Archiv: März 2010
Mist!
Mein Vater und seine Frau müssen nun schon seit mehr als zwei Jahren mit dem Krebs in ihrer Leber klar kommen, dem durch operative Eingriffe immer wieder versucht wird, den Garaus zu machen.
Jetzt macht sich der Krebs in der Lunge breit…
Kann die Chemotherapie den Krebs besiegen oder ist sie nur eine lebensverlängernde Maßnahme?
Ich habe Angst…
Bewerbung
Endlich habe ich die Bewerbung ins Visier gefasst. Mein Lebenslauf ist aktualisiert, entsprechende Zeugnisse und Nachweise liegen auch schon bereit und sogar das Anschreiben habe ich formuliert. Jetzt fehlt mir nur noch eine einzige Kleinigkeit. Maria, vielleicht kannst gerade Du mir da weiterhelfen? Natürlich nehme ich Formulierungsvorschläge auch von Anderen gerne an.
Ich möchte mich als Erzieherin in einem christlichen Kindergarten bewerben. Ich bin Christin, ich gehöre sogar genau der christlichen Ausrichtung wie der Kindergarten an.
Wie formuliere ich nun im Anschreiben meine religiöse Gesinnung, ohne in einen Roman auszuarten? Gibt es hierfür einen standartisierten, kurzen Satz?
Muss ich im Anschreiben überhaupt auf meine Religionszugehörigkeit eingehen? Im Lebenslauf steht sie ja drin. Gut, da steht nichts darüber, dass ich durchaus nach dem christlichen Glauben lebe. Ich habe überhaupt kein Problem damit, den christlichen und religionspädagogischen Erziehungsauftrag umzusetzen. Nur, wie formuliere ich das kurz und bündig?
Bilder
Zwei Tage lang war ich fleißig und nun ist es endlich vollbracht… die Hermannshofbilder sind jetzt online.
Außerdem habe ich auf der Seite der Hängenden Blau-Zeder die Bilder verkleinert und auf eine separate Seite gesetzt. So kann man den jahreszeitlichen Wechsel hoffentlich besser überblicken. Bis jetzt sieht man keine großartige Veränderung. Kein Wunder, denn bis jetzt war ja Winter.
Ich denke, wenn die Bäume erst einmal ausschlagen, dann sehen die Bilder auch anders aus.
Wie immer wünsche ich Euch viel Spaß beim Schauen!
Erledigt
Puuuh, ich bin geschafft! Den halben Samstag war ich jetzt unterwegs, bin eben um halb zehn zu Hause wieder angekommen.
Dabei hat der Samstag so ruhig angefangen. Um kurz vor sechs bin ich mit einem Schreck aufgestanden – ich dachte, wir hätten vergessen, den Wecker umzustellen und nun sei es eine Stunde später. Meine Tochter wies mich darauf hin, dass heute Samstag wäre. Aber nun war ich schon auf. Ich habe in Ruhe meine zwei Tassen Cappuccino getrunken, dabei eMails gecheckt und in verschiedenen Blogs gelesen. Natürlich ist es im Blog mit der schrecklichen Tat sehr ruhig. Die Betreiberin und ihre Angehörigen und was ihnen Anfang der Woche widerfahren ist, gingen mir auch heute nicht aus dem Kopf.
Dennoch, das Leben, vor allem mein Leben geht weiter. Und Ihr, die Ihr nicht wisst (oder vielleicht doch?), wem da so etwas Schreckliches angetan wurde, wartet hier in meinem Blog eigentlich auf meine Bilder. Und ich selbst hatte heute Morgen auch wieder Lust, an und mit den Bildern zu arbeiten. Oder anders formuliert… ich hatte (noch) keine Lust, die Bewerbung fertig zu machen. Die eMail mit dem Stellenangebot ist nämlich endlich da.
Also habe ich angefangen, die Bilder vom Hermannshof auf einer Seite meiner Homepage in Szene zu setzen. Da es knapp dreißig Bilder sind, haben sie hier im Blog gar keinen Platz.
Meine beiden Kinder hatten für heute andere Pläne. Sie sind schon um neun Uhr in Richtung Schwäbisch Gmünd zu meiner Schwester aufgebrochen. Ein Freund ihres Mannes wollte sich um eine Kleinigkeit am Auto meiner Tochter kümmern, die mich in der Werkstatt
So habe ich mich auf einen ruhigen und gemütlichen Samstag zu Hause gefreut und an der Hermannshofseite gebastelt. Doch am Mittag, um halb zwei, klingelte mein Telefon. Meine Tochter: “Mama, magst du statt morgen schon heute nach Ravensburg fahren?”
Meine Tochter hat ihren Ford KA mit ihren Sachen vollgestopft, die sie nun wieder in Ravensburg braucht, wo sie an einer Berufsakademie studiert. Da sie aber mehr mitnehmen wollte als in ihr kleines Hodscherle hineinpasst, haben wir beschlossen, dass ich ihr den Rest morgen nach Ravensburg bringen würde. Meine Tochter wollte gleich nach der Reparatur ihres Autos in ihren Studienort fahren.
Aber es kam anders. Das defekte Teil – fragt mich nicht, Nebenwelle? Vorderwelle? Um es auszutauschen, muss vorher das Getriebe ausgebaut werden – nun, dieses neue Teil passte nicht. Nun steht der KA bei meiner Schwester beziehungsweise in der Werkstatt des Kumpels des Freundes meines Schwagers und wird erst Anfang nächster Woche repariert werden können, wenn das neue, hoffentlich diesmal richtige Teil da ist.
Tja, so kam es, dass ich nach Schwäbisch Gmünd gefahren bin und dort meine Tochter und ihre Siebensachen eingesammelt habe. Nach Ravensburg habe ich sie ans Steuer gelassen.
Als ich wieder in Richtung Stuttgart losfuhr, war es schon fast dunkel. Und es begann zu regnen. Und wie! Auf der B30 habe ich bis kurz vor Ulm einen Lastwagen vor mir gehabt, worum ich echt froh war. Ich tuckerte brav hinter ihm her, denn es war dunkel, der Regen bildete auf meiner Scheibe eine Wand und es stürmte. Doch dann ist der Laster abgebogen. Nun, ich bin ja keine Fahranfängerin mehr, aber die Vorstellung, bei diesem Unwetter auf der Autobahn von Ulm nach Stuttgart, den Drackensteiner Hang hinunter zu fahren, behagte mir ganz und gar nicht. Also habe ich kurz vor Ulm beschlossen, auf die B312 nach Reutlingen zu fahren. Hätte ich aber lieber den Rat meiner Tochter befolgt und die A8 genommen!
1. In Biberach hat der Regen aufgehört und die Straße war sogar trocken.
2. In Biberach kam das Schild: Reutlingen 82 km.
3. In Biberach gibt es kein Schild nach Ulm.
Ich habe umsonst gehofft, dass die B312 bis nach Reutlingen zweispurig ist und an den Ortschaften vorbei führt. Nee, nichts war – und einen Lebensmitteltanklaster hatte ich auch noch vor mir!
Kaum durch Reutlingen durch konnte ich es endlich laufen lassen!
Ich sage Euch, das nächste Mal fahre ich Autobahn!
Unfassbar
Ich habe heute Nachmittag die Bilder vom Hermannshof bearbeitet und bevor ich sie hochlade und Euch hier im Blog zeige, habe ich erst einmal hier und da ein wenig in den Blogs gelesen. Und dann las ich etwas von einem grausamen Mord an einer Frau… der Schwägerin einer Bloggerin.
Ihr Lieben, ich kämpfe immer noch mit den Tränen und jetzt Blümchenbilder bloggen erscheint mir irgendwie nicht passend zu sein…
