Kabisa Gise – Blog

ganz und gar Gise

Kategorie: Minka

2009
Sonntag
13
Sep

Langer Tag

Veröffentlicht von: Gise
um 13:12 Uhr

Gestern hatte ich einen sehr langen Tag. Er begann morgens um drei Uhr und endete um etwa zehn Uhr abends. Auf dem Programm standen:

- Lieblingstochter auf den Flughafen bringen, die sich jetzt in Griechenland den Bauch von der Sonne kitzeln lässt.
- nach Hause
- nach Stuttgart, um sich am Bahnhof mit ein paar Rebläusen zu treffen
- mit dem Zug nach Worms
- Stadtführung und Dombesichtigung in Worms
- griechisches Mittagessen in Worms
- Weiterfahrt mit dem Zug nach Bad Dürkheim
- Wurstmarkt
- ich allein mit dem Zug nach Hause
- Katze füttern
- einkaufen (zum Glück haben manche Supermärkte bis 22 Uhr offen)
- eMails checken, ½ Flasche Bier genießen
- todmüde ins Bett fallen

Dom zu Worms
Klick!

Unser Clubpräsident hat eine Fahrt ins Blaue organisiert, aber nicht wie früher mit einem Reisebus, sondern mit der Bahn. So war es immer wieder spannend zu erraten, wie weit wir mit dem Zug fahren und ob wir dann dort bleiben oder nur umsteigen würden.

Für mich war es erstaunlich, wie kompakt die Orte doch beieinander liegen. Worms zum Beispiel wähnte ich immer weit weit weg von Stuttgart, aber selbst mit Nahverkehrszügen kommt man relativ schnell dort hin. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich Wörmchen, die ich bereits auf mehreren Seelenfarbentreffen erleben durfte, schon längst mal besucht. Aber auch die Stadt selbst und vor allem der Dom sind durchaus ein Besuch wert.

Mariechen, auf der Zugfahrt von Bad Dürkheim nach Neustadt/Weinstraße kam ich auch durch Dein Städtchen. Hast Du mein Winken und mein an Dich Denken gespürt?

Selbst Freinsheim hat einen Bahnhof und ist mit Nahverkehrszügen recht schnell zu erreichen. Dort habe ich im Jahre 2004 mit meinem damaligen Freund und Engelbert mit Beate einen wunderbaren Nachmittag verlebt. An diesem Tag habe ich den Vater von Seelenfarben auf einer Vernissage kennen gelernt. Daran erinnerte ich mich, als wir gestern in Freinsheim umgestiegen sind, um zum Wurstmarkt nach Bad Dürkheim zu gelangen. Dort habe ich mich nur kurz aufgehalten. Wäre ich bis zum Schluss bei der Gruppe geblieben, wäre ich erst um zehn Uhr abends nach Hause gekommen. Meine Minka wäre dann aber viel zu lange allein und ohne Futter geblieben. Zur Zeit ist sie eh wieder einmal sehr zickig, was ihr Fressverhalten betrifft und deshalb ist es mir wichtig, ihr das Futter möglichst regelmäßig zu geben.

Der gestrige Tag hat mir sehr gut gefallen. Vor allem hat das Wetter gut mitgespielt. Nächstes Mal bin ich ganz bestimmt wieder dabei! ;)

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2009
Donnerstag
23
Apr

Müde

Veröffentlicht von: Gise
um 19:16 Uhr

Minka in ihrem Nest auf dem SofaNach einer Aufregung folgt die Müdigkeit. Diese Erfahrung darf ich jedenfalls heute machen. Lieblingstochter, Du auch? ;)

Die Aufregung… Nach einem gemeinsamen Spaziergang mit mir hat Minka vorgestern Abend beschlossen, auf eigene Faust noch einmal los zu ziehen. Für mich war das kein Problem, denn der Abend war trotz Dunkelheit recht lau. Außerdem war ich mir sicher, dass meine Fellnase nach einer Stunde wieder heim käme.

Weit gefehlt!

Gestern früh um sechs war sie immer noch nicht da – und da habe ich schon angefangen, mir ein klitzekleines bisschen Sorgen zu machen. Ich konnte nichts Sinnvolles tun, weil ich ständig zwischen dem Balkon hinten und dem Badezimmerfenster vorn hin und her tigerte, um nach der Mietz Ausschau zu halten. Zwischendurch bin ich die Gegend hier nach Minka rufend abgegangen, denn manchmal wünscht Madame Le Chat heimgeholt zu werden. Aber keine Minka weit und breit!

Mittags, das Wetter war einfach genial, habe ich meine Digi geschnappt und bin losmarschiert, zwischen Feldern und Wiesen, und habe alles Mögliche geknipst.

Nach zwei Stunden zogen immer mehr Wolken auf und so machte ich mich auf den Heimweg. Ich war mir sicher, dass Minka mich vorwurfsvoll begrüßen würde, aber… keine Katze.

Bis in die Nacht hinein bin ich immer wieder vor die Tür und ums Haus herum. Zwei Mal kamen mir jeweils eine Katze entgegen, aber an ihren dünnen Schwänzen habe ich gleich erkannt, dass es nie Minka war. Ich habe halblaut den Katzen gesagt, meiner Minka von mir auszurichten, dass sie ganz schnell wieder nach Hause kommen solle. Die Katzen sind tatsächlich miauend weitergegangen – und eine Stunde später – inzwischen fast Mitternacht – war Minka plötzlich vor dem Haus. Ihr ging es gut, aber sie hatte tierischen Hunger und Durst. Und einen riesengroßen Schmusebedarf. Meine Tochter, mit der ich den ganzen Abend via ICQ Sorgen um unser Fellnäschen gemacht habe, und ich waren sowas von erleichtert.

Heute Morgen um fünf hat mein Radiowecker losgeheult. Spontan dachte ich an Minka und dass ich sofort nachschauen müsste, ob sie nach Hause gekommen wäre. Doch dann fiel mir ein, dass sie ja schon zu Hause ist – und schon habe ich weitergedöst. Aber nur eine halbe Stunde, denn heute durfte ich arbeiten.

Fünf Stunden Schlaf ist mir doch etwas zu wenig. Aber wichtiger ist, dass meine Mietzekatz wieder da ist.

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2009
Montag
30
Mrz

Auflösung

Veröffentlicht von: Gise
um 10:18 Uhr

Ihr wartet ja schon seit Tagen darauf, endlich zu erfahren, was in dem Paket für Minka drin war.

Natürlich sind die Zehensocken und die Fußkette für mich, Minka würdigt diesen Dingen keines Blickes mehr. Aber leider interessiert sie sich auch nicht für die eigentliche Überraschung, einem Kratzhaus aus Pappe.

Der Boden des Hauses ist zum Wetzen der Krallen gedacht.

Leider weiß Minka dieses herrliche Geschenk von Mariechen nicht zu schätzen. Dabei ist sie eine typische “Schachtelkatze” – sie legt sich grundsätzlich in jede Schachtel hinein, sei sie auch noch so klein.

Wenn es draußen warm genug ist, werde ich das Haus mit einer Decke auslegen und auf den Balkon stellen. Vielleicht mag sie sich dann da hineinlegen…

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2009
Sonntag
29
Mrz

Fort ist sie nun

Veröffentlicht von: Gise
um 17:10 Uhr

In diesem Haushalt bin normalerweise ich es, die morgens als Erste aufsteht. Minka kommt mir dann aus dem Wohnzimmer entgegen. Meine Tochter mag es gerne, wenn unsere Fellnase bei ihr im Bett schläft und lässt deshalb ihre Zimmertür nachts offen. Trotzdem hat die Mietz in den letzten Tagen und Wochen in der Hängematte ihres Kratzbaums geschlafen.

Nur heute Morgen, da kam mir keine Katze entgegen. In ihrem Kratzbaum war sie nicht, auch nicht auf ihrem Lieblingsstuhl unter dem Tisch oder in ihrem Nest auf der Couch. Aber im Bett meiner Tochter, da lag sie. Sie hat mich nur kurz angeblinzelt und dann weitergedöst. Merkwürdig, denn normalerweise will sie, sobald ich aus meinem Zimmer komme, sofort und auf der Stelle ihr Futter haben und kann es kaum erwarten, bis ich wieder aus dem Bad komme.

Minka holte sich heute Morgen ihr Futter erst ab, als meine Tochter kurz nach zehn aufgestanden war. Vorher haben die Beiden ausgiebig miteinander geschmust.

Während meine Tochter ihre Siebensachen für Ravensburg zusammenpackte, ist Minka ihr nicht von der Seite gewichen. Ob die Katze es gespürt hat, dass ihr Mensch für eine Weile wieder fort sein würde?

Als alles im Auto verstaut war und der Abschied näher rückte, hat Minka nach Futter verlangt und es in Ruhe komplett leer gefressen. Danach hat sie sich in ihr Nest auf der Couch gelegt und nun schläft sie. Jetzt bin ich gespannt, ob Mietz, auch wenn meine Tochter fort ist, weiterhin ohne Gezicke fressen wird…

Und wie geht es mir, jetzt da meine Erstgeborene wieder in Ravensburg wohnt? Nun, ich bin gelassen, denn übernächste Woche kommt sie ja wieder, wenn auch nur für ein Wochenende. Und außerdem vergehen drei Monate rasend schnell.

Andererseits genieße ich auch meine kinderlose Zeit. Nun kann ich tun und lassen, wie ich es will und das hat ja auch was. ;)

Nein, verhungern werde ich bestimmt nicht, auch wenn meine Tochter dahingehend manchmal so ihre Befürchtungen hat. :D

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2009
Donnerstag
26
Mrz

Wenn der Postmann…

Veröffentlicht von: Gise
um 18:54 Uhr

… zweimal klingelt.

“Wie? Was? Ein Paket für Minka? Das bin ja ich!”

“Hmmm, was mag da drin sein?”

“Uiiiih, vier Krallensöckchen – für jedes Pfötchen eins!”

“Aaannnk…lett… hmmm, heißt bestimmt kleiner Anker. Aber wo ist er denn? Ob das mein Halsband sein soll?”

“Ojee, jetzt wird es knifflig…”

“Das sollen Schrauben sein… bei mir sind Schrauben locker?”

“Ist das Gras? Aber ich rauche nicht.”

“Und was stellt das dar?”

Ihr Lieben, Ihr seht, meine Minka ist ratlos. Habt Ihr eine Ahnung, was der Postbote ihr gebracht hat? Über sachdienliche Hinweise wäre sie Euch sehr dankbar! “Miau!”

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