Hühnersuppe
Als Kind war ich eine Zeit lang jeden Dienstag bei meiner Oma zum Mittagessen. Oder war es immer donnerstags? Egal, jedenfalls jede Woche ein Mal, denn es gab Hühnersuppe. Ich liebte Omas Hühnersuppen, aber irgendwann war der Hühnerstall leer. Also gab es auch keine Hühnersuppe mehr.
Wenn ich krank bin oder auch mich einfach nur psychisch mies fühle, koche ich Hühnersuppe, aber meine Suppen haben mir noch nie so gut geschmeckt wie die von meiner Oma. Die Fettaugen fehlten in meiner Suppe. Gut, vielleicht sollte ich auch statt der Schenkel das ganze Suppenhuhn nehmen. Aber vom Huhn esse ich nun mal die Schenkel am liebsten. Da verzichte ich gerne auf die Fettaugen in der Suppe.
Heute habe ich meine Nichte von der Schule abgeholt und ich habe spontan beschlossen, ihr und meinem Bruder Hühnersuppe zu kochen. Wie immer mit Schenkeln. Ich weiß jetzt, in welchem Laden ich in Zukunft die Hühnerschenkel holen werde, denn meine Suppe schmeckte genau wie die von meiner Oma. Und die Fettaugen… der Wahnsinn! Sogar meine Nichte war von der Suppe begeistert, denn sie hat gleich drei Teller voll verputzt.
Ja, mit Hühnersuppe geht es einem hervorragend!

Mittwoch, 3. Dezember 2008 um 09:51
Huhu Gise,
ich mache die Hühnersuppe auch immer mit Schenkeln und mein Chef sagt: Hühnersuppe macht glücklich!!!
Ich esse sie auch sehr gerne und an kalten Tagen wärmt sie nicht nur den Magen, auch das Herz!
Dir wünsche ich einen guten Tag!!!!
LG Sabine