oberen Bild die Tanne ganz links? Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie gewiss schon an die fünfzig Jahre alt ist. Wie viele Vögel haben wohl schon in ihr genistet? Und wie oft haben sich Eichhörnchen in ihr gejagt und an ihren Zapfen genagt?
Und jetzt?
Schaut auf das nächste Bild. Die Tanne liegt nun in kleinen Stücken am Boden.
Anfang Januar habe ich einfach so vom Balkon aus versucht, die Baustelle zu fotografieren.
Seht Ihr die Tanne auf dem Boden liegen?
Was geschieht nun mit ihr? Und mit den anderen Bäumen, die stolz und mächtig auf dem Grundstück gestanden haben?
Einen Trost gibt es: Wer in Stuttgart einen Baum fällt, muss wieder einen pflanzen.
Hihi
Es macht mir unheimlichen Spaß, Eure Geduld zu strapazieren…
Na, seid Ihr denn schon gespannt darauf, welche Überraschung Euch erwartet? Vor allem wollt Ihr sicherlich wissen, wann Ihr sie endlich zu sehen bekommt. Habe ich Recht?
Nun, soviel verrate ich Euch: sie liegt in den Presswehen und wird bald das Licht des Internets erblicken.
Schon sehr bald.
Es handelt sich nur noch um Tage…
Hilft fast immer
Wenn ich schon beim ersten Kribbeln in der Nase und Schniefen eine Aspirin plus C nehme und dann früh ins Bett gehe, bin ich meine anbahnende Erkältung meistens über Nacht wieder los. Heute Morgen hat es tatsächlich nur noch ein kleines bisschen in meiner Nase gekribbelt. Und dank Eurer guten Wünsche ist auch dieses verschwunden. Hoffentlich bleibe ich nun gesund. :pig:






