Herbst ohne Sonne
Gestern Morgen hatten wir noch strahlenden Sonnenschein, aber dass dieser vergeht, wurde in den Medien schon vor Tagen angekündigt. Also habe ich beschlossen, im Exotischen Garten von S-Hohenheim noch ein wenig zu fotografieren.
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Doch, ich habe es befürchtet… schon mittags schoben sich Wolken vor die Sonne. Trotzdem bin ich im Park geblieben und habe fotografiert.
Gerade die feinen Farbnuancen kommen ohne Sonne viel besser zum Vorschein.
Der Rhododendrongarten ist auch im Herbst farbenprächtig anzuschauen.
Das Leuchten des kleinen Baumes im unteren Bild lässt vergessen, dass die Sonne wolkenverhangen ist.
Nanu, ist da vorn ein Eckchen Frühling?
Nein, der Busch blüht nicht, sondern seine Blätter haben sich in verschiedene Rosatöne verfärbt.
Die Rot- und Orangetöne dieser Blätter würde meine Digi im Sonnenlicht nicht erfassen können.
Diese Zier-Äpfel, genannt Butterball, sind nur kirschgroß und gehören zur Familie der Rosengewächse.
Wunderschön, wie das Rot des wilden Weins mit dem Grün und Gelb des kultivierten Weins verflochten ist.
Faszinierend finde ich, dass jedes Gewächs seine eigene individuelle Laubfärbung hat, während das Grün im Sommer sich kaum voneinander unterscheidet.
Heute ist es stark bewölkt und so wollen wir uns einfach am bunten Laub erfreuen, das jeden trüben Herbsttag sonniger erscheinen lässt als einen trüben Tag im Sommer.











Dienstag, 14. Oktober 2008 um 22:06
Super Bilder die Du da geknipst hast auch wenn kein Pilz zu sehen ist (Ätschebätsche).
Ich bin auch jedes Jahr auf´s neue von der Farbpalette der Natur überwältigt. Bei uns gibt es so ein roten Zierbaum, der mich immer wieder aufs neue verblüfft, wie er seine Blätter im Herbst verfärbt; er wird in der Tat ROT oder besser gesagt roter, wenn dann die Sonne draufscheint sieht er aus als ob er brennt bzw. leuchtet.
Gise grinst: Hähäää Schweschderherz, ich habe Pilze fotofiert, aber die fand ich jetzt gar nicht so spektakulär. Klick mal drauf, dann siehst Du es besser… einfach langweilig, das Bild.
Beim folgenden Bild (ebenfalls anklickbar) fiel mir sofort ein nicht jugendfreier Witz ein…
Ein Mann geht an einem Klostergarten vorbei und beobachtet eine Nonne, die Spargel zwischen ihren Händen reibt und dabei murmelt: “Spargel wachs, Spargel wachs…” Da denkt der Mann: “Mmmh, das sieht gut aus.”
Nachts schleicht er sich dann in den Garten, buddelt sich in die Erde ein und hängt sein bestes Stück raus.
Am nächsten Morgen kommt die Nonne wieder, geht an das Spargelbeet und murmelt: “Spargel ab, Spargel ab…”
Freitag, 17. Oktober 2008 um 18:12
Hallo Gise,
der Witz hat etwas …lach….
der Busch mit den rosa-roten Blättern könnte ein Hartriegel sein.
Du hast wunderbare Bilder geschaffen.
Es hat den Steinen große Freude gemacht,
hier endlich wieder reingeschaut zu haben.
Gise sagt: Danke Strandsteine!
Eben komme ich vom Spaziergang zurück. Ich war extra nochmal bei den rosa-roten Blättern – sie sind so ziemlich alle schon abgefallen, der Busch ist fast kahl. So konnte ich heute im Gegensatz zum letzten Mal das Namensschildchen sehen. Bei dem Busch handelt es sich um das Warzen-Pfaffenhütchen. Hätte ich jetzt nicht gedacht…
Dienstag, 21. Oktober 2008 um 17:43
Liebe Gise,
da mußte ich jetzt erstmal Googlen,
da ich mit dem Namen der Pflanze nichts anfangen konnte.
Und ich habe dann mit Erschrecken gelesen,
das alle Pflanzenteile giftig sind, vor allem die Samen, enthalten Giftstoffe.
Selbst große Weidetiere können daran sterben.
Aus den vermahlenen Samen wurden früher Insektenpulver hergestellt, als Shampoo oder in Salben sollte das Pulver sogar die von Milben verursachte Krätze heilen.
Auch für den Menschen ist das Pfaffenhütchen gefährlich. Der Genuss der Früchte kann zu Kreislaufstörungen, Fieber und Koliken führen. Die Giftwirkung tritt erst nach wenigstens zwölf Stunden auf. In Extremfällen kann es beim Verzehr von 30 bis 40 Samen zu tödlichen Lähmungen kommen.
So kann Schönheit auch gefährlich sein….
de wieder etwas dazu gelernten Steine….
Sonntag, 26. Oktober 2008 um 23:24
Liebe Gise,
Deine sonnenlosen Herbstfotos finde ich wunderbar. Der Herbst ist schon ein toller Maler, gell!?