Kabisa Gise – Blog

ganz und gar Gise

2008
Samstag
27
Dez

Fix und alle

Veröffentlicht von: Gise
um 21:07 Uhr
 

Ich frage mich immer wieder, was meine Tochter am Kleidershoppen so klasse findet. Einen Laden nach dem anderen abklappern, sich durch die Ständer wühlen, -zig Teile anprobieren, andere Teile holen, anprobieren, die Fragen “Das? Oder dieses? So? Oder mit dem kombiniert? Oder doch mit jenem zusammen? Diese Farbe? Oder besser jenen Schnitt?”

Ich gehe in einen Laden hinein, scanne mit meinen Augen einmal an den Wänden entlang, was sichtbar ausgestellt ist und wenn mir nichts gefällt, gehe ich wieder. Gefällt mir ein Kleidungsstück von der Farbe her, registriere ich in Bruchteilen von Sekunden, ob mir das Kleidungsstück auch von der Form her zusagt und ob ich es überhaupt tragen kann. Zum Beispiel die Oberteile, die einen sehr weit ausgeschnittenen Kragen haben, rutschen mir von den Schultern.

Gut, heute habe ich immerhin ein Shirt mit rundem Ausschnitt mitgenommen. Dieser Kauf war eine Entscheidung von fünf Minuten Dauer. Davor habe ich einen anderen Pullover anprobiert. Und einen Cardigan. Oder war es ein Bolero? Die waren alle nichts. Zu eng das eine, oben zu weit ausgeschnitten das andere. Meine Tochter hätte mich gerne weitere Teile anprobieren lassen, aber ich hatte genug.

Nun, ich habe sie noch geduldig von einem in den nächsten Laden begleitet und sie bei der Anprobe beraten. Aber als sie nach etlichen Läden und vier erstandenen Teilen endlich genug hatte, war ich ihr auch nicht böse. :)

Wie ist es mit Euch? Geht Ihr gerne Kleidungsstücke ausgiebig auswählen oder muß es schnell gehen à la “reinkommen – sehen – (anprobieren) – kaufen – rausgehen”?

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 27. Dezember 2008 um 21:07 Uhr und wurde abgelegt unter "Familie". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

9 Kommentare

  1. menzeline:

    Shoppen nein Danke, ist überhaupt nichts für mich.

    Wenn ich unbedingt was brauche, dann kurz rein, checken ob irgendwas auf die schnelle zu finden ist, anprobieren und wenn’s nicht passt, dann habe ich schon genug und gehe.

    Sollte ich Glück haben und etwas passt auf Anhieb, dann bin ich sehr zufrieden und gehe so schnell nicht wieder einkaufen.

    Ich hasse auch normales Einkaufen, wenn man Lebensmittel nicht bräuchte, dann würde ich die bestimmt nicht einkaufen gehen. Hasse Kaufhäuser, Supermärkte, viele Menschen, die keinen Abstand nehmen und ich hasse Schlangen vor der Kasse, wo man ständig den nächsten Einkaufswagen in die Ferse gerammt bekommt.

    Alles scheußlich, mir graut.

  2. Martha:

    Kleider kaufen – nein danke – aber das sieht man mir auch an. Ich nehme wenn möglich meine Freundin mit, die sieht, was passen könnte, ich probiere das an und schon ist es gekauft. Noch besser geht, wenn ich das Zeug im Katalog finde und ich bestelle, probiere an und es passt und ich bezahle. Daheim kann ich auch besser anprobieren. Im Laden sind so kleine Umkleidekabinen und da finde ich kaum Platz . . . wie mag das jetzt wohl tönen. Aber egal, ich bin zu müde und will jetzt endlich ins Bett. Ich jammere sicher schon fast eine Stunde, dass ich ins Bett will, aber jetzt , gute Nacht, liebe Gise und gell, gut habe ich einen Sohn und der kauft alleine ein und braucht für gewöhnlich meine Ratschläge nicht, denn mit denen wäre er sicher nicht gut beraten. Ich und Kleidung . . .

  3. Jeanie:

    Bääähhh – ich HASSE einkaufen. Am allerschlimmsten sind Klamotten und Schuhe. Was auch daran liegen mag, daß es für wandelnde Tonnen wie mich einfach schwierig ist, was einigermaßen Nettes (und bezahlbares)zum Anziehen zu finden. Und da ich seit zig Jahren nur Schlapper oder Turnschuhe trage sind meine Füße auch dermaßen in die Breite gelatscht, daß ich in “normale” Schuhe kaum noch reinkomme, es sei denn, die sind zwei Nummern zu groß ;-) ) Drum herrscht in meinem Kleiderschrank auch meist gähnende Leere… und die paar Shirts und Jeans die ich habe werden natürlich ständig getragen und gewaschen bis zum auseinanderfallen (mein Mann meint, ich würde gammlig rumlaufen) Am Liebsten bestelle ich im Katalog..

  4. gerhard aus bayern:

    ich kaufe sehr gerne ein……… aber nur cds und bücher.

  5. leonilla:

    ich mag auch nicht einkaufen.der fast tägliche lebensmitteleinkauf ist mir schon lästig.da ich nur angebote kaufe und das jeweils mit meiner arbeit verbinde(arbeite in verschiedenen orten),sonst würde es sich nicht lohnen.kleidung kaufe ich nur online und auch nur angebote.bei mir muß es auch weit sein und am besten mit kragen(habe eine sogenannte hohe prominenz).bei hosen müssen es immer kurzgrößen sein und dafür müßte ich zu lange suchen.das ewige anprobieren war mir schon immer lästig,vor allem im winter,wo man so viel auszuziehen hat.
    grüßle leonilla

  6. Gabi K:

    ich kann dich sooooo gut verstehen, Gise! Einkaufen? Bääääh! Kleidung am liebsten online oder so wie du, kurz scannen, könnte gehen, testen, wenn geht, dann zahlen und raus.

    Kann diese Shopper auch nicht vertehen.

    LG
    Gabi K

  7. hanna:

    Nur Einkaufsmuffel?
    Ich gehe sehr gerne einkaufen und freue mich immer,wenn ich etwas Schickes finde.Einen schönen Pulli,nicht alltäglich,eine hübsche Bluse!Ein passendes Tuch oder eine Kette,ich liebe einkaufen!

  8. isa:

    Ich kann mich noch erinnern, als eine Stadt noch eine Stadt war,und ein Kaufhaus ein ordentlich sortiertes Warenangebot und kein Etagen-marken-handels-haus wo man durch 20 Abteilungen über vier Etagen rennen muss um eine preiswerte Hose zu kaufen. Es gibt ja nicht mal mehr einheitliche Größenangaben. Was bleibt einen da übrig als anziehen – ausziehen – anziehen – ausziehen…
    oder im Internet einkaufen

  9. Rita Wagner:

    also ich geh auch nicht gern shoppen. Ich weiß, was ich brauche und danach schau ich oder ich frage, GöGa geht mit, reicht Teile zum probieren und legt wieder weg.
    In 20 Minuten hab ich was ich brauch, oder nicht. Meine Hosen nähe ich seit Jahren selbst, sitzen und passen!!!

    Grüßle Rita

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