Eis und Schnee
Der Kleinhohenheimer Bach fließt durch das Naturschutzgebiet Eichenhain. Da es schon seit einer guten Woche nun knackig kalt ist, wollte ich nachsehen, ob dieses kleine Bächlein bis auf den Grund zugefroren ist.
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Es war mir fast unmöglich, die Knospen und nicht den Hintergrund scharf zu knipsen. Die Bäume und Büsche sind nicht tot… ihre Knospen warten geduldig auf den Frühling.
Hier an dieser Stelle habe ich schon einmal Fotos gemacht. Das war im April 2007. Damals war es grün, aber jetzt ist alles weiß.
Ich habe mich nicht aufs Eis getraut. Als Jugendliche bin ich einmal in einen Teich eingebrochen – diese Erfahrung muß ich nicht nochmal machen.
Kein Eiszapfen, sondern ein klitzekleiner Zapfen von einem Baum (Hybrid-Lärche?) steckt im Schnee.
Alles ist so reglos wie der Stein.
Die Natur ruht unter Eis und Schnee.
Muster in der Eisschicht
Dies sieht aus wie ein Pelzkragen, ist aber Schnee mit Stacheln am Rand.
Noch mehr Stacheln.
“Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.” Hoffentlich hat diese Bauernregel keinen Wahrheitsgehalt.
Ein Astloch mit altem Laub, Schnee und Flechte.
Wir werfen noch ein letztes Mal einen Blick auf den Bach. Hier stehen wir übrigens nun einige Meter weiter bachaufwärts. Die Mittlere Filderstraße verläuft unmittelbar neben dem Bach, wie man an der Verkehrsampel am rechten Bildrand erkennen kann.
Ich danke Euch fürs Mitgehen und hoffe, dass Euch der kleine Ausflug gefallen hat…













Sonntag, 11. Januar 2009 um 22:52
Bin gerne mitgegangen, liebe Gise! Bei uns haben die Bäche auch Pelzkragen an und die Maulwürfe werfen auch hier im Januar. Aber die kleinen Zapfen sind bei uns Erlenfrüchte. (Guck mal bei Google Bilder danach…)
Gise sagt: Du könntest mit den Erlenfrüchten Recht haben. Die Hybrid-Lärche habe ich bei Baumkunde.de gefunden. Aber laut der Beschreibung ist der Baum wohl immergrün, aber am Bach war kein grüner Baum. Also hast Du wohl Recht.
Ich lerne gerne dazu. Danke! :-*
Montag, 12. Januar 2009 um 00:00
wenn man sich überlegt, dass die Natur Tiere und Pflanzen hervorgebracht hat, die da an dem Ort ruhen und den eisigen Temperaturen standhalten, um sich mit der ersten Wärme wieder zu entfalten…
Danke für den schönen Bach-Spaziergang, Gise
Montag, 12. Januar 2009 um 10:19
Vielen Dank für die schönen Bilder.
Sind ein paar sehr schöne Motive dabei. Hut ab, du hast echt einen guten Blick für Naturschönheiten.
Liebe Grüße
Montag, 12. Januar 2009 um 19:37
Wunderschöne Winter-Impressionen, die mich heute auch zu einem Spaziergang in Eis und Schnee bei diesem herrlichen Sonnenwetter angeregt haben.
Ruthie hat Recht, es handelt sich bei den niedlichen kleinen Zapfen um die der Schwarzerle (Alnus glutinosa), unserer häufigsten heimischen Erlenart, die typischerweise gerade entlang von Bachläufen wächst. Sie fällt uns inbesondere jetzt im Winter auf, weil ihre Zapfen meist über den Winter am Baum hängen bleiben. Abgesehen davon gehört die Hybrid-Lärche gehört übrigens wie alle Lärchen zu den merkwürdigen Nadelbäumen, die im Winter ihre Nadeln abwerfen, also nicht immergrün sind.
Gruß Gabi
Dienstag, 13. Januar 2009 um 13:02
Sehr schön sind sie geworden, deine Bilder :bravo: :bravo: :bravo: Am besten gefällt mir das mit dem Stein. Und dann das mit … ach nein, hier jetzt eine Rangliste aufzustellen, würde etwas länger dauern, weil die Entscheidung ziemlich schwer fällt.