Hundemüde
Gestern war meine Tochter um etwa sechs Uhr abends endlich startklar. Mein Auto war vollgepackt mit Kleidung, Bettzeug, Lebensmitteln und was man zum studentischen Überleben sonst noch braucht.
So spät wollte ich eigentlich nicht losfahren, aber ich würde dennoch so um Mitternacht herum wieder zu Hause sein, dachte ich. Dachte ich! Was wir nicht wussten war, dass der Lämmerbuckeltunnel am Albaufstieg wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war und so standen wir gute drei bis vier Stunden im Stau.
Wer die Ulmer Gegend kennt, kann sich bestimmt denken, dass nach Stau oftmals Nebel kommt. Zum Glück war er nicht allzu dick und nur stellenweise. Kurz vor Mitternacht kamen wir endlich in Ravensburg an.
Doch auf der Heimfahrt hatte ich mehr Nebel. Ein merkwürdiges Phänomen war, dass er entlang der B30 auf den einspurigen Teilstrecken mit gedrosselter Höchstgeschwindigkeit verschwunden war, während auf den zweispurigen Streckenabschnitten, wo man es laufen lassen können hätte, dichter Nebel herrschte.
Den Drackensteiner Hang hinunter war es wenigstens klar. Auch den Baustellenabschnitt konnte ich mit freier Sicht zügig durchfahren, doch als ich endlich wieder Gas geben durfte, tauchte ich schon wieder ein in dichten Nebel. Erst kurz vor Kirchheim/T. hatte ich wieder klare Sicht.
Langer Rede kurzer Sinn: Um halb drei war ich endlich zu Hause und um drei im Bett. Um fünf Uhr plärrte der Radiowecker los, aber aufgestanden bin ich erst um sechs Uhr.
Eins garantiere ich Euch: Heute Abend gehe ich gleich nach dem Sandmännchen ins Bett… wenn ich die Katze gefüttert, zu Abend gegessen, ferngesehen … habe.

Montag, 28. März 2011 um 20:09
Du hast ja noch eine erstaunlich gute Kondition
Das hätte ich nicht gepackt. Ich hätte bei meiner Tochter dann bis in den Tag rein geschlafen. Aber vermutlich musstest Du auch zur Arbeit heute? Außerdem ist bei Dir ja noch die Katze da.
Ob Du in 4 Wochen wohl auch so spät ins Bett kommst? Feiern bis zum Abwinken.
Gise sagt: Meine Tochter hat mir einen Kaffee gekocht.
Außerdem musste ich bei diesem Nebel dermaßen konzentriert fahren, dass ich gar nicht dazu kam müde zu werden.
Nein, arbeiten musste ich heute nicht. Aber ich durfte die Kinder meiner Nachbarin in ihre Einrichtungen bringen. Ja, und die Katz’ habe ich ja auch noch zu versorgen. Ihr Napf war ratzebutze leer, als ich nach Hause kam.
In vier Wochen ist Ostern. Ich habe keine Ahnung, was meine Schwester für mich plant oder ob ich mich nicht einfach weigern soll älter zu werden…
Dienstag, 29. März 2011 um 15:20
Gise, wenn Du das nächste Mal über Ulm fährst, ruf mich an, kannst dann bei mir übernachten!
Grüßle Rita