Kabisa Gise – Blog

ganz und gar Gise

2008
Samstag
14
Jun

Happy

Veröffentlicht von: Gise
um 09:53 Uhr
 

Am Dienstag habe ich

  • in Schwäbisch Gmünd die Fahrzeugpapiere von meiner Schwester abgeholt
  • wieder zurück in Stuttgart das Auto zugelassen
  • das Auto versichert

Meine Tochter, die täglich den ganzen Tag arbeitet, war ganz aus dem Häuschen aus lauter Vorfreude.

Am Mittwoch sind meine Tochter und ich gegen Abend mit dem Zug nach Gmünd gefahren, wo uns mein Vater abgeholt hat, um uns zu unserem Auto zu bringen. Nette Leute, von denen wir den Wagen übernommen haben. Sie haben ihn gut gepflegt, so dass er mit seinen elf Jahren gut in Schuss ist. Ich schaue einmal, dass ich heute ein Bild vom Auto (knallroter Opel Corsa) mache und hier poste. ;)

Nachdem wir meiner Schwester und ihrer Familie den Kühlschrank leer gefuttert und den Corsa gezeigt haben, durfte meine Tochter endlich das Fahrzeug auf der B29 nach Stuttgart austesten.

Aber ehrlich… ich bemühe mich sehr, mich zurückzuhalten, doch letztendlich bremse ich meistens mit. Ihr kennt sicherlich solche Beifahrer (wenn Ihr es nicht selbst seid): “Die Ampel ist rot. – Du, der da vorn bremst!” Meine Tochter nervt es natürlich. Leider bekommt sie aber nicht mit, wie oft ich nichts sage. Doch ich gebe zu, dass mein Kind recht gut fährt. Auch rückwärts.

Am Donnerstag ist mein Mädchen gegen Abend zu ihrer Freundin gefahren, die nun in Künzelsau studiert. Von dort ist meine Tochter dann gestern Nachmittag wieder heil zu Hause angekommen.

Unser 1. Einkauf mit unserem eigenen Wagen – herrlich! Wir haben gleich Waschpulver und Getränke mitgenommen, was ich allein nie schleppen könnte.

Zeitgleich mit der Zulassung unseres Wagens kamen die Fahrgutscheine der Stadt Stuttgart. Die werde ich nun ungeöffnet wieder abgeben müssen… :( Jetzt darf meine Tochter sich für all meine Taxidienste revanchieren, aber so wie ich mich kenne, werde ich mich sehr zurückhalten. Immerhin habe ich die Hoffnung auf ein eigenes Auto noch nicht aufgegeben. Ein entsprechender Antrag liegt nun dem Gericht vor…

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 14. Juni 2008 um 09:53 Uhr und wurde abgelegt unter "Auto, Familie". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

2 Kommentare

  1. Erika:

    Gise, ich kann so gut nachempfinden, was du als Beifahrerin empfindest. Es geht mir genau gleich. Ich bin als Beifahrerin eine Katastrophe. Aber meistens kann ich mich beherrschen und sage nix. Früher war das anders, da habe ich ständig reingeredet. Egal bei wem. Inzwischen beschränke ich mich darauf, im Fußraum auf dem Beifahrersitz das Blech “durchzutreten” weil ich ständig mit aller Kraft bremse. Ich finde es ganz toll, dass ihr jetzt wenigstens in der Familie wieder ein Autole habt. Obwohl du erst dann wieder unabhängig sein wirst, wenn du selbst eines hast. Ich drück dir die Daumen, dass dies auch bald geschieht.

    Gise wundert sich: Weißt Du, Erika, ich bin normalerweise eine sehr brave Beifahrerin und genieße es einfach, nur mitzufahren. Aber jetzt geht es um mein Kind in unserem eigenen Auto. Da ist es mir verdammt wichtig, dass vor allem meinem Kind nichts passiert.

    Hmmm, ich hoffe auch sehr, dass ich überhaupt wieder zu einem eigenen Gefährt komme.

  2. Mary:

    Glaub mir, nicht nur die Mütter fangen an, mitzubremsen. Ich habe mich selbst schon dabei erwischt, als meine Mutter fuhr. Und was sie ja gar nicht mag, ist der Satz: “Du Mama, du hast da noch einen Gang”. Was mich allerdings überrascht hatte, war, dass ausgerechnet mein Vater der angenehmste erwachsene (also deutlich über 18-jährige) Beifahrer war.
    Und dann gibt es da so die Situationen mit Gleichaltrigen im Auto. Ich habe da eine Freundin, deren Aussagen kommen dann sowas von knochentrocken raus, so Sätze wie: “Ach wie gut, dass du das auch vergisst” lösen bei einem selbst nur den Gedanken “sch…” aus und den Wechsel vom Gas zur Bremse (Es gibt hier auf unserem Schulweg eine Stelle, da ist erst 70 und dann 50, man weiß es ja, bloß ab und an denk man nicht daran) oder neulich auch: “Du, die Ampel ist grün”, da habe ich sie nur verwirrt angestarrt, aber es stimmte, ich hatte tatsächlich vor einer grünen Ampel gehalten. Aber zu meiner Verteidigung, als ich darauf zu fuhr, ging ein älteres Paar über die Straße und ich glaube nun mal an die gute Erziehung und dass sie so wie die Kinder auch die Fußgängerampel benutzen und nicht ignorieren… Aber besser bei grün halten als bei rot fahren.
    Nebenbei rote Autos sind irgendwie immer etwas besonderes…

    Gise lacht: Stimmt, als meine Tochter ihren Führerschein machte, hat sie mir alle meine Fahrverfehlungen unter die Nase gerieben. :D
    Mein erstes Auto war auch rot. Marsrot, wie es hieß.

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