Verloren
Ihr kennt sicherlich diese Schweißbänder, die man um Handgelenke und Stirn tragen kann. Das Material dieser Bänder ist äußerst dehnbar, so dass ich so ein Schweißband fürs Handgelenk locker über meine Ferse um den Knöchel ziehen kann. So ein Schweißband habe ich in einem Sportgeschäft geschenkt bekommen, denn es hat eine ganz besondere Besonderheit… es ist mit einem Reißverschluss ausgestattet. Ideal für mich, denn nun habe ich die Lösung dafür, wie ich einen Schlüsselbund transportieren könnte.
Ich besitze im Moment drei Schlüssel: einen für die Haustür, einen für die Wohnung und einen für meinen Briefkasten. Diese drei Schlüssel hängen an einem Schlüsselring. Früher habe ich diese Schlüssel im Schuh unter den Zehen transportiert, aber auf längeren Strecken störten die Eisenteile. Also habe ich, kaum dass ich im Bus saß, den Schlüsselbund in meinem Rucksack verstaut. Und im Bus nach Hause wieder ausgegraben und in meinen Schuh gestopft. Noch früherer, als ich noch ein Auto hatte, da habe ich den Autoschlüssel separat von den anderen Schlüsseln gehabt. Diese blieben im Auto, während der Autoschlüssel allein im Schuh kaum störte.
Mit dem Schweißband mit Reißverschluss habe ich eine tolle Lösung gefunden. Bisher habe ich die Schlüssel immer mit dem Schlüsselring voran ins Schweißband gesteckt. Einfüßig war das aber jedesmal eine Fizzelei, bis auch der Ring endlich hinter den Reißverschluss gerutscht war. Den Verschluss habe ich aber offen ge- und die Schlüsselbärte ein wenig herauslugen lassen, damit ich sie zum Herausholen besser greifen konnte. Der Reißverschluss selbst ist mir zu kurz, die Öffnung ist nicht breit genug, um mit den Zehen hineingreifen zu können.
Gestern nun hatte jemand die Idee, dass ich die Schlüssel mit den Bärten voran ins Schweißband stecken und den Schlüsselring herausschauen lassen könnte. Dann könnte ich die Schlüssel am Ring einfacher wieder herausziehen. Prima Idee! – Blöde Idee… denn ich habe meine Schlüssel irgendwo verloren.
Wenn ich Glück habe, sind sie im Auto meiner Schwester. Oder in dem meines Bruders. Oder im Veranstaltungsraum, in dem auch eben diese Beide waren.
Drückt mir die Daumen, dass meine Schlüssel wieder zu mir finden mögen. Die Gläubigen unter Euch mögen für mich beim heiligen Antonius bitten, dem Patron fürs Wiederauffinden verlorener Gegenstände…

Samstag, 18. Oktober 2008 um 11:49
Liebe Gise,
ich drücke alle Daumen und hoffe, daß Du die Schlüssel wieder bekommst.
Aus dem sonnigen Ahrtal grüßt Dich herzlich
Hanni
Samstag, 18. Oktober 2008 um 15:14
Natürlich drücke ich dir die Daumen. Alle beiden und liebend gerne. Tja, mit putzen wird das allerdings dann heute nix mehr – ohne Daumen geht das nicht
Ich setze mich am besten auf den Balkon in die Sonne und lese. Umblättern geht auch ohne Daumen.
Menno, wenn ich bedenke, was du alles ohne Daumen leisten musst. Ich schicke dir für morgen ganz viele Sonnenstrahlen, damit du fleissig fotografieren kannst.
Lieben Gruß von Erika
Samstag, 18. Oktober 2008 um 15:57
Daumen sind gedrückt!!!!
Toi, toi, toi!
LG Sabine
Samstag, 18. Oktober 2008 um 21:49
hoi Gise,
ich hoffe doch fest, dass du deine Schlüssel wieder findest, ob mit oder ohne Hilfe vom Hl. Antonius *kicher*
Sei lieb gegrüsst, Martha