Am Max-Eyth-See
Wie heute früh angekündigt, war ich heute Morgen am Max-Eyth-See.
Zum Glück habe ich die
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Kaum am See angekommen, bin ich schier über die Graugänse gestolpert. Sie bleiben auf der Wiese und auf den Wegen einfach liegen oder fressen in Ruhe weiter, solange man nicht versucht, sie zu berühren. Also habe ich mich mitten auf den Weg gesetzt und Fotos von ihnen aus nächster Nähe gemacht.
Die Küken sind schon groß genug, um zu grasen, aber ihre Flügel sind zum Fliegen noch viel zu kurz.
Eine Entenfamilie
Schade, dass ich nicht alle Küken auf das Bild genommen habe. Ich finde es immer noch lustig, dass sie alle gleichzeitig ihre Hälse ins Wasser recken.
Etwas später finde ich die Entenfamilie beim Schwimmen wieder.
Die Gänsefamilien sind inzwischen fressend weitermarschiert.
Ich frage mich, ob es einen Zusammenhang zwischen den Gänsen und den Gänseblümchen gibt.
Da fragen wir doch einfach mal eine der Gänse. Hier seht Ihr ihre Antwort:

Nach dem Essen sollst du ruhen…
Ein Blick über den See. An manchen Stellen ist sein Ufer dicht mit Bäumen und Büschen bewachsen.
An manchen Stellen laden Bänke zum Verweilen am See ein.
Es gibt auch schmale Wege zum See, durch das Gestrüpp hindurch.
An einer für Menschen unerreichbaren Stelle am See brüten viele Graureiher. Mit bloßem Auge sieht man sie kaum, aber wozu hat man eine zoomfähige Digi!?
Nanu, was sind denn das für Gänse?
Das sind Nilgänse beim Grasen. Auffällig sind ihre dunkel umrandeten Augen.
Wenn man frühmorgens auf der noch menschenleeren Terrasse sitzt, vergisst man, dass man sich mitten in einer Großstadt befindet.
Hier endet unser Spaziergang um den Max-Eyth-See, aber dies soll nicht der letzte gewesen sein…
















Montag, 12. Mai 2008 um 18:40
Warum wohl Gänseblümchen Gänseblümchen heißen?
Die Gänse vor den Blümchen waren mir noch nie so bewusst Gänse.
Hast du das auch schon erlebt, dass sich ein ganz normales Wort auf einmal seltsam für dich anhört?
Gise sagt: Isa, ich habe schon als Kind Wortspielereien geliebt. Als Kind deutet oder versteht man eh manches anders. Aber stimmt, das Gefühl, dass ein Wort sich plötzlich merkwürdig anhört, kenne ich. Das erreiche ich, indem ich ein und dasselbe Wort so lange wiederhole, bis ich mir nicht mehr sicher bin, ob ich es noch richtig ausspreche.
Zu den Gänsen habe ich eh eine besondere Beziehung. Zum einen durch den Film “Aristocats”. Da haben die Gänse ja auch keine Arme, sie hantieren nicht einmal mit Hilfe ihrer Flügel, sondern benutzen für Handgriffe ihre Schnäbel.
Und dann hat ein Amerikaner einmal seiner mutter verklickert, wie ich heiße. Sie konnte und konnte sich meinen Namen einfach nicht merken, bis Mark ihr folgende Erklärung gab: “Think of “geese” and add “ler” to it.” (Denke an Gänse (die im Englischen “Gies” ausgesprochen werden) und füge daran “la” an.)