Tag: Jesus
Kirche
Nachdem ich über Ostern nun doch keine rechte Lust darauf hatte, mich in die Kälte und Nässe zu stürzen, war ich demnach auch nicht in den Gottesdiensten. Aber heute habe ich mir keine Ausrede geduldet. Die Sonne lachte vom strahlend blauen Himmel und das Thermometer kletterte in den zweistelligen Bereich.
Nach dem Gottesdienst, der in unserer Gemeinde recht spät beginnt, nämlich erst um elf Uhr, war ich wieder einmal im nahegelegenen Exotischen Garten. Meine Digi habe ich schon in der Kirche dabei gehabt.
Eben bin ich wieder nach Hause gekommen. In meinem Gesicht habe ich einen leichten Sonnenbrand und mir ist gut warm. Kein Wunder, denn auf meinem schattigen Balkon hat es immerhin schon 21° – wie warm ist es dann erst in der Sonne?
Ich bin froh, dass ich noch spazieren gegangen bin, denn nun bezieht sich der Himmel mit immer mehr Schleierwolken.
Jetzt werde ich die Bilder von meiner Digi auf den PC ziehen und die schönsten werde ich Euch zeigen.
Nachtrag:
Eben stelle ich fest, dass die Überschrift mit diesem Eintrag kaum etwas zu tun hat. Oder doch? Es heißt ja, Gott findet man nicht nur in der Kirche, sondern er ist immer bei und mit uns.
Nur merke ich, dass ich in den letzten Jahren viel zu vielen Atheisten begegnet bin. Mit einem habe ich öfters über die Existenz oder auch Nichtexistenz Gottes diskutiert. Ich denke seitdem sehr oft über seine Argumente und Sichtweise nach und stelle fest, dass sie durchaus Hand und Fuß haben.
Ich bin auf der Suche nach Antworten. Ich suche auch in der Kirche, aber dort schaue ich mir die Gläubigen und höre mir die Worte und Gebete an und frage mich, was ich dort in der Messe mache, wenn es keinen Gott gibt.
Jesus hat gelebt und gewirkt, da besteht für mich kein Zweifel. Nur, war er wirklich Gottes Sohn oder war er einfach ein charismatischer, liebenswerter Spinner? Im Moment ist diese Frage für mich nicht wichtig. Wichtiger ist mir, was er den Menschen damals an Herzenswärme, Liebe und Hoffnung auf eine bessere Zukunft gegeben hat. Dass aus seinen Lehren gleich die Bibel für eine ganze Glaubensrichtung entsteht, hat er damals bestimmt nicht beabsichtigt. Er wollte mit der gesellschaftlichen Ordnung einfach nichts zu tun haben. Heute würde man ihn als Herumtreiber, Faulenzer und Tagträumer bezeichnen.
