Kabisa Gise – Blog

ganz und gar Gise

2008
Freitag
12
Sep

Inter-nett

Veröffentlicht von: Gise
um 08:43 Uhr
 

…wobei die Betonung der Überschrift auf “nett” liegt. Seeehr nett! :) Wovon ich rede? Von einer meiner Leserinnen.

Wer regelmäßig hier im Blog liest und auch die Kommentare meiner Leser verfolgt, erinnert sich bestimmt, dass Erika und ich immer wieder vor hatten, uns einmal real zu treffen. Dann endlich hatten wir den ersten Samstag diesen Monats für ein Treffen fest ausgemacht, denn an jedem Ersten eines Monats findet in Herrenberg ein Glockenkonzert statt.

Ich bin schon mittags mit der S-Bahn in Herrenberg angekommen, wo mich die Erika eingesammelt hat. Zuerst waren wir schwäbisch essen. Erika hatte Nieren mit Bratkartoffeln – waren es Bratkartoffeln? – und mir gelüstete es mehr nach gerösteten Maultaschen mit Beilagensalat.

Der Wirt brachte mir den Salat mit den Worten: “Sooodele, der Salad für die Mauldascha…” Ich: “I han denkt, der Salad wär für mi?!” Der Wirt hat sich beeilt, mir zu erklären, wie er es gemeint hatte, während Erika sich vor Lachen nicht halten konnte. Jaja, der Schwabe geht zum Lachen in den Keller. Ööööh… war der Wirt überhaupt ein Schwabe?

Leider hat das Wetter nicht sehr gut mitgespielt. Aber wenigstens war es nicht kalt, so dass wir anschließend unseren Cappuccino unter einem großen Sonnenschirm, der an jenem Tag mehr als Regenschirm dienen durfte, eines italienischen Straßencafés genossen haben.

Herrenberg hat eine wunderschöne Altstadt. Mit Teilen der Stadtmauer, vielen Fachwerkhäusern und engen, kopfsteingepflasterten Gassen. Leider war es zum Fotografieren zu nass und zu trüb. Aber Erika hat meinen Versuch, mit einem wildfremden Kerl durchzubrennen, mit ihrer Digi festgehalten.

Das Festhalten hat geklappt, was Umstehende euphorisch quittiert haben.

Das Glockenkonzert… man hatte die Wahl, es direkt im Glockenturm oben oder unten auf dem Kirchplatz zu genießen. Weder Erika noch ich hatten die Puste Lust, ölfunddrölfzighundert Stufen zu steigen, aber im Regen stehen wollten wir auch nicht. Also haben wir beschlossen, gleich zu Erika nach Hause zu fahren. Dort haben wir es uns gemütlich gemacht und es gab viel zu erzählen und zu lachen.

Später haben wir Erikas leckeren Gemüsekuchen genossen. Ich habe sogar zwei Stückchen gegessen, so gut hat er geschmeckt.

Leider geht auch der schönste Tag (die Sonne hatten wir in unseren Herzen) einmal zu Ende, aber den werden wir auf jeden Fall wiederholen. Bei Sonnenschein. ;)

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Freitag, 12. September 2008 um 08:43 Uhr und wurde abgelegt unter "Bilder, Inter-nett". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

4 Kommentare

  1. gillian:

    Ja so ein Treffen ist recht fein, wenn man dann auch noch ein offentsichtlich so gute Köching trifft. Allein beim Anblick des Gemüsekuchens habe ich schon ‘Pfützen’ auf der Zunge bekommen.

    Habe Ende September auch solch ein Treffen vor allerdings in München. Ich freu mich auch schon drauf. Werde zusammen mit meiner Tochter auch eine Internette Bekanntschaft treffen.

  2. Erika:

    gillian irrt: ich kann eigentlich nur gut backen. Kochen ist nicht so mein Ding.
    Der Wirt war schon Schwabe aber wer rechnet au mit so einer schlagfertigen Person. Mir wär nämlich auf seine Aussage nicht so spontan eine so witzige Antwort eingefallen.
    War echt schön mit dir letzten Samstag. Und heute ist wieder das gleiche Schmuddelwetter. Eigentlich wollte ich mit meinem Schatz auf den umbrisch-provenzalischen Markt nach Tübingen. Aber mit Schirm macht das ja auch keinen Spaß.
    Wenn die Sonne scheint und du Zeit hast, ruf an und wir ziehen nochmals los.

    Gise freut sich: Ja, ich fand unser Treffen auch total klasse! Und ich nehme Dich beim Wort… eines sonnigen Sams- oder Sonntags werde ich anrufen!  :lol:

  3. Ursel:

    Jedds benne awwa bladd!!!!! Ii hebb denkd die Kladscha schdehn bei uns in Pforze!!!! Onn bloß do!!!! Morge geh_ne guckê ob unsere no dô sinn. Unn wehe die Herreberga hann die klaud ….

  4. Ursel:

    Unn der Tella midm Kuchê isch aa meina.

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