Zusage
Vor einem Jahr steckte meine Tochter mitten im Abitur, das sie natürlich bestanden hat. Doch leider hat sie letztes Jahr an den beiden bevorzugten Studienplätzen Absagen erhalten, weshalb sie ein Praktikum begonnen hat.
Heute hat meine Tochter die Zusage für ein Studium erhalten. Herzlichen Glückwunsch, liebste Lieblingstochter!
Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, erwachsene Kinder zu haben. Ab Herbst wird meine Tochter nur noch gelegentlich bei mir zu Hause sein. Sie wird zwei “Zuhauses” haben und spätestens in drei Jahren, wenn sie mit ihrem Studium fertig sein wird, wird sie wahrscheinlich ganz ihr eigenes Reich haben.
Mein Sohn wird in einem dreiviertel Jahr 18 und somit volljährig. In zwei Jahren wird er mitten in den Abiturprüfungen stecken. Er weiß jetzt schon, was und wo er studieren möchte.
Ich bin stolz auf meine Kinder und ich freue mich, auch für sie, dass sie ihre Wege gefunden haben. Ich wünsche mir und ihnen, dass sie ihre Lebensziele niemals aus ihren Augen verlieren mögen.

Montag, 7. April 2008 um 15:03
Meiner steckt seit 3 Tagen im Abistress. Noch einen Tag, dann hat er das Schriftliche endlich hinter sich.
Was er will, weiß er allerdings noch nicht so recht.
Lasse ich mich mal überraschen
Gise sagt: Meine Tochter wusste auch erst im letzten Moment, was sie nach dem Abi machen wollte. Kommt Zeit, kommt Rat…
Montag, 7. April 2008 um 15:06
Vorallem solltest Du stolz auf Dich sein! Kinder großzuziehen (vorallem wenn die eigene Kindheit nicht so schön war) ohne körperliche oder seelische Schäden anzurichten ist schon super. Wenn die Kinder dann auch noch höflich + verantwortungsvoll sind und nicht zu verhätschelten + frechen Gören heranwachsen… 3fach super!
Ich würde mir das nicht zutrauen; ich hätte Angst meine eigenen schlechten Erfahrungen zu wiederholen.
Gise sagt: Wenn Du ein Kind planst oder spätestens wenn Du eins erwartest, solltest Du mit Deiner Vergangenheit aufräumen und Dir überlegen, was gut war und was Du Deinen Kindern niemals zumuten möchtest. Und das darfst Du niemals aus den Augen verlieren. Es ist ein Kampf, nicht so zu werden wie die Eltern, aber wenn man sich seiner Situation und Gefühle immer bewusst ist, kann man dagegen ansteuern.
Als meine Kinder noch klein waren, kam aus mir immer wieder mal meine Mutter heraus, aber die entsetzten oder traurigen Blicke meiner Kinder haben mich zum Glück immer wieder dazu bewogen, meine Situation neu zu überdenken und zu ändern.
Melanie, ich bin mir nicht sicher, ob ich einfach Glück hatte oder ob es wirklich mein Verdienst ist, dass meine Kinder so gut geraten sind…
Mittwoch, 9. April 2008 um 01:12
Liebe Gise,
ich denke,du darfst stolz auf dich sein.