Müde
Nach einer Aufregung folgt die Müdigkeit. Diese Erfahrung darf ich jedenfalls heute machen. Lieblingstochter, Du auch?
Die Aufregung… Nach einem gemeinsamen Spaziergang mit mir hat Minka vorgestern Abend beschlossen, auf eigene Faust noch einmal los zu ziehen. Für mich war das kein Problem, denn der Abend war trotz Dunkelheit recht lau. Außerdem war ich mir sicher, dass meine Fellnase nach einer Stunde wieder heim käme.
Weit gefehlt!
Gestern früh um sechs war sie immer noch nicht da – und da habe ich schon angefangen, mir ein klitzekleines bisschen Sorgen zu machen. Ich konnte nichts Sinnvolles tun, weil ich ständig zwischen dem Balkon hinten und dem Badezimmerfenster vorn hin und her tigerte, um nach der Mietz Ausschau zu halten. Zwischendurch bin ich die Gegend hier nach Minka rufend abgegangen, denn manchmal wünscht Madame Le Chat heimgeholt zu werden. Aber keine Minka weit und breit!
Mittags, das Wetter war einfach genial, habe ich meine Digi geschnappt und bin losmarschiert, zwischen Feldern und Wiesen, und habe alles Mögliche geknipst.
Nach zwei Stunden zogen immer mehr Wolken auf und so machte ich mich auf den Heimweg. Ich war mir sicher, dass Minka mich vorwurfsvoll begrüßen würde, aber… keine Katze.
Bis in die Nacht hinein bin ich immer wieder vor die Tür und ums Haus herum. Zwei Mal kamen mir jeweils eine Katze entgegen, aber an ihren dünnen Schwänzen habe ich gleich erkannt, dass es nie Minka war. Ich habe halblaut den Katzen gesagt, meiner Minka von mir auszurichten, dass sie ganz schnell wieder nach Hause kommen solle. Die Katzen sind tatsächlich miauend weitergegangen – und eine Stunde später – inzwischen fast Mitternacht – war Minka plötzlich vor dem Haus. Ihr ging es gut, aber sie hatte tierischen Hunger und Durst. Und einen riesengroßen Schmusebedarf. Meine Tochter, mit der ich den ganzen Abend via ICQ Sorgen um unser Fellnäschen gemacht habe, und ich waren sowas von erleichtert.
Heute Morgen um fünf hat mein Radiowecker losgeheult. Spontan dachte ich an Minka und dass ich sofort nachschauen müsste, ob sie nach Hause gekommen wäre. Doch dann fiel mir ein, dass sie ja schon zu Hause ist – und schon habe ich weitergedöst. Aber nur eine halbe Stunde, denn heute durfte ich arbeiten.
Fünf Stunden Schlaf ist mir doch etwas zu wenig. Aber wichtiger ist, dass meine Mietzekatz wieder da ist.

Donnerstag, 23. April 2009 um 23:50
Nun bin ich aber froh. Diese Frage hat mich schon den ganzen Tag umgetrieben. Ich kann mir gut vorstellen, was du mitgemacht hast. Die Nacht davor habe ich nämlich nicht geschlafen weil eines meiner “Lieben” im Freien übernachtet hat.
Da wir nur noch 10 Minuten von unserem Geburtstag entfernt sind, hier schon mal:
:birthd: :banana: :cancan:
Donnerstag, 2. Juli 2009 um 17:37
Liebe Gise,
ich bin eben über Piris Seite hier hereingestolpert und muß feststellen das Deine Katze die gleiche blöde Krankheit hat wie meine 3 (leider leben Sie alle nicht mehr). Ich habe Sie mehrere Jahre Diät ernährt (2 von Ihnen waren auch noch an der Schilddrüse krank und haben auch dafür Tabletten bekommen) und mußte eine auch 2 mal für ein paar Wochen “zwangsernähren”. Ich habe bei Dir gelesen das Du das für Deine Katze nicht möchtest, meine hat danach aber jeweils für ein Jahr wieder gut und glücklich gelebt und hat es mir überhaupt nicht übel genommen, eher das Gegenteil war der Fall!
Ich wünsche Deiner sehr süßen Katze noch viele schöne Jahre.
Liebe Grüße,
Jule