Exotischer Garten
Da für heute und in den nächsten Tagen Regenwetter vorausgesagt war, war ich gestern am späten Nachmittag noch einmal zum Fotografieren im Exotischen Garten. Dort sind mir Schnappschüsse gelungen, die ich nie für möglich gehalten hätte. Ach, was sage ich Schnappschüsse… ich hatte genügend Zeit, die Digi auf meinem Stativ richtig zu platzieren und das Motiv heran oder weg zu zoomen.
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Nein, die Heckenrosen waren es nicht, auch wenn der Wind die Blüten manchmal ganz schön durchschüttelte.
Gerade dieses Gelb gefällt mir besonders gut.
Nicht zu blass und nicht zu kräftig.
Die Kastanienbäume stehen in voller Blüte.
Am Ufer des kleinen Teichs suchte eine Teichralle nach Futter.
Im größeren Teich sonnten sich Goldfische knapp unterhalb der Wasseroberfläche.
Ich habe einen älteren Mann beobachtet, wie er mit einer Digi in den Händen sich ganz, ganz langsam dem Teich näherte. Nein, ich bin nicht neugierig – ich will mich nur weiterbilden.
Deshalb habe ich seine Frau gefragt. Da rief der Mann mich flüsternd zu sich, aber bitte ganz langsam und leise. Ich habe mir fast gedacht, was er fotografierte, denn das Rufen, das man ab und an hörte, war laut genug.
Tatsächlich, da saß er und sonnte sich.
Jetzt hatte ich mein allererstes Froschbild im Kasten. Deshalb traute ich mich, die Digi auf dem Stativ besser zu positionieren. Diesmal gelang mir ein wesentlich besseres Bild vom Frosch.
Dann entdeckte ich zwei weitere Frösche.
Direkt neben mir tauchte noch ein Frosch auf.
Mitten im Teich ließ sich ein Frosch treiben.
Die Frösche scheinen keine große Angst vor Menschen zu haben.
Hat er nicht schöne Augen? Mit einem Goldrand.
Leider verschwand die Sonne langsam hinter einer großen schwarzen Wolke. Aber sie wird wiederkommen. Ich auch.
Ich war echt erstaunt, wie zutraulich die Frösche waren. Während ich fotografiert habe, kam ein 5-jähriges Mädchen, dem ich einen Frosch zeigte. Der Vater ermahnte seine Kleine, nicht zu nahe an den Frosch zu gehen, weil er sonst verschwände. Das wollte die Kleine erleben und hüpfte dicht beim Frosch, stupste ihn mit einem Schilfhalm an – nichts. Der Frosch bewegte sich nicht. Erst als das Mädchen ihren Finger nach dem Frosch streckte, tauchte er ab – um an der gleichen Stelle sofort wieder seinen Platz einzunehmen.
Dass die Frösche keine Angst vor uns Menschen zu haben scheinen, erkläre ich mir folgendermaßen: Die meisten Leute schauen nur – kaum einer traut sich, einen Frosch anzufassen. Also droht ihnen von uns keine Gefahr. Aber der Reiher bedeutet nichts Gutes. Doch der bleibt fort, wenn Leute anwesend sind.
Ihr Lieben, das waren nicht die letzten Froschbilder. Sobald es wieder sonnig ist, werde ich versuchen, diese Tiere auf kurzem Stativ, also noch näher dran, zu fotografieren.
Wie ist es mit Euch? Könnt Ihr Frösche sehen oder ekelt Ihr Euch vor ihnen? Würdet Ihr gerne einen auf Eurer Hand sitzen haben? Und streicheln? Oder gar küssen? Dem kleinen Mädchen habe ich gestern den Rat gegeben, einen Frosch zu küssen, dann würde er zum Prinz verwandelt werden. Bei dieser Vorstellung hat die Kleine sich vor Ekel geschüttelt. Tja Mädchen, kein Kuss – kein Prinz…
















Donnerstag, 15. Mai 2008 um 22:09
Du mal wieder mit Deinen Ratschlägen :
1.
Ich habe bis jetzt noch kein Frosch geküßt der dann zum Prinz wurde, aber….
ganz viele Prinzen die dann doch nur Frösche waren.
2.
Aus dem Frosch wurde ein Prinz als die Prinzessin die eklig grüne Kröte an die Wand warf.
Die Sauerei möcht ich mir erst gar nicht vorstellen.
Dennoch super schöne Bilder hast Du die letzten Tage gemacht.
Gise schmunzelt: Und, ist Dein kleiner Prinz immer noch kein Frosch?
Knuddel ihn mal von seinem Tantchen. Und die Prinzessin auch.
Stüüüümmmmt… das verzogene Gör hat das arme Tier grausamst mißhandelt.
Außerdem soll es keine Sauerei gegeben haben, sondern einen schönen Prinz. Oder meintest Du die Sauerei, die der Prinz mit der Prinzessin, die offenbar noch minderjährig war… egal… Danke, dass Dir meine Bilder gefallen!
Donnerstag, 15. Mai 2008 um 23:38
Ganz tolle Bilder sind das!!!!
Gise sagt: Danke Ursel! Ich bin stolz auf diese Bilder! In Bad Gögging hat es ja mit dem Fotografieren der Frösche nicht geklappt, deshalb bin ich ja doppelt froh, dass mir so gute Aufnahmen geglückt sind.
Ich stelle auch immer wieder fest, dass man für Besonderes gar nicht erst so weit weg fahren muß – in Stuttgart ist alles vorhanden!
Freitag, 16. Mai 2008 um 09:23
Schöööön!
Stadtfrösche sind ja einiges gewohnt und lassen sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Zudem: Wer türmt wird niemals zum Prinzen!*gg*
Gar nicht auszudenken wieviel Prinzen man gut und gern zurück an die Wand klatschen müsste, um sie wieder einzufroschen.
Diese Art Schadensbegrenzung ist uns leider nicht gegönnt. Übrigens, man kann sich Männer auch kaufen. Zumindest in Wiesbaden, Mainz und Limburg:
In Wiesbaden, Mainz und Limburg haben kürzlich Kaufhäuser für Ehemänner eröffnet, in dem sich Frauen neue Ehemänner aussuchen können. Am Eingang hängt eine Anleitung, die die Regeln erklärt, nach denen hier eingekauft werden kann:
Das Geschäft darf nur einmal aufgesucht werden. Es gibt 6 Stockwerke mit Männern, deren Eigenschaften von Stock zu Stock besser werden. Sie können sich entweder einen Mann aus dem Stockwerk aussuchen, auf dem Sie sich befinden, oder Sie können ein Stockwerk weiter hoch gehen und sich dort umsehen. Sie können aber nicht zurück auf ein niedrigeres Stockwerk gehen, das Sie bereits verlassen haben.
Eine Frau geht ins Geschäft um sich einen Mann zu suchen. Im 1. Stock hängt ein Schild: “Diese Männer haben Arbeit.” Im 2. Stock hängt ein Schild: “Diese Männer haben Arbeit und mögen Kinder.” Im 3. Stock hängt ein Schild: “Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder und sehen gut aus.” – “Wow”, denkt die Frau, fühlt sich aber gezwungen weiterzugehen.
Sie geht zum 4. Stock und liest: “Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder, sehen verdammt gut aus und helfen im Haushalt.” – “Oh Gott, ich kann kaum widerstehen”, denkt sie sich, geht aber dennoch weiter.
Im 5. Stock steht zu lesen: “Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder, sehen verdammt gut aus, helfen im Haushalt und haben eine romantische Ader.” Sie ist nahe dran zu bleiben, geht aber dann doch weiter in den 6. Stock. Auf dem Schild steht: “Sie sind die Besucherin Nummer 31.456.012. Hier gibt es keine Männer. Das Stockwerk existiert nur, um zu zeigen, dass es unmöglich ist, Frauen zufrieden zu stellen. Vielen Dank für Ihren Einkauf im Fachgeschäft für Ehemänner. Auf Wiedersehen.”
Gegenüber hat ein Kaufhaus für Ehefrauen eröffnet. Es hat ebenfalls sechs Stockwerke. Im ersten Stock gibt es Frauen, die Sex lieben. Im 2. Stock gibt es Frauen die Sex lieben und Geld haben. Der 3. bis 6. Stock wurde noch nie von einem Mann besucht…
Gise lacht: Isa, wenn wir Frauen nicht wären, würden die Männer mit ihren Computern unrasiert und schmutzig in ihren unaufgeräumten und verdreckten Höhlen hocken, gell?
Freitag, 16. Mai 2008 um 09:40
Ich meine die Sauerei von den vielen Fröschen die an der Wand kleben und zu keinem Prinzen wurden, Du Ferkel.
Jaja isa, Männer sind halt einfacher gestrickt als wir Frauen.
Gise lacht schallend.
Freitag, 16. Mai 2008 um 22:45
Liebe Gise,
ich liebe Frösche, allerdings mehr die “grünen”. Meine Schwester hat einen kleinen Teich in ihrem Garten und dort hausen auch oft Frösche. Ich wollte einen küssen, aber der sprang leider weg.
Superschöne Aufnahmen hast Du gemacht. Toll! Auch schön beschrieben.
Liebe Grüsse