Archiv: April 2010
Keine Zeit
Meinen Geburtstag habe ich nun auf eine Woche später verschoben, denn am kommenden Samstag habe ich keine Zeit zum Feiern.
Ursprünglich sollten am Samstag die Stuttgart Scorpions, bei denen mein Sohn mit dabei ist, spielen. Das wäre für meine Schwester und ein paar meiner Freundinnen eine gute Gelegenheit gewesen, meinem Sohn beim Spiel zuzuschauen und danach mit mir meinen Geburtstag zu feiern.
Doch am Samstag findet auch das alljährlich stattfindende Seelenfarbentreffen im Weinheimer Hermannshof statt. Dort war ich ja erst neulich und so wäre das Treffen für mich wieder einmal relativ schnell erreichbar gewesen.
Aber meinem Sohn habe ich schon viel früher zugesagt, dass ich mir sein Spiel anschauen würde.
Jetzt hat die Fügung es geschickt eingefädelt… das Spiel wurde auf den Sonntag verlegt. Schade ist nur, dass zwei meiner Gäste schon anderweitig verplant sind, aber sie haben am
Ich werde also am Samstag Morgen erst die Doris einsammeln und mit ihr nach Weinheim fahren. Für zwei weitere Mitfahrer hätte ich noch Platz in meinem Auto.
Na, hat jetzt noch jemand Lust bekommen mitzufahren?
Oben – unten
Bei der MissLu bin ich auf ein Stöckchen gestoßen, das der Renee ins Leben gerufen hat und das er das Oben-Unten-Stöckchen nennt.
Bei diesem Stöckchen hat man folgende Aufgabe zu erfüllen:
- Von einem beliebigen Standpunkt aus mache ein Bild zur rechten Seite, eins zur linken Seite, eins nach oben, eins nach unten, eins nach vorn und eins nach hinten.
Du stehst im Mittelpunkt und alles dreht sich diesmal um dich …Die sechs Bilder werden dann in ein 1:1 (300 x 300 pixel) Format beschnitten, in scharz/weiß gewandelt und wie folgt als ein neues Bild (Hintergrund: 900 x 600 pixel) zusammengefügt:
obere Reihe: rechts, oben, vorne
untere Reihe: links, unten, hinten
Dieser Aufgabe habe ich mich nun vorgestern im Exotischen Garten gestellt. Dafür habe ich mich mitten auf die große Wiese zwischen dem Spiel- und dem Wirtshaus gestellt. Im Freien stellt sich aber die Frage, wo “vorn” ist, also habe ich das Spielhaus als “vorn” deklariert. So ist die folgende Collage entstanden:
Wer mag, darf sich das Stöckchen mitnehmen…
Kein Rhododendron
Neulich habe ich Euch Bilder aus dem Exotischen Garten mitgebracht. Eins dieser Bilder zeigte eine Pflanzenart, die mir unbekannt war und die ich allgemein als Rhododendronart bezeichnete. Immerhin wächst diese Pflanze mit den kleinen Glöckchenblüten im Rhododendrongarten.
Vorgestern war ich wieder im Exotischen Garten und da habe ich die Gelegenheit genutzt, das Namensschildchen dieser schönen Blüten…
… zu fotografieren, nachdem ich gemerkt habe, dass ich den Namen der Pflanze nicht im Kopf behalten kann.
Diese Pflanze gehört definitiv nicht zur Familie der Rhododendren und auch nicht zu der der Azaleen, sondern zu der der Heidegewächse.
Nun habe ich also wieder etwas gelernt.
Liebes Schwesterherz, schau Dir einmal das folgende Bild an:
Findest Du nicht auch, dass diese Blüten irgendwie wie die gekochten Zartweizenkörner von E*b*l*y aussehen? Aber keine Sorge… ich habe auf gar keinen Fall in die Blütendolde gebissen.
Flugverbot
Wegen der Aschewolke, die vom isländischen Vulkan Eyjafjallajökull ausgespuckt nun über Europa hinwegzieht, liegt der gesamte deutsche Flugverkehr schon seit ein paar Tagen lahm. So entnehme ich es beiläufig den Nachrichten.
Doch heute lese ich zu diesem Thema Flugverbot in Deutschland in Engelberts Kalenderblatt, dass dadurch der Himmel blau wie nie sei, weil die Kondensstreifen fehlen.
Ich selbst wohne ganz nahe am Stuttgarter Flughafen, aber die Auswirkungen des Flugverbots waren mir nicht bewusst. Als ich gestern in die Stadt hinuntergefahren bin, schien mir der Himmel normal zu sein. Er war einfach makellos blau, aber vom Flughafen her zogen die ersten Schleierwolken und, ich meine, auch Kondensstreifen über Stuttgart. Auf der Homepage des Flughafens las ich, dass gestern Mittag tatsächlich ein Flugzeug von Stuttgart startete oder in Stuttgart landete (die Meldung steht jetzt nicht mehr auf der Homepage). Am Nachmittag und am Abend flogen wieder je ein Flieger. Allerdings waren keine Passagiere transportiert worden, sondern es wurden lediglich Flugzeuge überführt und startklar gemacht.
Von 1995 bis 1999 habe ich mit meiner Familie – ja, da war ich noch verheiratet – in Steinenbronn gewohnt… mitten in der Einflugschneise des Flughafens. Der Lärm bis spät in die Nacht hinein war unglaublich. Vor allem meine Kinder konnten deswegen oft nicht einschlafen.
Vom Fenster meiner jetzigen Wohnung aus schaue ich manchmal den Flugzeugen beim Abheben zu – und genieße es, dass ich sie bestenfalls nur wie ein fernes Gewittergrollen höre. Doch nachdem ich heute Morgen in Engelberts Kalenderblatt gelesen habe, wird mir bewusst, wie still es jetzt geworden ist.
Schon heute Abend sollen die ersten Urlauber in Stuttgart landen dürfen. Dann werde ich genau lauschen, ob sich der Geräuschpegel mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs verändert beziehungsweise ob ich den Fluglärm bewusster wahrnehmen und als störender empfinden werde.
Eben lese ich auf der Homepage des Flughafens, dass ein Flieger mit Urlaubern bereits in der Luft ist. Er kommt aus Hannover und wird gegen halb zehn in Stuttgart landen. Da sollte ich ja jetzt direkt mal schnell zum Flughafen fahren und die gespenstische Stille, die dort sicherlich noch herrscht, auf mich einwirken lassen. Aber ganz ehrlich… dazu habe ich jetzt keine Lust.
Heute…
… war ich wieder im Exotischen Garten. Nach nur neunzig Bildern bin ich dann zum Frisör gefahren. Dort hatte ich Glück und kam ohne warten zu müssen sofort dran.
Jetzt habe ich wieder kurze und lockige Haare.
Und jetzt koche ich uns etwas Leckeres…



