Archiv: Sonntag, 11. Januar 2009
Eis und Schnee
Der Kleinhohenheimer Bach fließt durch das Naturschutzgebiet Eichenhain. Da es schon seit einer guten Woche nun knackig kalt ist, wollte ich nachsehen, ob dieses kleine Bächlein bis auf den Grund zugefroren ist.
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Es war mir fast unmöglich, die Knospen und nicht den Hintergrund scharf zu knipsen. Die Bäume und Büsche sind nicht tot… ihre Knospen warten geduldig auf den Frühling.
Hier an dieser Stelle habe ich schon einmal Fotos gemacht. Das war im April 2007. Damals war es grün, aber jetzt ist alles weiß.
Ich habe mich nicht aufs Eis getraut. Als Jugendliche bin ich einmal in einen Teich eingebrochen – diese Erfahrung muß ich nicht nochmal machen.
Kein Eiszapfen, sondern ein klitzekleiner Zapfen von einem Baum (Hybrid-Lärche?) steckt im Schnee.
Alles ist so reglos wie der Stein.
Die Natur ruht unter Eis und Schnee.
Muster in der Eisschicht
Dies sieht aus wie ein Pelzkragen, ist aber Schnee mit Stacheln am Rand.
Noch mehr Stacheln.
“Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.” Hoffentlich hat diese Bauernregel keinen Wahrheitsgehalt.
Ein Astloch mit altem Laub, Schnee und Flechte.
Wir werfen noch ein letztes Mal einen Blick auf den Bach. Hier stehen wir übrigens nun einige Meter weiter bachaufwärts. Die Mittlere Filderstraße verläuft unmittelbar neben dem Bach, wie man an der Verkehrsampel am rechten Bildrand erkennen kann.
Ich danke Euch fürs Mitgehen und hoffe, dass Euch der kleine Ausflug gefallen hat…
Noch nicht
Ich fürchte, auf die Bilder werdet Ihr noch etwas warten müssen. Im übrigen habe ich am Bach nicht 69, sondern nur
Es gab jetzt erst einmal einen leckeren Eintopf: den Gaisburger Marsch. Nur schnipple ich statt des Rindfleischs, das wir nicht so gerne mögen, Saitenwürstchen in die Suppe. Und die Röstzwiebeln streue ich mir in meinen Teller, weil meine Kinder nicht gerade wild auf sie sind.
So, und nun bearbeite ich die Bilder!
Getan
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Und ich habe es gewagt… ich war mit meinen Turnschuhen im Schnee, der kaum höher als meine Schuhsohlen war. Meine Füße sind weder nass noch kalt geworden. Also kann ich öfter durch den Schnee gehen, um zu fotografieren.
Wenn ich jetzt richtig recherchiert habe, war ich am Kleinhohenheimer Bach, ein Bach entlang der Mittleren Filderstraße, unterhalb des Stuttgarter Teilorts Sillenbuch.
Fotografiert habe ich 69 Bilder, dann waren die Akkus meiner Digi leer. Sie waren wohl eh nur halb voll und ich bin erstaunt, dass sie trotz der Kälte doch noch einige viele Bilder zuließen.
Wollt Ihr die Bilder sehen? Ist ja gut, ich bearbeite sie gleich für Euch!
Sonn-Tag
Der heutige Tag macht seinem Namen alle Ehre. Einfach wohltuend herrlich! Doch leider ist es gleichzeitig sehr kalt. Bei Sonnenaufgang hatte es auf meinem Balkon -10°C, jetzt hat es “nur” noch -4,8°. Tendenz steigend.
Ich beschließe, dass es zum Spazierengehen und Fotografieren nicht zu kalt ist. Nur blöd, wenn man kein richtiges Winterschuhwerk, sondern nur ein paar dicke Turnschuhe hat. So kann ich schlecht im tiefen Schnee waten. Ich würde nämlich gerne zu einer bestimmten Stelle an einem bestimmten Bach gehen…












