Kabisa Gise – Blog

ganz und gar Gise

2012
Dienstag
11
Sep

Wach

Veröffentlicht von: Gise
um 03:32 Uhr

Husten mit leichtem Asthma hat mich ausm Bett geschmissen.
Bin hundemüde, aber der Husten gibt keine Ruhe… :(

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2012
Samstag
25
Aug

Winkewinke

Veröffentlicht von: Gise
um 11:48 Uhr

Huuhuuuuu! Ich schicke Euch herzliche Grüße aus Berlin-Moabit! Obwohl das Amstel House Hostel einfach und Moabit nicht gerade die feinste Gegend ist, fühle ich mich hier sehr wohl! ;)

Nachher treffe ich mich mit meiner Schwägerin und heute Abend wollen wir eine afrikanische Disco unsicher machen. :D

Schön, dass man im Hostel den Computer nutzen und kostenlos ins Internet gehen darf… :lol:

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2012
Donnerstag
23
Aug

Auf Achse

Veröffentlicht von: Gise
um 22:23 Uhr

Natürlich fehlt mir meine Minka nach wie vor und ich danke Euch für Euer Mitgefühl. Doch andererseits fühle ich tiefe Dankbarkeit für all das, was meine Katze mir gegeben hat und was ich von ihr lernen durfte. Es ist gut so wie es ist und ich denke, dass Minka jetzt genauso gut aufgehoben ist wie sie es bei mir war.

Urlaub habe ich diesen Sommer noch nicht gehabt. Ich arbeite seit Ende Juli nur noch in einem Kindergarten an einem Nachmittag in der Woche. Aber den ganzen September durch werde ich frei haben. Erst im Oktober werde ich wieder arbeiten. Man ist mit meiner Arbeit sehr zufrieden und will mich behalten. Mehr noch, ich werde zu meinen zwei noch drei weitere Kindergruppen bekommen! Darüber freue ich mich ganz besonders!

Ende des letzten Monats war ich wieder einmal erkältet. Kein Wunder beim nasskalten Wetter, das wir hatten. Und wie schon kurz nach Ostern hat sich die Erkältung auch diesmal auf mein Gehör geschlagen. Doch diesmal war ich nur links fast taub. Ich höre wieder, aber immer noch nicht so gut wie vor der Erkältung.

Seit einer Woche wohnt meine Nichte bei mir. Langjährige Leser kennen sie schon, die Stieftochter meines Bruders, die Zwiekuh (korrekter: Zwicou für Zwillingscousine) meiner anderen Nichte. Zwei Cousinen, die exakt auf den Tag genau gleich alt sind. Zweimüttrige Zwillinge nannte ich sie. Die Mädchen sind inzwischen elf Jahre alt – Junge, wie die Zeit vergeht!

Morgen werden meine Nichte und ich mit dem Zug nach Berlin reisen, wo ihre Mama schon seit Anfang diesen Monats arbeitet. Sie hat die Tätigkeit nur vorübergehend. Wenn hier in Baden-Württemberg die Sommerferien zu Ende sind, wird sie wieder im Ländle sein. Bis dahin darf ich mich um das Mädchen kümmern. Wir waren bisher viel im Freibad oder haben uns um die Kinder meiner Nachbarin oder um die Jungs meiner Freundin gekümmert, wenn die Mütter arbeiten gehen mussten. Nein, Urlaub habe ich noch nicht. Gerade in den Schulferien habe ich immer Kinder um mich herum. Es ist manchmal anstrengend, aber ich liebe es im Großen und Ganzen. :D

Letzten Samstag war ich nach vier braven Wochenenden zu Hause endlich mal wieder in einem meiner Lieblingsclubs. Nein, nicht Square dance, sondern Techno. Genauer: Hardtechno. Es war herrlich, mit den Freunden zu feiern und herumzualbern. Das hat mir sehr gefehlt!

Achja, morgen… Mittags fährt unser Zug los nach Berlin. Meine Nichte und ich sind schon voller Vorfreude! Da meine Schwägerin selbst Gast bei Freunden ist, habe ich mir ein Zimmer in einem Hostel gebucht. Das Kind wird das Wochenende bei ihrer Mutter logieren. Und am Montag fahren wir wieder heim. Ich freue mich schon auf die afrikanischen Eindrücke, die ich mit meiner Schwägerin, ihrer Tochter und deren Freunden aufnehmen darf!

Achso, meine Digicam muss ich noch einpacken! ;)

2012
Samstag
4
Aug

Guten Morgen!

Veröffentlicht von: Gise
um 09:14 Uhr

Ihr Lieben, ich danke Euch ganz herzlich für Eure mitfühlenden Worte. Ich bin nach wie vor traurig, mein Samtpfötchen nicht mehr um mich herum zu haben, aber irgendwie bin ich auch erleichtert, dass sie nun nicht mehr leiden muss.

Als Jugendliche hatte ich mal ein Meerschweinchen und als dieses gestorben war, hörte ich es danach noch viele Monate lang immer wieder in meinem Zimmer leise vor sich hin quieken, ganz so wie zu seinen Lebzeiten.
Seit ich die Serie “Ghost Whisperer” im Fernsehen schaue, denke ich, dass die Seele meines Meerschweinchens noch hier bei mir war, während Minkas Seele ihren Frieden gefunden hat. Vielleicht ist es aber auch meine innere Haltung. Mein Meerschweinchen wurde nur zwei Jahre alt und ich war fassungslos über dessen Tod. Doch mit Minkas Ableben rechnete ich schon, seit sie acht Jahre alt war. Von ihr konnte ich mich noch verabschieden.

Nach den Sommerferien will ich mich mal im Tierheim erkundigen, ob nicht Pflegestellen für Katzen gesucht werden. Eine eigene Katze möchte ich vorerst noch nicht haben, aber eine oder zwei Pflegekatzen, die ich, wenn ich wegfahre, im Tierheim wieder unterbringen kann… ich denke, das wäre eine gute Lösung.

Nachdem es vor zwei Wochen noch bitterkalt war, kam letzte Woche endlich der Sommer zu uns. Natürlich war ich im Freibad! Nein, zu Hause bleiben konnte ich nicht. Der leere Stuhl… die leeren Stellen, wo vorher der Futter- und der Wassernapf standen… kein forderndes und erzählendes Miauen… kein Fellbündel, das mich gelegentlich verfolgte… es tat zum Heulen weh. Deshalb war ich richtig froh um das herrliche Freibadwetter.

Das eiskalte Wetter davor, von dem ich eiskalte Füße bekam, forderte aber leider auch seinen Tribut – ich bekam erst einmal Halsweh, dann Husten und letztes Wochenende auch noch einen gewaltigen Schnupfen. Und das im Sommer! Also Gise, auch im Sommer sind wärmende Socken nicht verkehrt! :D

Gestern Vormittag war ich wieder beim Friseur Modell sitzen. Meine Frisur sah danach richtig pfiffig aus, aber am Nachmittag war ich mit meiner Nichte im Freibad…
Ob ich es auch hinbekomme, mich so zu frisieren wie gestern das Mädel? Das probiere ich jetzt nach dem Duschen aus. Wenn ich es tatsächlich schaffen sollte, gibt’s hier ein Bild. ;)

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2012
Dienstag
24
Jul

Erlöst

Veröffentlicht von: Gise
um 10:00 Uhr

Vorgestern schien mir Minkas wackeliger Gang noch wackeliger zu sein als sonst. Ich war mir nicht sicher, ob sie Schmerzen hatte oder nicht, aber sie ging zwar langsam, doch immerhin zu ihrem Wassernapf und trank daraus. Gefressen hat sie eh schon wenig, doch vorgestern verweigerte sie ihr Futter.

Ihr Katzenklo benutzte meine Fellnase nur, um Wasser zu lassen; den Kot setzte sie grundsätzlich irgendwo im Wohnzimmer ab. Meine Tierärztin meinte schon letzten Monat, dass wir jetzt aufpassen und im richtigen Moment entscheiden müssten, die Katze zu erlösen.

Vorgestern verstärkte sich meine Ahnung, dass ich Minka nicht mehr lange um mich haben würde…

Als ich gestern Morgen aus meinem Schlafzimmer kam, lag meine Katze direkt vor ihrem Wassernapf und döste.


Klick!

Mir zog sich mein Herz zusammen. Ich wusste sofort, dass ich mich nun von ihr verabschieden musste, alles andere wäre Tierquälerei.


Klick!

Ich habe meiner Katze etwas Futter angeboten. Sie hat zwar daran geschnuppert, aber es dann doch nicht angerührt. Stattdessen ging sie ein paar Schritte – nein, sie schleppte sich! – vom Wassernapf weg in die Mitte des Zimmers und pieselte. Danach schaute sie mich beschämt an. Ich habe sie nur am Kopf gestreichelt und ihr gesagt, dass es okay sei. Sie hat sich zu ihrem Stuhl geschleppt und sich daneben auf den Boden gelegt.

Schon seit Monaten lag Minka nur noch auf dem einen Stuhl, der meinem Computerplatz am nächsten stand. Uns trennte so etwa ein halber Meter und ich konnte sie bequem streicheln. Sie verlangte oft nach Streicheleinheiten, die sie natürlich auch bekam.

Vorgestern hatte sie große Mühe, auf ihren Stuhl zu springen, doch gestern war sie einfach zu schwach dafür.

Ich habe meiner Tochter im Büro angerufen und ihr vom Zustand unseres Felllieblings erzählt. Meine Tochter hat mir sofort angeboten, uns zur Tierärztin zu begleiten, aber sie war im Gegensatz zu mir zuversichtlich.

Unsere Tierärztin ist einfach eine herzensgute Seele von einem Mensch. Als sie Minka sah, meinte sie, dass man die Katze zwar mit Infusionen und Spritzen wieder etwas aufpäppeln könne, aber eben nur für einen Tag. Davon hätten weder das Tier noch wir etwas. Das war meiner Tochter und mir schon lange klar; wir wollten niemals aus egoistischen Gründen unser Haustier unnötig leiden lassen.

Minka bekam die Spritze in den Armen meiner weinenden Tochter (mir liefen die Tränen auch nur so herunter) und durfte dort sanft entschlafen.
(Ich heule jetzt schon wieder…)

Die Tierärztin hat uns ein gebrauchtes Handtuch gegeben; sie hat Minka darauf gebettet, ihren Schwanz und ihre Pfoten an den Bauch geschoben und sie so in der Embryohaltung eingewickelt.
(Unansehnliche Handtücher und Decken nicht wegwerfen – Tierärzte und -heime sind dankbare Abnehmer!)

Ein kurzer Anruf… anderthalb Stunden später war Minka im Garten meiner Schwester beerdigt. Ich bin mir sicher, dass meine Nichte, ihre Freundinnen und mein Neffe noch ein Kreuz und Blumen aufs Katzengrab setzen werden…
Ich bin mir auch sicher, dass es Minka nun wieder gut geht.

Danke, Minka, von dir habe ich viel lernen dürfen.
In meinem Herzen wirst du weiterleben.

♥ Minka ♥
† Ruhe in Frieden †

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