Nürtingen
Ja, ich war in Nürtingen. Dort nämlich leben die ehrlichen Finder… und die netten Ladenbesitzer, die einen uneigennützig zu Kaffee und Kuchen einladen und einen um gute zehn Jahre jünger schätzen.
Das folgende Bild zeigt den Blockturm bei strahlendem Sonnenschein, während sich hinterrücks das Regenwetter aufbaute.
Die Kreuzkirche war zwar früher eine Kirche, aber jetzt ist sie eine städtische Einrichtung, die Festakten einen feierlichen Rahmen bietet.
Der Seiteneingang der Kreuzkirche hat mein Interesse geweckt. Mir gefällt das Bäumchen, das im Schutz des Gebäudewinkels wächst und gedeiht.
Über der Tür ist eine Tafel mit lateinischer Inschrift angebracht. Doch leider habe ich diese alte Sprache niemals gelernt, aber vielleicht ist eine/r meiner Leser/innen in der Lage, mir den Text zu übersetzen.
Um den Text besser lesen zu können, klicke ins Bild.
Auch die anderen Bilder kann man durch Anklicken vergrößert anschauen.
In Nürtingen herrschten gestern strahlender Sonnenschein und Temperaturen, die meine Jacke in meinem Rucksack verschwinden ließ. Aber auf der Rückfahrt nach Stuttgart wurde es immer dunkler. Mitten auf der Königstraße, der Einkaufsmeile von Stuttgart, setzte dann heftiger Regen ein. Wäre ich wohl besser in Nürtingen geblieben. Oder regnet es heute auch dort etwa?





Mittwoch, 22. Oktober 2008 um 21:10
Gise, du hast tolle Bilder gemacht!
Latein habe ich nicht gelernt, würde aber die Tafel so in etwa deuten:
Rückblickend auf den Sept. 1634 wird der Toten des Krieges gedacht,
die Nachkommen mahnen mit dieser Gedenktafel im Sept. 1834 und sprechen Gebete für die Verstorbenen
Das macht neugierig – auf die richtige Übersetzung und auf Nürtingen.
Viele Grüße
Maria
Gise sagt: Danke, Maria!
So etwas Ähnliches habe ich mir auch schon gedacht. Vielleicht meldet sich aber doch noch jemand, der/die der lateinischen Sprache mächtig ist, so dass wir den wahren Wortlaut noch erfahren…
Donnerstag, 23. Oktober 2008 um 09:29
och das ist ja hübsch….
allerdings habe ich von Nürtingen noch nie was gehört
Liebe Grüße Bonafilia
Gise sagt: Wäre ich nicht in die Gegend von Stuttgart gezogen, hätte ich auch nie von der Existenz Nürtingens erfahren. Und dass dort Berühmtheiten wie Hölderlin, Mörike und Harald Schmidt Jahre ihres Lebens verbracht haben, hätte ich auch nie gedacht. Man lernt nie aus, gelle?
Sonntag, 26. Oktober 2008 um 23:44
Ich war auch noch nie in Nürtingen, aber Harald Schmidt erwähnt es immer mal. Vielleicht muss ich diese Ecke des Landes bald mal besuchen
?