Archiv: September 2009
Igitt
Ich werde niemals wieder aus Rücksicht auf die duschende Tochter Mineral- statt Leitungswasser verwenden, um meinen Cappuccino schnell auf eine trinkbare Temperatur zu bringen.
1. Ich trinke gern den löslichen Cappuccino: vier Löffel des Pulvers in eine hohe Tasse geben, zur Hälfte mit heißem Wasser auffüllen, umrühren, mit kaltem Leitungswasser die Tasse voll machen, fertig.
2. Wir haben in der Küche einen Wasserdurchlauferhitzer hängen und wenn einer von uns duscht, sollte kein anderes Wasser laufen.
Verfahren
Mein Arbeitsplatz befindet sich in Filderstadt, den ich mit meinem Auto innerhalb fünfzehn bis zwanzig Minuten erreiche. Dazu fahre ich normalerweise nach
Gestern jedoch war ich so sehr in den Radiobeitrag vertieft, dass ich in S-Möhringen anstatt auf die B27 zu fahren nach rechts in Richtung S-Degerloch abgebogen bin. Mist, ich muß nicht einkaufen, sondern zur Arbeit fahren! Zuerst überlegte ich mir, in S-Degerloch bis zum Albplatz vorzufahren, wo ich dann auf die B27 stoße, aber dann fiel mir ein, dass es vorher im Industriegebiet ebenfalls auf die Schnellstraße geht. Leider habe ich sie in meiner Hektik nicht gefunden; stattdessen bin ich mitten in S-Möhringen gelandet. Spontan habe ich beschlossen, wieder in Richtung SI-Centrum zu fahren, um dann dort auf die B27 zu kommen.
Geschafft! Ich war endlich auf der B27… jedoch in Richtung… Stuttgart! In S-Degerloch habe ich gewendet.
Wäre ich nur meinem allerersten Impuls gefolgt, denn genau dort am Albplatz kam ich endlich auf die richtige Spur zu meiner Arbeit, wo ich mit nur zwanzig Minuten Verspätung ankam.
Ja, genau
Eine Familie hat sich ein junges Kätzchen aus dem Tierheim geholt. Es ist ein roter und sehr aufgeweckter Kater, der wie von einer Tarantel gestochen kreuz und quer durch die Gegend fetzt. Deshalb nennt ihn der Familienvater den roten Teufel. Die Mutter möchte ihn aber gerne Mikesch rufen, doch vor allem der Kleine der beiden Kinder kann diesen Namen nicht richtig aussprechen. Also tagt der Familienrat, um sich einen Namen für das Katerchen zu überlegen.
Die Mutter schlägt vor:
“Wir nennen das Kätzchen Mikesch und rufen ihn Micky. Oder wir geben ihm den Namen Diabolo, kurz Bolo.”
Der Sohn des Hauses, 6 Jahre jung, ruft daraufhin:
“Ja, genau! Kotz-Bolo!”
Rum
Vorgestern bekam ich eine sehr kurze eMail:
“Hoi liebe Gise!
Der Sommer ist rum und Du warst nicht da!
LG, B.”
Stimmt, liebe B., Dich hätte ich liebend gerne wieder besucht, doch leider ging der Sommer ruckizucki um. Aber der Besuch bei Dir ist doch nicht aufgehoben, oder? Jagut, am und im See ist es jetzt für eine Weile recht frisch, aber Wien… schon allein diese Stadt ist ja immer ein Besuch wert.
Der Sommer ist rum. Heute Abend schließt mein Lieblingsfreibad seine Pforten bis Mai. Wenigstens was meine Besuche dort betreffen, habe ich nicht das Gefühl, etwas versäumt zu haben. Ich habe viel Sonne getankt, was man an meiner gebräunten Haut sieht, und bin netten Menschen begegnet, die sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen.
Der Sommer ist rum und auch mein Urlaub. Ich wäre gerne ein wenig in Deutschland herumgereist, um Freunde zu besuchen, aber mein Bankkonto sagte dazu “nein”. Da ich auf Honorarbasis arbeite, habe ich während meines Urlaubs weniger Einkommen.
Ich hatte für meinen Urlaub auch ein paar Fotoprojekte in Stuttgart geplant, aber umgesetzt habe ich noch nichts davon. Entweder war es zu heiß, dann ging ich ins Freibad, oder es war zu bewölkt.
Der Sommer ist rum… was für ein Deutsch! Der Sommer ist vorbei, der Sommer ist um.
Der Sommer ist rum. Meinetwegen könnte er gerne 24 Monate lang dauern.
Wie war der Sommer für Euch?
Langer Tag
Gestern hatte ich einen sehr langen Tag. Er begann morgens um drei Uhr und endete um etwa zehn Uhr abends. Auf dem Programm standen:
- Lieblingstochter auf den Flughafen bringen, die sich jetzt in Griechenland den Bauch von der Sonne kitzeln lässt.
- nach Hause
- nach Stuttgart, um sich am Bahnhof mit ein paar Rebläusen zu treffen
- mit dem Zug nach Worms
- Stadtführung und Dombesichtigung in Worms
- griechisches Mittagessen in Worms
- Weiterfahrt mit dem Zug nach Bad Dürkheim
- Wurstmarkt
- ich allein mit dem Zug nach Hause
- Katze füttern
- einkaufen (zum Glück haben manche Supermärkte bis 22 Uhr offen)
- eMails checken, ½ Flasche Bier genießen
- todmüde ins Bett fallen
Unser Clubpräsident hat eine Fahrt ins Blaue organisiert, aber nicht wie früher mit einem Reisebus, sondern mit der Bahn. So war es immer wieder spannend zu erraten, wie weit wir mit dem Zug fahren und ob wir dann dort bleiben oder nur umsteigen würden.
Für mich war es erstaunlich, wie kompakt die Orte doch beieinander liegen. Worms zum Beispiel wähnte ich immer weit weit weg von Stuttgart, aber selbst mit Nahverkehrszügen kommt man relativ schnell dort hin. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich Wörmchen, die ich bereits auf mehreren Seelenfarbentreffen erleben durfte, schon längst mal besucht. Aber auch die Stadt selbst und vor allem der Dom sind durchaus ein Besuch wert.
Mariechen, auf der Zugfahrt von Bad Dürkheim nach Neustadt/Weinstraße kam ich auch durch Dein Städtchen. Hast Du mein Winken und mein an Dich Denken gespürt?
Selbst Freinsheim hat einen Bahnhof und ist mit Nahverkehrszügen recht schnell zu erreichen. Dort habe ich im Jahre 2004 mit meinem damaligen Freund und Engelbert mit Beate einen wunderbaren Nachmittag verlebt. An diesem Tag habe ich den Vater von Seelenfarben auf einer Vernissage kennen gelernt. Daran erinnerte ich mich, als wir gestern in Freinsheim umgestiegen sind, um zum Wurstmarkt nach Bad Dürkheim zu gelangen. Dort habe ich mich nur kurz aufgehalten. Wäre ich bis zum Schluss bei der Gruppe geblieben, wäre ich erst um zehn Uhr abends nach Hause gekommen. Meine Minka wäre dann aber viel zu lange allein und ohne Futter geblieben. Zur Zeit ist sie eh wieder einmal sehr zickig, was ihr Fressverhalten betrifft und deshalb ist es mir wichtig, ihr das Futter möglichst regelmäßig zu geben.
Der gestrige Tag hat mir sehr gut gefallen. Vor allem hat das Wetter gut mitgespielt. Nächstes Mal bin ich ganz bestimmt wieder dabei!

