Archiv: Oktober 2009
Sommerweh
Heute Nachmittag hat es hier in Stuttgart Bindfäden bei gerade einmal 5°C geregnet. Und dunkel war es da draußen, dass ich kurz davor war, hier im Zimmer das Licht anzuknipsen. Ich mag es nämlich lieber hell als schummrig. Äääh, ich meine, schummrig ist nur in manchen Situationen passend, aber im Alltag brauche ich viel Licht. Deshalb mag ich Sonnentage so gerne, wobei mir bewusst ist, dass der Regen für die Natur und auch für uns Menschen sehr wichtig ist. Deshalb bin ich gnädig und erlaube dem Himmel, sich ab und zu zuzuziehen und sich auszuschütten. Da nehme ich ein paar sonnenlose Tage gern in Kauf.
Gestern habe ich von Maria Bilder aus ihrem Garten erhalten, die sie mir eigentlich schon im Juli geschickt hatte, die aber leider nie bei mir angekommen waren. Auf ihren Blumen tummelten sich diesen Sommer nämlich unendlich viele Schmetterlinge.
Auch vor meiner eigenen Haustür blühte es diesen Sommer herrlich bunt und so gab es hier ebenfalls massenhaft Schmetterlinge. Immer, wenn ich sie sah, dachte ich mir, sie einmal in einer ruhigen Minute zu fotografieren, aber ständig verschob ich dieses Vorhaben auf später.
Jetzt ist der Sommer vorbei, die Blumen sind verwelkt und die Schmetterlinge haben sich zurückgezogen. Doch Maria sei gedankt, dass ich dennoch ein herrliches Bild von einem Flattertier habe.
Sagt selbst, ist diese Aufnahme nicht wunderschön?
Dieses obere Bild könnt Ihr gerne auch als Hintergrund auf Eurem Bildschirm (1280×960) haben. Maria hat mir erlaubt, über ihre Bilder frei zu verfügen. Ich jedenfalls habe nun den Sommer auf meinem Monitor.
Ich könnte mir vorstellen, dass Maria sich sehr darüber freut zu erfahren, wie ihre Bilder bei Euch ankommen, also spart bitte nicht mit Eurer Bewunderung in der Kommentarfunktion.
Wenn Maria schon am Verschicken der Bilder war, so hat sie mir auch gleich welche von Fliegenpilzen gemailt, die sie vor knapp zwei Wochen geknipst hat.
Ich habe bisher in meinem Leben nur zwei Mal einen Fliegenpilz gesehen. Den ersten hat mir mein Sohn geknipst, weil er – der Pilz – an einem steilen Hang stand.
Wochen – oder ein Jahr? – später hat meine Schwester mir bei einem Waldspaziergang einen Fliegenpilz gezeigt, aber ich hatte meine Digi nicht dabei.
Liebe Maria, herzlichen Dank für die schönen Bilder! :-* Für mich persönlich haben sie eine noch speziellere Bedeutung, denn da ich Dich einmal besuchen durfte, kenne ich die Standorte beziehungsweise die Umgebung um die Motive herum. Ich sehe also viel mehr als nur das, was auf den jeweiligen Bildern dargestellt ist.
1. Schnee
Wie bereits heute Mittag erzählt ist es bei uns in Stuttgart zwar kalt, aber geschneit hat es bis jetzt noch nicht. Doch… gestern Abend hatte ich auf meiner Autoscheibe Regen mit ein wenig Schnee vermischt gesehen. Aber heute blieb es trocken.
Den Dreh mit der Standheizung habe ich hat mein Sohn nun herausgefunden… es reicht tatsächlich, den Startknopf auf der Fernbedienung zu drücken. Morgen früh, bevor ich zur Arbeit fahre, werde ich es testen, denn heute Nacht soll es noch kälter werden als letzte Nacht.
Zurück zum Schnee… obwohl hier in Stuttgart noch kein Schnee liegt, kann ich Euch Bilder von frischem Schnee zeigen. Die Bilder stammen von Maria – ja, im Erzgebirge hat es tatsächlich schon geschneit. Maria hat mich mit ihrer eMail an etwas erinnert: Vor einem Monat erst war ich noch im Freibad und jetzt brauche ich eine dicke Jacke und Socken. Irre, gell?
Während die Geranien vor Marias Fenstern noch blühen, hat es über Nacht geschneit.
Die Rosen in Marias Garten haben mit Sicherheit nicht mit Schneefall gerechnet.
Danke, liebe Maria, für die ersten Schneebilder in diesem Herbst Winter Herbst …laut Kalender haben wir eindeutig noch Herbst!
Kalt
Ja, der Sommer ist definitiv vorbei – zumindest für dieses Jahr. Und der Herbst? Der wird vom Winter abgelöst. Zumindest könnte man dies meinen, wenn man schon Mitte Oktober am Morgen sein Auto von einer festen Reifschicht befreien muß. Jetzt muß ich erst einmal die Bedienungsanleitung für meine Standheizung studieren. Durchlesen und dann einfach tun reicht heutzutage nicht mehr aus. In meinem Golf habe ich abends den Heizungsregler auf ganz rot = heiß gestellt, am nächsten Morgen auf den Knopf der Fernbedienung von meiner Standheizung gedrückt und kaum zehn Minuten später waren die Scheiben so gut wie eisfrei. Mein Pascal nun hat eine Klimaanlage und wie muss ich die einstellen, damit die Standheizung ihren Dienst ordentlich macht? Zum Glück beherrsche ich die Kunst des Lesens so gut wie perfekt (über das eine oder andere Fremdwort stolpere ich einstweilen
), also werde ich es bald wissen.
Heute Morgen hatte es auf meinem Balkon gerade einmal 2°C. Jetzt ist es 3° wärmer. Trotz Sonnenschein ganz schön kalt. Ich brauche dringend meine dicke Jacke und die Zehensocken. Oder die von meiner Efis (=Ehefrau in spe
) gestrickten Socken, denn damit habe ich wenigstens die nötige Zehenfreiheit.
Maria, schneit es denn im Erzgebirge schon? Über die Bilder vom ersten Schnee dort – und natürlich auch anderswo! – freue ich mich nach wie vor…
Herbst
Warum sagt mir denn niemand, dass es sich hier in Stuttgart herrlich einregnen würde!?!? Während ich Euch von meinem gestrigen Ausflug erzählte, war es noch trocken. Wäre ich stattdessen lieber einkaufen gefahren. Jetzt muss ich in dieses nasse Wetter hinaus, denn laut Wetterbericht soll uns der Regen noch drei Tage erhalten bleiben. Na toll…
Kurztrip
Kaum hat die Lieblingstochter ihr Domizil in Ravensburg bezogen, darf die Mutter ihr noch Fehlendes bringen. Das habe ich nun gestern getan. Da mich die Zugfahrt keinen Cent kostet und ich mit dem Auto kaum schneller bin, habe ich den Zug genommen.
Gestern Morgen hat es hier in Stuttgart genieselt bis leicht geregnet, aber in Ravensburg war es trocken. Manchmal lugte sogar die Sonne etwas fahl durch die Wolkendecke heraus. Zu dumm, dass ich wegen des schlechten Wetters in Stuttgart meine Digi zu Hause gelassen habe. Aber andererseits wollte ich auch nicht zu lange unterwegs sein, weil Minka zur Zeit wieder einmal mehr recht als schlecht, und wenn ich fort bin, gar nichts frisst.
Ich habe mich mit meiner Tochter in ihrer Mittagspause getroffen, wir haben eine Kleinigkeit gegessen und getrunken, dann musste sie auch schon wieder in ihre Vorlesungen gehen.
Auf der Rückfahrt, der Zug war unglaublich voll, fand ich einen Platz bei zwei jungen Herren, die gemeinsam ein Kreuzworträtsel lösten. Sie wussten nicht sehr viele Begriffe, so dass ich irgendwann nicht anders konnte als mich einzumischen. Der, der schrieb und neben mir saß, hat sich mir sofort zugewandt und so haben wir das Rätsel bis auf zweidrei Begriffe komplett gelöst. In dem Heftchen des Mannes gab es noch etliche Kreuzworträtsel zu lösen. Schade, dass er nicht bis Stuttgart mitgefahren ist, das Rätseln und dabei Quatsch zu reden, mit den Wörtern zu spielen hat Spaß gemacht uind die Fahrzeit ging flugs vorbei.
Es stellte sich heraus, dass er mich einmal beobachtet habe, wie ich meiner Tochter meinen Schlüssel zugeworfen und sie dann den Einkauf ins Auto verräumt habe. Er wohnt im selben Ort wie mein ehemaliges Tageskind. Die Welt ist doch ein Dorf.






