Ich…
… bin müde.
Letzte Nacht habe ich nur dreieinhalb Stunden geschlafen. Ich konnte lange nicht einschlafen und in der Frühe hat mich der Wecker gnadenlos geweckt.
… werde streitsüchtig.
Meine Schwägerin und ich sind in vielen Ansichten verschiedener Meinung, aber wir akzeptieren und respektieren unsere Haltungen gegenseitig. Doch heute habe ich sie angeschrieen und wir haben uns fürchterlich gestritten. Gebracht hat es rein gar nichts, denn keine von uns ist von ihrer Meinung abgewichen. Wir vertragen uns jetzt zwar wieder, aber ich habe das dumpfe Gefühl, dass das (Streit-)Thema für mich noch nicht erledigt ist…
… werde vergesslich.
Schon vor zwei Wochen wurde ich gefragt, ob ich zwei Kinder hüten könne. Ich habe zugesagt und am Sonntag haben wir noch einmal darüber gesprochen. Doch heute habe ich diese Verabredung total vergessen. Komplett. Das ist mir sowas von peinlich. Jetzt habe ich endlich den Terminplaner aktiviert, denn auf mein Gedächtnis kann ich mich wohl nicht mehr hundertprozentig verlassen…
Linux
Jetzt habe ich wieder ein paar schöne Photos geschossen, die ich gerne auf meiner Homepage präsentieren würde, aber womit erstelle ich denn nun eine html-Seite?
Bisher, als ich noch Windows genutzt habe, hat mir Dreamweaver sehr gute Dienste geleistet. Doch jetzt ist auf meinem Rechner Ubuntu installiert. Kann mir bitte jemand verraten, womit ich nun meine Homepageseiten erstellen kann?
Nachtrag:
Der KompoZer scheint etwas Brauchbares zu sein.
Guten Morgen!
Heute ist der erste Tag von den nächsten vier Monaten ohne -r-. Als Kind durfte ich dann endlich barfuß zum Spielen nach draußen gehen. Auch heute beginnt für mich mit dem 1. Mai gefühlsmäßig der Sommer. Nur ist es heute alles andere als sommerlich – es tümmeln sich zu viele Wolken am Himmel. Mal sehen, ob sie der Sonne doch mal den Vortritt lassen, denn ich würde gerne den blühenden Raps fotografieren gehen.

Als am Donnerstag Morgen der Nachbarsjunge und dann meine Nichte wach waren, haben sie beide einhellig beschlossen, noch eine Nacht bei der Tante Gisela zu verbringen. Ja, auch der Junge nennt mich nun so. Er weiß zwar, dass der Stiefvater meiner Nichte mein Bruder ist und ich deshalb die Tante meiner Nichte bin, ich jedoch mit seinen Eltern nicht verwandt bin, aber er fragte mich dennoch, ob er mich auch Tante Gisela nennen dürfe. Dagegen habe ich nichts einzuwenden.
Im Dinomuseum, wie wir das Naturkundemuseum am Löwentor kurz nennen, hatten wir sehr viel Spaß. Dort gibt es ja gerade für Kinder viel zu sehen, entdecken und auszuprobieren.
Am Abend habe ich die Kinder zum Square Dance Clubabend mitgenommen. Ursprünglich wollte ich nicht so lange bleiben, aber den Kindern hat es dort so gut gefallen, dass sie überhaupt keine Müdigkeitserscheinungen zeigten. So bin ich dann doch noch zu meinem Geburtstagsständchen am Ende des Clubabends
Natürlich haben die Kinder dann am Freitag lange geschlafen. Als sie endlich wach waren, habe ich ihnen erlaubt, ein wenig fern zu schauen. In dieser Zeit habe ich die Bettwäsche in die Waschmaschine gesteckt und in der Küche das Chaos beseitigt. Danach haben wir Mau-Mau gespielt, bis uns die Mägen vor Hunger laut anknurrten.
Am Nachmittag wurde der Nachbarsjunge von seiner Mutter abgeholt und ich fuhr meine Nichte nach Hause.
So schön die gemeinsamen Stunden für uns waren, so schön war es dann auch wieder im eigenen Umfeld zu sein.

Gestern habe ich beim Einkaufen zufällig meine Nachbarin mit ihren Kindern angetroffen. Als der Junge mich sah, stürmte er auf mich zu und umarmte mich kräftig mit einem glücklichen Seufzer: “Tante Gisela… meine Tante Gisela…” Das Vertrauen und die Liebe gerade dieses Jungen rührt und ehrt mich sehr, denn der Bub musste bei der Betreuungsperson vor mir einiges mit ansehen, was einer Kinderseele nicht gut tut.

So, Ihr Lieben, ich gehe jetzt schnell mal in den Raps. Vielleicht werden die Bilder auch ohne oder mit wenig Sonne etwas…
Habt einen schönen 1. Mai!
Ferien
Seit gestern Vormittag habe ich meine Nichte bei mir. Am späten Nachmittag haben wir zwei meinen Nachbarsjungen vom Schülerhort abgeholt und ihn mit zu mir genommen, bis seine Mutter nach Hause kam. Während meine Nachbarin und ich uns so unterhielten, fragte plötzlich der Junge, ob er auch bei mir übernachten dürfe. Na klar!
Jetzt wird erst einmal gefrühstückt, dann fahren wir ins Dinomuseum.
Geburtstagsfeier
Ihr Lieben, ich danke Euch ganz herzlich für Eure aufmunternden Worte und Glückwünsche zu meinem
Geplant war eigentlich keine Party, denn meine Schwester sollte ursprünglich wegen steinreicher Gallenblase über Ostern im Krankenhaus liegen, doch die Operation wurde nun verschoben.
Meine Tochter gab mir schon Anfang diesen Monats sehr deutlich zu verstehen, dass sie über Ostern in ihrer Studentenbude intensiv an ihrer Bachelorarbeit schreiben und somit nicht nach Hause kommen würde.
Und ich wurde 50. An Ostern. Schon immer wollte ich an einem Ostersonntag Geburtstag haben. Nun war es endlich so weit – und das sollte nicht gefeiert werden?
Am Samstag Morgen stand sie plötzlich im Wohnzimmer vor mir… in ihrem Nachtoutfit, müde und verschlafen… meine Tochter. Sie war in der Nacht nach Hause gekommen! Was habe ich mich gefreut!
Als meine Schwester mir von der verschobenen Gallensteineoperation erzählte, tröstete sie mich mit der Aussicht, dass wir ja zusammen ein kleines bisschen feiern könnten – wenn es ihre Schmerzen zulassen würden. Die ganz große Feier mit allen Verwandten und Freunden werde ich noch nachholen, denn meine Schwester darf dabei nicht fehlen.
Am Sonntag Mittag rief sie mich an: “Wir sehen uns dann um drei Uhr im OnTop!” Das ist mein Lieblingsbiergarten auf dem Killesberg. Ich hatte also noch zwei Stunden Zeit, um aus mir einen ansehnlichen Menschen zu machen.
Plötzlich hatte ich eine Idee. Ich rief Jeanie an und fragte sie, ob sie und ihre Kinder Zeit und Lust hätten, mit mir, meinen Kindern und meiner Schwester mit Familie zu feiern. Sie ist genauso spontan wie ich, müsst Ihr wissen.
Um etwa halb vier Uhr kamen meine Kinder und ich endlich auf dem Killeberg an – und waren die Ersten! Doch nach und nach kamen meine Schwester mit Familie und dann Jeanie mit zwei ihrer Kinder.
Nun schaut selbst, wie weit man über Stuttgart schauen kann.
Das Bild entstand schon am 2. April, als meine Tochter eine unbändige Lust packte, mit ihrer Mutter den wunderbaren Frühlingstag und leckeres Abendessen im OnTop zu genießen.
Mit diesem Bild wollte ich nur testen, wie nah der Zoom meiner Digi das Riesenrad auf dem Cannstatter Frühlingsfest heranholen kann.
Das merkwürdig eierige Teil hinter dem Riesenrad ist das Neckarstadion.
Ein Geburtstagspräsent des Hauses war dieses lecker angerichtete Eis nur für mich allein.
Für die Kinder gab es einen kleinen Osterteller mit Schokihasen und -eiern.
Als auch endlich Jeanie mit ihren Kindern angekommen war, gingen wir im Höhenpark Killesberg spazieren.
Danke Jeanie, dass Du den Mut hattest mit meiner Digi zu fotografieren, denn sonst hätte ich keine Bilder von diesem unbeschreiblich schönen Nachmittag mit Euch.
Die Blumenpracht im Höhenpark ist jedes Jahr eine Wucht, findet Ihr nicht auch?
Im Höhenpark fahren an Sonn- und Feiertagen Kleinbahnen rund um die Anlage.
Hier üben meine und die Kinder meiner Schwester schon mal:
“Tsch tsch tsch tsch – tsch tsch tsch tsch – tuttuuuut.
Tsch tsch tsch tsch – tsch tsch tsch tsch – tuttuuuut.”

Nun kommt aber das echte Bähnle angefahren.
Im Tiergehege gibt es Ponynachwuchs zu bestaunen.
Im und am Teich findet man allerlei Federvieh, sogar Flamingos.
Nein. Das ist nicht mein Sohn, der Jeanies Jüngsten den Enten zum Fraße vorwerfen will.

Normalerweise hätte ich das halbe Kind links im Bild “abgeschnitten”, aber das ist mein Neffe und so darf das Bild so bleiben, wie Jeanie es geschossen hat. Die beiden anderen Kinder sind meine Nichte und Jeanies Mittlere.
Der Spaziergang durch den Park ist so öde, dass meine Nichte sich vor den Zug wirft.

Wir haben ihr geraten, sich lieber hinter den Zug zu werfen, denn das ist nicht so schmerzhaft. Meine Nichte hat sich dann aber doch entschlossen, mit uns weiterzuschlendern. Eine gute Entscheidung, denn ich spendierte den Kindern eine schwäbische Erfrischung:

Die Kinder rannten mit Begeisterung durch das Wasser. Dass sie dabei etwas nass wurden, war klar…
Mit einem letzten Blick über den Park verlassen wir diesen.
Wieder im Biergarten OnTop angekommen lassen wir den Tag bei leckerem Abendessen ausklingen.
So ungefähr stelle ich mir ein Bloggertreffen vor.
Ich habe meinem runden Geburtstag mit sehr gemischten Gefühlen entgegengeschaut, aber jetzt darf ich feststellen, dass er sehr, sehr schön, lustig, lecker und voller angenehmer Überraschungen war.
Liebe Nichte, lieber Lieblingssohn, liebe Lieblingsschwester, lieber Neffe, liebe Lieblingstochter, lieber Schwager, liebe Jeanie und liebe Jeanie-Kinder, ich danke Euch von Herzen für diesen wunderbaren Nachmittag und Abend mit Euch!
Schee wars, gell?!










