Archiv: November 2010
Maps
Eben bin ich via Google durch meinen Wohnort gefahren. Mann, die Aufnahmen sind ja alt, denn in meiner Straße steht ja noch die Häuserzeile, die vor, ich glaube, zwei Jahren abgerissen wurde.
Schwesterherz, jetzt gehe ich Dich besuchen!
Wusst ich’s doch… durch dieses verschlafene Nest ist das Google-Auto noch nicht gefahren. Ich frage mich, ob das Auto jemals dieses kleine Dorf findet…
Symbol
Neulich wurden wir beim Treffen der Sprachförderkräfte der Stadt Filderstadt im Rahmen der Vorstellrunde gebeten, uns mit einem Symbol zu versehen, in dem wir uns wiedererkennen würden.
Zuerst ist mir für mich ein großer Felsbrocken eingefallen. Der Fels in der Brandung. Aber ein Fels ist starr… regungslos. Ich dagegen bin lebendig und biegsam. Wie ein Baum. Und so habe ich für mich als Symbol einen Baum gewählt.
So wie der Baum stehe ich mit beiden Beinen fest auf dem Boden.
Braucht jemand ein offenes Ohr, um sich seine Sorgen vom Herzen zu reden, wird ein Babysitter oder ein Fahrdienst benötigt, dann bin ich zur Stelle.
So wie ein Baum niemals Panik verbreitet, bewahre ich in hektischen Situationen die Ruhe… meistens.
So wie ein Baum, kann auch ich nicht davonlaufen.
Sprich: Ich kann nicht “Nein” sagen.
Ich muss und will auch nicht “Nein” sagen, denn ich breite – symbolisch gesehen – meine Äste gerne fürsorglich und beschützend über die aus, die sich an meinen Stamm lehnen.
Und Du, in welchem Symbol erkennst Du Dich wieder?
Laterne, Laterne…
Heute am späten Nachmittag findet im Kindergarten, in dem ich arbeite, das alljährliche Laternelaufen statt – wenn das Wetter mitmacht. Bis jetzt scheint die Sonne und der Wind hält sich im Zaum. Der Wetterfrosch hat jedoch für heute Abend Sturm und Regen angekündigt.
Schaumermal, wie es in zwei Stunden aussieht…
Nur eine Woche
Am Freitag Mittag hätte ich zwischen zwei Aktionen noch etwas Zeit gehabt, sowohl die Hängende Blau-Zeder als auch den Zimt-Ahorn zu knipsen, aber ich hatte dummerweise meine Digi nicht dabei. Und ehrlich gesagt war meine Lust zu fotografieren auch nicht allzu groß.
Gestern habe ich noch geschwankt zwischen gleich oder erst heute Mittag zu fotografieren, da kam der Anruf von meiner Tochter, dass sich ihre Ankunft um eine halbe Stunde verzögern würde.
Also habe ich mich entschieden, die Wartezeit mit dem Fotografieren der Bäume zu überbrücken.
Das war eine gute Entscheidung, denn heute regnet es in einer Tour. Erst morgen Abend soll es damit aufhören und am Dienstag hätte ich gewiss das Gefühl gehabt, irgendwie etwas versäumt zu haben. Gestern war nämlich das intensive Leuchten hinter der Hängenden Blau-Zeder so gut wie verschwunden. Man kann es nur noch erahnen.
Und der Zimt-Ahorn? Der hat fast keine Blätter mehr…
Alles bestens
Mir geht es wieder bestens. Woran man das merkt? Daran, dass ich mit meiner Lieblingstochter gerne durch das schwedische Möbelhaus geschlendert bin, ohne müde zu werden. Wir wollten nur Bettwäsche für meine Tochter und zwei Weihnachtsbeleuchtungen für mich kaufen, aber irgendwoher sprangen uns mal von rechts, mal von links diverse Dinge in unsere Einkaufstasche, die mir einen gerade noch zweistelligen Geldbetrag in mein Konto rissen. So viel Geld wollte ich nicht ausgeben, aber was soll’s! Spaß hat’s gemacht!
