Kabisa Gise – Blog

ganz und gar Gise

2011
Samstag
17
Dez

Sturm und Schnee

Veröffentlicht von: Gise
um 09:18 Uhr

Nun hat der Schnee endlich Stuttgart erreicht.
Zumindest auf den Fildern oben.
Er liegt aber nur auf den Hausdächern und auf den Autos.

Gestern hat es schon frühmorgens ganz ordentlich geblasen. Vom Sturm oder gar Orkan konnte man aber noch nicht reden. Geregnet hat es jedoch waagerecht.

Am Nachmittag ging ich los, um mit dem Auto den Jungen der Nachbarin vom Schülerhort abzuholen. Erfreut stellte ich fest, dass es nun fast windstill war. Auch der Regen hatte aufgehört. Man konnte sogar ein wenig blauen Himmel sehen.

Doch eine knappe Stunde später, als ich mit der kleinen Schwester des Jungen den Kindergarten verlassen wollte, drückte ein Sturm dermaßen fest gegen die Eingangstür, dass diese sich nicht öffnen ließ. Zwischen zwei Böen gelang es schließlich einer Mutter und mir, die Tür aufzustoßen.

Die Kleine meiner Nachbarin und ich (der Bruder wartete bereits in der Wohnung der Nachbarin auf uns) wurden vom Sturm mehr geschoben als dass wir selbst gingen. Zum Glück ist der Kindergarten nur eine Straße von der Wohnung der Nachbarin entfernt, so dass wir schnell wieder im Warmen und Trockenen waren.

Ich hoffe, es bleibt heute windstill und schneefrei, denn heute Nacht bin ich wieder unterwegs.

Und Ihr? Hat es bei Euch gestürmt?
Ich hoffe, dass niemand zu Schaden gekommen ist!

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2011
Montag
12
Dez

Ehrlich

Veröffentlicht von: Gise
um 09:08 Uhr

Ich möchte Euch heute einmal einen klitzekleinen Ausschnitt aus dem Mailverkehr mit einem lieben Freund zeigen:
Ich: “…ich hoffe sehr, dass Du zu mir eher ehrlich als höflich bist…”
Er: “mmh, ehrlich sein ist ja eine sache, aber man muss ja net alles sagen – zumal wenns den anderen traurig macht.”

Ich habe den Eindruck, dass gerade Männer eher dazu neigen, überhaupt nichts zu sagen, nur um angeblich dem oder vor allem der Anderen nicht weh zu tun.
In Wahrheit wollen sie meiner Meinung nach brenzligen Situationen nur aus dem Weg gehen.

Ich persönlich bin unbedingt für Offenheit und Ehrlichkeit. Aber mir wurde in letzter Zeit bewusst, dass auch ich in manchen Situationen meine Probleme mit der Ehrlichkeit habe.

Wie soll ich zum Beispiel mit Menschen umgehen, die hartnäckig meine Freundschaft suchen, ich diese aber nicht möchte? Wie erkläre ich solchen Leuten, dass ich mit deren Welt, ihrer “Aura” (ihre Art, alles negativ zu sehen und zu bewerten), ihrem Leben und Erleben nichts anfangen und vor allem nichts zu tun haben will?

Ich habe ganz viele Beispiele für ehrliche Gespräche mit mir, die das zwischenmenschliche Verhältnis verbessert haben und ich habe Beispiele, die zeigen, dass ehrlich gemeinte, aber verlogene Worte Freundschaften zerstört haben.
Wenn Euch diese Beispiele interessieren, teile ich sie Euch gerne mit.
Aber erst möchte ich Eure Meinung wissen:

Wie hältst Du es mit der Ehrlichkeit Deinen Partnern und Freunden gegenüber?
Sagst Du es, wenn Dich am Anderen ein bestimmtes Verhalten stört?
Sprichst Du es offen an, wenn ein Kollege ungeduscht oder ständig nach Zwiebeln, Knoblauch oder kaltem Zigarettenrauch riecht?
Gibt es etwas, was Du dem Anderen gerne sagen würdest, Dich aber nicht traust? Da gibt es bestimmt einiges, stimmt’s? ;) Doch warum traust Du Dich nicht?

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2011
Montag
21
Nov

Alles bestens!

Veröffentlicht von: Gise
um 11:05 Uhr

Am Freitag war endlich der letzte Tag meines Krankenstandes! Am Donnerstag Abend habe ich mich von einem Square dance Mittänzer abholen lassen. Brav, wie ich nun mal bin, habe ich nur zugeschaut, aber ohne Bewegung wird es einem schnell kalt. So war ich meinem Chauffeur überhaupt nicht böse, dass er nicht bis zum Schluss bleiben wollte. :D

Am Freitag musste ich bei Aldi (der Schwabe sagt übrigens: beim Aldi) nur eine kleine Kleinigkeit holen. Dafür muss ich kein Auto bewegen, wenn mich die Busfahrt keinen Cent kostet. Aber wie es eben so ist, springen einem immer mehr Sachen ins Auge und dann in die Tasche. Nach der Busfahrt heimwärts musste ich noch etwa zehn Minuten zu Fuß gehen, bis ich endlich meinen Einkauf in meiner Küche abstellen durfte. Vom Bauch her war alles in Ordnung, aber in den Oberschenkeln merkte ich, dass ich mich sechs Wochen lang sehr geschont hatte. Doch ein Muskelkater blieb mir zum Glück erspart.

Am Samstag Abend waren mein Donnerstagschauffeur und ich tanzen… zu harten Beats der elektronischen Musik. Naja, wirklich getanzt habe ich nicht, denn der Club war zum Platzen voll. Ich saß lieber an der Bar und unterhielt mich mit den Leuten.

Ein junger Kerl, der schon sehr viel getrunken hatte, war total begeistert, als er mich beim Biertrinken erblickte. Erst machte er alle möglichen Leute um ihn herum auf mich aufmerksam, dann lallte er mich direkt an: “Hey, machst du alles mit den Füßen? Dann kannst du mit deinen Füßen mir bestimmt auch einen runter…” Nee, was er meinte, dürft Ihr Euch jetzt selbst ausdenken, denn immerhin liest hier mindestens ein Kind (*winke @ Nichte) mit. Die Antwort bin ich ihm trotz mehrmaligen Nachfragens schuldig geblieben.

Der gleiche Kerl wollte später mit mir eine Tablette teilen, aber ich habe dankend und energisch abgelehnt. Nein, für Drogen habe ich nichts übrig!

Den Club mag ich nicht nur wegen der Musik sehr gerne, sondern vor allem auch, weil ich dort bei jedem Besuch nette Menschen kennen lerne. In Schickimickidiscos kommt es eher vor, dass ich den ganzen Abend allein oder mit der Freundin bleibe, ohne dass ich mit irgend Jemandem ins Gespräch komme.

Gestern bin ich erst kurz vor acht Uhr morgens vom Club nach Hause gekommen. Dennoch bin ich um halb zwölf schon wieder wach gewesen. Naja, wach ist etwas Anderes, aber weiterschlafen konnte ich auch nicht mehr. Und so habe ich gestern den Tag mehr auf dem Sofa dösend als aktiv verbracht.

Heute mache ich auch nicht viel. Ich will mich eventuell in der Weihnachtsbäckerei versuchen.

Morgen gehe ich wieder arbeiten. Hoffentlich erkennen die Kinder mich noch! :mrgreen:

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2011
Donnerstag
10
Nov

Alles okay!

Veröffentlicht von: Gise
um 19:24 Uhr

Ihr Lieben, ist Euch noch nicht aufgefallen, dass ich nur dann blogge, wenn ich etwas aufm Herzen habe? Umgekehrt also, wenn Ihr hier nichts von mir lest, geht es mir gut. ;)

Letzten Freitag waren meine Tochter und ich bei meiner Ärztin in Esslingen. Sie war mit dem Heilungsprozess sehr zufrieden, hat mich aber dennoch für gleich zwei Wochen länger krank geschrieben. Ich habe versucht, nur eine Woche noch zu Hause zu bleiben, aber meine Ärztin meinte, dass ich die zwei Wochen brauchen würde. Nun gut, dann bleibe ich eben noch eine Woche brav, aber ab Freitag oder Samstag nächster Woche gebe ich wieder Gas!

Naja, ich schaue schon seit einer Woche, dass ich zu Hause nicht versauer. Donnerstags lasse ich mich von meiner Tochter oder einem Mittänzer zum Square dance Clubabend mitnehmen und letzten Freitag waren meine Tochter und ich bei einer Wohnungseinweihungsparty eines Square dance Freundes. Zum Einkaufen fahren meine Tochter und ich auch jedesmal gemeinsam. Und jetzt sind wir beide in Schwäbisch Gmünd, wo wir die Kinder meiner Schwester hüten. Das heißt, meine Tochter beschäftigt sich mit den Kleinen, während ich hier am PC hocke. Ich soll mich ja schonen, sagte die Ärztin… :mrgreen:

Bine, der Tipp mit den Flohsamen war gut! Zuerst dachte ich, dass unendlich viele männliche Flöhe gemolken würden, aber dank Goggl weiß ich nun, dass die Samen des Spitzwegerichs so genannt werden.
Richtig weich kommts noch nicht, aber es schmerzt nicht mehr gar so heftig. Seitdem hat sich meine Lebensqualität jedenfalls deutlich verbessert.

Morgen steht nichts Besonderes aufm Programm, aber am Samstag fahren wir zum Absolventenball meiner Tochter und ihrer Kommilitonen und -innen nach Ravensburg. Damit kein Hosenbund in meinen noch empfindlichen Bauch drückt, habe ich mir gestern ein knallrotes Strickkleid gekauft, zu dem ich dunkelbraune Leggins anziehen werde. Hoffentlich vergesse ich meine Digi nicht… ;) Meine Schwester, die die Patentante von meiner Tochter ist, wird ebenfalls dabei sein. Dann bin ich nicht so allein, denn meine Tochter wird sicherlich viel mit ihren Freunden zugange sein.

Nächste Woche darf ich noch zu Hause faulenzen, aber ab dem 22.11. gehe ich endlich wieder arbeiten!
Habe ich Euch denn schon erzählt, dass ich ab dann in zwei Kindergärten als Sprachhelferin tätig sein werde? Wenn ich Glück habe, kommt vielleicht noch eine dritte Einrichtung dazu, denn zur Zeit werden Sprachförderkräfte händeringend gesucht.

Am meisten vermisse ich das Autofahren.
Als ich den Oberarzt bei der Abschlussuntersuchung im Krankenhaus fragte, wann ich denn wieder selbst Auto fahren dürfe, sagte er mir, nicht solange ich krank geschrieben sei. Passiere mir in dieser Zeit ein Unfall – verschuldet oder nicht spiele keine Rolle – würde mich jede Versicherung an die Wand klatschen. Nun gut, dann lasse ich mich eben von meiner Tochter kutschieren. Die Krankmeldung endet ja am Freitag nächster Woche und dann…! :D

Ihr Lieben, Ihr seid treue Seelen! Auch wenn ich nichts Neues berichte, schauen dennoch täglich etwa sechzig Menschen in mein Blog.
Ich wette, gäbe es hier im Blog einen “Gefällt mir”-Button, dann würden ihn bestimmt um die vierzig Leser anklicken. Sagt, würdet Ihr? ;)
Da es diesen Button aber hier nicht gibt, lesen die allermeisten meinen Post – und gehen leider wieder wortlos. Dabei wären viele Wortbeiträge von Euch für mich ein prima Anreiz, Euch mehr aus meinem Alltag zu erzählen. ;)

Wer von Euch hat sich denn jetzt eigentlich diesen Eintrag komplett und bis zum Schluss durchgelesen?

Aaaah, Essen ist fertig! :yummy:

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2011
Donnerstag
27
Okt

Hellwach

Veröffentlicht von: Gise
um 03:34 Uhr

Genau 14 Tage nach der OP war gestern der erste Tag, an dem ich nicht das Gefühl hatte, ihn nur auf dem Sofa liegend verbringen zu können.

Am Morgen habe ich nach 14 Tagen endlich meinen Darm ordentlich und problemlos entleeren können, nachdem ich zwei Tage lang Movicol flüssig eingenommen habe.

Danach bin ich ein wenig spazieren gegangen. Hinterher hatte ich immer noch kein Verlangen, mich auf mein Sofa zu legen. Am Nachmittag waren meine Tochter und ich lange unterwegs, um Besorgungen zu erledigen. Auch das hat mich nicht erledigt. Eigentlich sollte ich doch nach so einem aktiven Tag todmüde sein, doch warum bin ich seit einer Stunde hellwach?

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