Kinder im Internet
Wenn ich etwas über meine Kinder, meine Nichten und Neffe oder sonst jemanden hier in meinem Blog erzählen möchte, frage ich die betreffende Person vorher immer erst um Erlaubnis.
Kindern erkläre ich möglichst genau, wie und wo das, was von ihnen oder über sie im Internet erscheint, zu sehen ist. So habe ich heute Morgen der Mbolle die Möglichkeit beschrieben, dass womöglich ihr Nachbar, der ihr und ihrer Mutter im Treppenhaus freundlich grüßt, zufälligerweise schon seit Wochen in meinem Blog liest, aber nicht weiß, dass ich ihre Tante bin. Heute jedoch liest er in meinem neuesten Eintrag ihren Namen und spricht sie an. Ich denke, nach dieser Erklärung hat Mbolle verstanden, dass übers Internet reale Menschen miteinander verbunden sind.
Kindern den Zugang ins Internet oder generell den Umgang mit Computern zu verbieten halte ich persönlich für übertrieben. Irgendwann müssen sie es lernen, denn es gibt kein bestimmtes Alter, ab dem man um die Tücken, Fallen und Gefahren, die im Internet lauern, automatisch Bescheid weiß. Solange die Kinder vor ihren Eltern keine Geheimnisse haben, ist es eine gute Möglichkeit, mit dem Kind zusammen Spieleseiten oder Chatrooms zu besuchen. Dabei kann man wunderbar dem Kind erklären, wo die Tücken und Gefahren lauern. Den Kindern muss bewusst gemacht werden, dass reale Menschen im Internet unterwegs sind. Ihnen muss man aber auch aufzeigen, dass diese Menschen nicht nur Fremde sind, die sich etliche Hundert Kilometer von ihnen entfernt befinden, sondern dass man im Internet auch dem Nachbarn, dem Lehrer oder dem Schulkameraden über den Bildschirm laufen kann.
Als Erwachsener finde ich es wichtig, Augen und Ohren offen zu halten, denn in den Medien wird laufend gewarnt und man bekommt auch am Rande verfolgt genug Ratschläge im richtigen Umgang mit dem Internet mit.
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