Archiv: Juni 2008
Hilfsbereit
Mit einem großen Mercedes (ca. 60 Sitzplätze) zum Einkaufen gefahren – mit einem ebenfalls großen Mercedes (Limousine) wieder nach Hause kutschiert worden.
Eine Frau, die einmal ums Eck von mir wohnt, hat mich im Laden angesprochen, ob ich mit ihr nach Hause fahren möchte. Da habe ich nicht “Nein” gesagt.
Erst neulich habe ich mich erinnert, dass meine Mutter oft Leute oder auch Kinder (Freunde meiner Geschwister und mir) von Läden, Schule oder Bushaltestellen in ihrem Auto mitgenommen hat. Mindestens genauso oft bin ich aber auch schon von Nachbarn von unterwegs aufgelesen worden.
Ich habe mich gefragt, ob es diese Hilfsbereitschaft eigentlich noch gibt. Hier in Stuttgart ist die Wahrscheinlichkeit, seine Nachbarn beim Einkaufen anzutreffen, äußerst gering, wenn man in einem Wohnviertel ohne Läden wohnt. Und auf Tramper trifft man in der Stadt auch nicht.
Wie ist es bei Euch? Nehmt Ihr Nachbarn mit Euerm Auto mit in Euer Wohngebiet?
Gibt es noch Tramper bei Euch? Wenn ja, nehmt Ihr sie mit?
Schon wieder Spam
Als ich gestern nach Hause gekommen war, habe ich natürlich erst einmal meine eMails abgerufen. Unter anderem war eine Nachricht dabei, die mich verunsichert hat:
Betreff: Ihr neuer Arbeitsvertrag
Von: Violett hufnagel < kboixd@brancore.com >
Sehr geehrter Kunde, sehr geehrte Kundin!
Ihr Abbuchungsauftrag Nr. 449123485525 wurde erfullt.
Ein Betrag von 5581.00 EURO wurde abgebucht und wird in Ihrem Bankauszug als “Paypalabbuchung ” angezeigt.
Sie finden die Details zu der Rechnung im Anhang
PayPal (Europe) S.224; r.l. & Cie, S.C.A.
22-24 Boulevard Royal
L-2449 Luxembourg
Vertretungsberechtigter: Brent Bellm
Handelsregisternummer: R.C.S. Luxembourg B 118 349
Im Anhang lag eine Rechnung.rar
Da musste ich echt drei Mal überlegen, ob ich dieses Schreiben sofort und ungestraft in den Müll kippen darf. Klar ist das Spam, denn
- die Absender-eMail-Adresse hat mit PayPal überhaupt nichts zu tun.
- Rechnungen werden grundsätzlich entweder als PDF- oder doc-Dateien verschickt.
- diese eMail-Adresse (die meiner Homepage) gebe ich bei geschäftlichen Kontakten nie an. Dafür habe ich eine spezielle eAdresse.
- die Betreff-Zeile ist irreführend.
- es steht nicht dabei, welcher Auftrag erledigt oder welche Dienstleistung erbracht wurde.
Also Ihr Lieben, wenn Ihr ebenfalls eine solche eMail bekommen solltet, klickt auf keinen Fall auf den Anhang, sondern auf Löschen…
Zurück
Ich bin wieder zu Hause. Es war wie immer schön bei und mit Mariechen, aber es ist auch immer wieder schön nach Hause zu kommen.
Das Seelenfarbentreffen in Alsfeld war entspannend und lustig. Trotz Nieselregen am Nachmittag haben wir uns die Laune nicht verderben lassen und so hat sich der Regen beleidigt wieder verzogen. Die Sonne bekamen wir aber dennoch nicht zu sehen. Zumindest nicht in Alsfeld. Erst auf der Heimfahrt hat sie sich uns gezeigt.
Übrigens, Mariechen… ich habe bei Dir doch etwas vergessen. Hast Du es in der Küche schon entdeckt? Hätte ich lieber mal auf Dich gehört und wäre nochmal durchgegangen, um zu schauen, ob ich auch nichts einzupacken vergessen habe.
Wenn es einer Deiner Männer oder beide leer machen, sei es recht. Wenn nicht, muß ich in den nächsten vier Wochen wiederkommen, um es selbst leer zu machen. Wegschmeißen wäre doch schade, oder nicht? *ggg*
Mariechen hat an anderer Stelle zusammengefasst, wie das Seelenfarbentreffen für uns war. Diesen Dialog kann man aber durchaus auch auf das gesamte Wochenende beziehen…
“Gise: “Hach war das schön gestern.” ….. seufzt wohlig auf…..
Web: “Schön? Es hat doch geregnet.” ……… guckt etwas unbedarft……
Gise: “Ich mein doch die Leute.” …….. runzelt die Stirn….
Web: “Ach so – ja die waren schön.” ……. strahlt ……
Gise: “Ich mein nich die Leute, ich mein den Tag halt.” ….. leicht gereizt….
Web: “Na ja , der war aber doch ziemlich verregnet.” …… treudoofer Blick……
Gise: “Sag mal, willst du mich nicht verstehn oder kannst du nicht?! ……… der Ton wird schärfer…..
Web: “Nu redest du schon wie Mariechen mit mir.” …… leicht quängelig….
Mariechen: “Nu reichts – lasst mich da raus.” …… Böses ahnend…..
Gise und Web aus einem Munde: “Du gönnst uns aber auch gar keinen Spass.” ……. beide breit grinsend….
Mariechen: “Ich gebs auf.” …… geht resigniert in die Küche frischen Kaffee holen…..
Gise und Web lachen schallend und stupsen sich an …..
Im Grunde sind wir uns dennoch einig – Es war schön gestern.
“
