Kabisa Gise – Blog

ganz und gar Gise

Archiv: Mai 2008

2008
Mittwoch
21
Mai

Zeitgefühl durcheinander

Veröffentlicht von: Gise
um 17:11 Uhr

Zitat meines Sohnes: “Dir fehlt fast eine Woche, Mama.”

Heute habe ich mir den Luxus erlaubt auszuschlafen. Bis sieben Uhr. Das hat zur Folge, dass es mir schon den ganzen Tag wie Sonntag vorkommt.

Da mein Sohn mich überredet hat, heute Abend mit ihm zusammen einen Square dance Club hier in Stuttgart (kann man gut mit der U-Bahn erreichen) zu besuchen, ist es mir, wie wenn es morgen schon Freitag wäre. “Unser” Clubabend findet immer donnerstags statt.

Also heute ist Sonntag und morgen Freitag… mir fehlt eine knappe Woche…

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2008
Montag
19
Mai

Deprimiert

Veröffentlicht von: Gise
um 08:46 Uhr

Es regnet und das deprimiert mich. Dabei weiß ich, wie dringend die Natur jetzt Wasser braucht.

Mich deprimiert auch die Tatsache, dass ich immer noch kein Auto habe. Ich brauche dringend wieder Katzenstreu, aber ich scheue mich, irgendwelche Nachbarn oder Familie zu bemühen. Am Samstag war ich einkaufen – und bin schwer beladen nach Hause gekommen. Für ein Taxi bin ich zu sehr Schwäbin. (Wisst Ihr, was Schwaben sind? Schwaben sind Schotten, die wegen Geiz aus Schottland ausgewiesen wurden. :lol: )

Aber wozu gibt es meine Efis (= Ehefrauinspe), wenn nicht dafür, dass sie nach wochenlanger Funkstille sich just dann meldet, wenn mir meine Welt nur noch trist und grau erscheint!? Sie hat mich darauf hingewiesen, dass es von der Stadt Fahrgutscheine gibt. Ich habe mir daraufhin sofort einen Antrag ausgedruckt und den werde ich nachher aufm Amt abgeben.

Was meinen Anwalt betrifft, dem es entfallen war, eine Klage beim Gericht einzureichen… nun, auf ihn bin ich nicht sauer. Mich nervt nur der Umstand, dass mehrere Wochen unnötig verstrichen sind und ich nun noch länger auf den Gerichtstermin warten muß – wenn überhaupt einer zustande kommt. Erst muß mein Antrag auf Prozesskostenhilfe bewilligt werden.

Mein Anwalt weiß, dass das fehlende Auto für mich eine riesige Einbuße meiner Lebensqualität bedeutet. Deshalb hat er sich von Anfang an in meinen “Fall” voll reingehängt. Nur hat das Regulierungsgespräch mit dem Versicherungsvertreter überhaupt keine Einigung gebracht. Wir haben beschlossen, den Weg der Klage zu gehen.

Wie schon berichtet habe ich nun erfahren, dass mein Anwalt die Klage noch gar nicht eingereicht hat. Ich vermute, dass viele von Euch an meiner Stelle die nackte Wut packen würde. Aber Wut bringt nichts. Mein Anwalt ist auch nur ein Mensch. Er hat mit Sicherheit seinen Bürokräften den Auftrag erteilt, die Klage gegen die Versicherung vorzubereiten. Es war immerhin kurz vor Ostern, in der Karwoche, als das Gespräch mit der Versicherung scheiterte. Wer weiß, wie viel in der Kanzlei so kurz vor Ostern los war. Wer weiß, ob die Bürokraft oder der Anwalt mit ihren Gedacken nicht schon beim Osterfest war. Wer weiß…

Wenn ich mich jetzt über das Versäumnis aufrege, ändert sich an der Situation rückwirkend nichts. Und ich schaue lieber nach Vorn als zurück. Also “verzeihe” ich der Kanzlei und hoffe, dass das Gericht nun recht schnell reagieren wird. Dabei setze ich voraus, dass die Klageschrift dem Gericht inzwischen vorliegt…

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2008
Freitag
16
Mai

Nichts

Veröffentlicht von: Gise
um 09:07 Uhr

Ein Anruf bei meinem Anwalt hat ergeben, dass er die Klage gegen die Versicherung des Unfallverursachers noch gar nicht eingereicht hat. Er dachte, er hätte es schon gemacht, gleich nach dem Regulierungsgespräch mit einem Vertreter der Versicherung. Wann war das nochmal? Vor Ostern, oder nicht? Und ich wundere mich, warum sich nichts tut. Dabei will ich endlich wieder ein Auto haben!

Andererseits, wenn ich mir die Preisentwicklung vom Benzin so anschaue, sollte ich wohl lieber Fußgänger bleiben wollen…

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2008
Freitag
16
Mai

Unschlüssig

Veröffentlicht von: Gise
um 08:37 Uhr

Heute ist wieder einmal so ein Tag, an dem ich so Vieles gleichzeitig erledigen möchte, denn ich weiß nicht womit anfangen. Zu tun wären:

  • Stellenangebote durchsichten und eventuell darauf reagieren
  • mit JobCenter und mit Amt für Familie, Vereine und Schulen telefonieren
  • eMails (private und offizielle) schreiben
  • an meiner Homepage weiterbasteln
  • Wohnung aufräumen und putzen
  • Zimmerpflanzenstecklinge einpflanzen
  • fürs Wochenende einkaufen
  • mit dem Einkauf auch gleich Unterschriebenes bei der Bank abgeben

Oder soll ich doch erst einmal zum Frisör gehen?

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2008
Donnerstag
15
Mai

Exotischer Garten

Veröffentlicht von: Gise
um 20:11 Uhr

Da für heute und in den nächsten Tagen Regenwetter vorausgesagt war, war ich gestern am späten Nachmittag noch einmal zum Fotografieren im Exotischen Garten. Dort sind mir Schnappschüsse gelungen, die ich nie für möglich gehalten hätte. Ach, was sage ich Schnappschüsse… ich hatte genügend Zeit, die Digi auf meinem Stativ richtig zu platzieren und das Motiv heran oder weg zu zoomen.

Wie immer kann man auch eine Großansicht der Bilder durch Anklicken bekommen. Um die Bildershow richtig sehen zu können, muß die Seite komplett geladen sein. Zum Starten, ins 1. Bild klicken. Taste N: nächstes Bild, Taste P: vorheriges Bild, Taste C, X oder ESC: Bildershow beenden.

Nein, die Heckenrosen waren es nicht, auch wenn der Wind die Blüten manchmal ganz schön durchschüttelte.

gelbe Heckenrosenblüten

Gerade dieses Gelb gefällt mir besonders gut.

gelbe Heckenrosenblüte

Nicht zu blass und nicht zu kräftig.

gelbe Heckenrosenblüte

Die Kastanienbäume stehen in voller Blüte.

weiße Kastanienblütenkerze

rote Kastanienblütenkerze

Am Ufer des kleinen Teichs suchte eine Teichralle nach Futter.

Am Ufer des kleinen Teichs suchte eine Teichralle nach Futter.

Im größeren Teich sonnten sich Goldfische knapp unterhalb der Wasseroberfläche.

Goldfische sonnen sich

Ich habe einen älteren Mann beobachtet, wie er mit einer Digi in den Händen sich ganz, ganz langsam dem Teich näherte. Nein, ich bin nicht neugierig – ich will mich nur weiterbilden. ;) Deshalb habe ich seine Frau gefragt. Da rief der Mann mich flüsternd zu sich, aber bitte ganz langsam und leise. Ich habe mir fast gedacht, was er fotografierte, denn das Rufen, das man ab und an hörte, war laut genug.

Tatsächlich, da saß er und sonnte sich.

man kann das Motiv kaum erkennen

Jetzt hatte ich mein allererstes Froschbild im Kasten. Deshalb traute ich mich, die Digi auf dem Stativ besser zu positionieren. Diesmal gelang mir ein wesentlich besseres Bild vom Frosch.

ein Frosch sonnt sich

Dann entdeckte ich zwei weitere Frösche.

zwei Frösche tummeln sich im Wasser

Direkt neben mir tauchte noch ein Frosch auf.

ein Frosch sitzt am Wasserrand unter Grashalmen

Mitten im Teich ließ sich ein Frosch treiben.

Mitten im Teich lässt sich ein Frosch treiben.

Die Frösche scheinen keine große Angst vor Menschen zu haben.

noch ein Frosch sonnt sich

Hat er nicht schöne Augen? Mit einem Goldrand.

Froschgesicht ganz nah

Leider verschwand die Sonne langsam hinter einer großen schwarzen Wolke. Aber sie wird wiederkommen. Ich auch. ;)

Froch treibt im Wasser

Ich war echt erstaunt, wie zutraulich die Frösche waren. Während ich fotografiert habe, kam ein 5-jähriges Mädchen, dem ich einen Frosch zeigte. Der Vater ermahnte seine Kleine, nicht zu nahe an den Frosch zu gehen, weil er sonst verschwände. Das wollte die Kleine erleben und hüpfte dicht beim Frosch, stupste ihn mit einem Schilfhalm an – nichts. Der Frosch bewegte sich nicht. Erst als das Mädchen ihren Finger nach dem Frosch streckte, tauchte er ab – um an der gleichen Stelle sofort wieder seinen Platz einzunehmen.

Dass die Frösche keine Angst vor uns Menschen zu haben scheinen, erkläre ich mir folgendermaßen: Die meisten Leute schauen nur – kaum einer traut sich, einen Frosch anzufassen. Also droht ihnen von uns keine Gefahr. Aber der Reiher bedeutet nichts Gutes. Doch der bleibt fort, wenn Leute anwesend sind.

Ihr Lieben, das waren nicht die letzten Froschbilder. Sobald es wieder sonnig ist, werde ich versuchen, diese Tiere auf kurzem Stativ, also noch näher dran, zu fotografieren.

Wie ist es mit Euch? Könnt Ihr Frösche sehen oder ekelt Ihr Euch vor ihnen? Würdet Ihr gerne einen auf Eurer Hand sitzen haben? Und streicheln? Oder gar küssen? Dem kleinen Mädchen habe ich gestern den Rat gegeben, einen Frosch zu küssen, dann würde er zum Prinz verwandelt werden. Bei dieser Vorstellung hat die Kleine sich vor Ekel geschüttelt. Tja Mädchen, kein Kuss – kein Prinz… ;)

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