Bürsten & Musik
Dieses Wochenende kann man in Oberboihingen den Schäfermarkt besuchen. Und dort war ich gestern, um den armen Hasi life, echt und in Farbe zu treffen. Seine Frau ist noch in der Kunst des Bürstenbindens, einem aussterbenden Beruf, bewandert. Bei ihr kann man Bürsten für jeden Zweck und in allen möglichen Größen mit Echthaar von Schwein, Pferd, ich glaube, auch Fasan kaufen.
Ich bin seit gestern nun stolze Besitzerin von einer Flaschenbürste und einem Bürstchen für die Milchdüse unseres Kaffeevollautomaten. Doch inzwischen hat meine Tochter mich dahingehend aufgeklärt, dass aus unserer Düse keine Milch, sondern Wasserdampf (oder sagte sie, Luft?) herausdüst. Was mache ich nun mit dieser hauchdünnen Bürste? Hätte jemand von Euch Verwendung dafür?
Beim Hasi und seiner Frau, beide sehr gehässig nett, habe ich es immerhin fast vier Stunden lang ausgehalten. (Bitte das durchgestrichene Wort “gehässig” nicht falsch verstehen. Damit meine ich eben, dass sich die Beiden mit ihren Frotzeleien bei mir in bester Gesellschaft
)
Ein Nachbarort von Oberboihingen ist Wendlingen. Dort wohnt eine ganz liebe Freundin von mir. Ich habe sie vor knapp zwölf Jahren, kurz nachdem ich mich von meinem Mann getrennt hatte, kennen gelernt und wir sind viel um die Häuser gezogen. Sie war diejenige, die mich vor einer großen Dummheit (aus heutiger Sicht würde ich es auf jeden Fall so nennen) bewahrt hat, was seitdem unsere Freundschaft um so mehr gefestigt hat. Doch dann lernten wir beide je einen Mann kennen und wir verloren irgendwie unsere Handy- und Telefonnummern und uns aus den Augen. Doch letztes Jahr habe ich ihr Visitenkärtchen wiedergefunden und seitdem sind wir wieder in Kontakt. Meine Freundin ist inzwischen mit jenem Mann verheiratet, während der Mann, den ich kennen gelernt hatte, sich zwischenzeitlich von mir wieder getrennt hat.
Nach dem Besuch des Bürstenstandes auf dem Schäfermarkt in Oberboihingen bin ich also noch eben mal schnell zu meiner Freundin gefahren. In Kirchheim/Teck haben wir uns in die Musiknacht gestürzt, die sehr gut besucht war. Kein Wunder, bei dem strahlenden Sonnenschein und den gut warmen Temperaturen, was wir gestern hatten.
Hasilein, so eins oder ein ähnliches Treffen können wir gern wiederholen, denn mit Euch Beiden war es echt spaßig!
Was ich aber nicht mehr haben muss, ist die Kirchheimer Musiknacht. Irgenwie werde ich fürs Feiern und vor allem Durchfeiern zu alt…


Montag, 7. Juni 2010 um 11:04
Hey Gise, “frotzeln” ist der zweite Vorname meiner Frau und meiner Wenigkeit
Kleiner Nachschlag gefällig: Sonntag morgen am Frühstückstisch. Neben uns saß eine Familie, die mit dem Rad in Oberboihingen unterwegs war mit 2 oder 3 kleinen Kindern. Unter anderem ein süßes kleines blondes Mädchen, vielleicht 3. oder 4. Klasse.
Nachdem die Kinder sich eine Weile lang Antiwitze um die Ohren schlugen, haut’ die Kleine doch glatt einen Hammerwitz raus, dass Frau F. neben mir spontan loslachen musste. Ich hatte sie dann später fragen müssen, wie dieser Witz hieß. Befand ihn dann auch für hervorragend und bestens geeignet, um ihn an Dich weiterzugeben:
“Wieso nimmt eine Blondine eigentlich ein Salatblatt mit aufs Klo? – Damit sie ihre Schnecke füttern kann!”
(Die Jugend heutzutage *kopfschüttel*)
Dienstag, 8. Juni 2010 um 09:19
solche Bürstchen habe ich auch. Mit der kleinen kannst du bequem in der Nase Bohren
Dienstag, 8. Juni 2010 um 11:59
isa: ein klassiker der lustigen sprüche über die bürsten.”Zahnzwischenräume” oder “Ohren” sind auch immer gern gehört.
(von dem nicht jugendfreien muss ich hier jetzt leider schweigen, DAS will man echt gar nicht wissen)
aber DER ultimative Spruch (immer wieder gern gehört, und für jeden 5. Spruch gibts für mich ein Bier) ist “ZAHNBÜRSTE”. Definitiv der Running Gag des Jahres für meine Frau und mich