Archiv: Montag, 14. Dezember 2009
Hin und her
Heute muss ich Einiges erledigen:
- to-do-Liste bloggen
- Spülmaschine aus- und wieder einräumen
- mich duschen
- aufräumen und staubsaugen
- Bad putzen
- beim Tierarzt Futter und Tabletten für die Katze holen
- Lebensmittel einkaufen
- ein bestimmtes Türchen für den Adventskalender kreieren
- Stunden- und Anwesenheitsnachweis für den Kindergarten ausfüllen
Wenn ich so viele Aufgaben zu erledigen habe, dann verzettele ich mich regelmäßig. Zuerst lege ich mir in meinem Kopf einen Miniplan fest: Was mache ich als Erstes und was erledige ich anschließend? Ich hatte beschlossen, zuerst zu bloggen, was ich heute vorhabe. Die Überschrift des Eintrags stand schon geschrieben – da überkam mich der Cappuccinodurst. Also ab in die Küche. Achja, die Spülmaschine… sie steht schon offen, weil ich bereits kurz nach dem ersten Cappu angefangen hatte, das Geschirr wegzuräumen.
In diesem Moment wurde mir wieder einmal bewusst, dass ich so gut wie nie eine Sache am Stück erledige. Zumindest die Aufgaben, die mehr Zeit in Anspruch nehmen, dauern noch länger, weil ich ständig von ihr wegrenne.
Bevor ich mich an diesen Eintrag zu schreiben herangemacht habe, habe ich erst den Cappu zubereitet und getrunken, dann die Spülmaschine komplett ausgeräumt. Jetzt habe ich diesen Eintrag ohne Unterbrechung (das schmutzige Geschirr muss ja noch eingeräumt werden) geschrieben (die Zettel für den Kindergarten, wo habe ich sie denn?).
Es fällt mir schwer, sitzen zu bleiben und erst eine Aufgabe bis zum Ende zu erledigen, bevor ich mich an die nächste mache.
Das Adventskalendertürchen kann ich auch morgen noch machen, alle anderen Aufgaben sind vorrangig.
So, dieser Eintrag ist nun fertig, jetzt räume ich die Spülmaschine ein. Oder mache ich doch zuerst die Zettel für den Kindergarten? Nein, ich geh erst mal aufs Töpfchen!
