Umzüge
Es gibt Menschen, die sind an einem Ort geboren, dort aufgewachsen, haben dort geheiratet, Kinder bekommen und sterben dort auch. Es soll sogar Menschen geben, die aus ihrem Elternhaus noch nie herausgekommen sind oder nach kurzzeitiger Abwesenheit dorthin zurückkehren.
Es gibt aber auch Menschen, die ständig am Umziehen sind. Zu denen zähle ich auch mich, wobei ich jetzt doch schon sehr lange in dieser Wohnung hier lebe. Den Durchschnitt von etwa 4-5 Jahre in ein und derselben Wohnung habe ich schon weit überschritten.
| 1961 – 1963 | Straßdorf Ich bin im Haus meiner Oma geboren. Meine Eltern hatten dort unter dem Dach eine kleine Zweizimmerwohnung ohne Bad, aber wenigstens mit WC. Ein Jahr später kam dort im Ehebett auch mein Bruder zur Welt. |
| 1963 – 1968 | Waldstetten Mietwohnung mit zwei Kinderzimmern und Bad. Dort, ebenfalls im Elternschlafzimmer, erblickten noch ein Bruder und zum Schluss meine Schwester das Licht dieser Welt. Ich erinnere mich noch immer an den eeewiglangen Flur, in dem wir gerne hin und her rannten, Autos flitzen ließen oder Pferdlereiten spielten. Und an den riesengroßen Wasserboiler, der über der Badewanne hing, erinnere ich mich auch noch. Irgendwie hat er mir immer ein wenig Angst gemacht. In der Küche stand ein Herd, der mit Feuer betrieben wurde. |
| Straßdorf Zweifamilien-Doppelhaushälfte Nun war die Siedlung, in der meine Oma wohnte, die “alte Siedlung” und unser Haus stand in der “neuen Siedlung”. Das Haus meiner Oma wurde nach ihrem Tod im Jahre 1993 verkauft, während in unserem Haus immer noch mein Vater mit seiner Frau lebt. |
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| 1977 – 1980 | Oberbettringen-Nordwest Nach der Trennung meiner Eltern zog meine Mutter mit uns vier Kindern in eine Mietwohnung mit fünf Zimmern. |
| 1980 – 1981 | Mögglingen Meine Mutter hat mit dem von meinem Vater ausbezahlten Geld und der Abfindung, die ich aufgrund des Conterganskandals erhalten habe, wieder ein Haus gebaut. Es sollte für mich sein, als Garant für einen unkündbaren Wohnsitz und als meine Altersvorsorge. Natürlich wollte meine Mutter mit im Haus wohnen und mich pflegen. |
| 1981 – 1985 | Esslingen Studentenwohnheim Diese Zeit dort hat mich sehr geprägt. Mein Zimmerchen habe ich geliebt und noch sehr lange nach dem Auszug vermisst. Gegen Ende meines Studiums habe ich geheiratet. |
| 1985 – 1990 | Esslingen Maisonette-Mietwohnung unter dem Dach, Aufzug, zwei Zimmer, Küche, Bad, Dachterrasse in einer neu errichteten Wohnanlage. Dort wurden wir Eltern eines süßen Mädchens. |
| 1990 – 1995 | Mögglingen Unsere Tochter sollte nicht allein aufwachsen und wir träumten von einem idyllischen Leben auf dem Lande. Also zogen wir in “mein” Haus ein. Meine Mutter nahm sich im gleichen Ort eine kleine Mietwohnung. Sie kam aber mit dem Lauf der Dinge nicht klar. Sie hätte gern eine Scheidung gesehen und dass ich mit meinem Kind und ihr in “ihrem” Haus lebe und sie sich um uns kümmern könne. Es kam zum Streit, der mich bewog, mit meiner Familie – inzwischen war auch unser Sohn geboren – wieder umzuziehen. |
| 1995 – 1999 | Steinenbronn Mietwohnung in einem ehemaligen Dorfschulhaus aus dem Jahre 1826! Die Wohnung hatte auf 110qm Wohnfläche fünf Zimmer, Bad, WC, Einbauküche mitsamt einer Spülmaschine und einen separaten Wirtschaftsraum, in dem meine Waschmaschine und mein Wäschetrockner standen. Aber wir hatten keinen Balkon, weder eine Garage noch einen Stellplatz und uns fehlten Stauräume im Keller oder auf dem Dachboden. 1998 trennte ich mich von meinem Mann und wir versuchten unseren Kindern zuliebe eine Art WG. Es ging aber nicht gut und so zog mein Mann aus, wobei er die Kündigungsfrist mißachtend sich von da an nicht mehr an der Miete beteiligte. |
| seit 1999 | Stuttgart Ich bin mit meinen zwei Kindern in eine kleine Dreizimmerwohnung in einer ruhigen Wohngegend auf den Fildern gezogen, wo wir noch heute leben. Dort habe ich einen langen Balkon, zwei Kellerräume, einen Dachbodenraum und eine Garage. Aber ich muß die zwei Etagen hoch zu meiner Wohnung Treppen steigen und ich habe Kehrwochen- und Schneeräumpflicht. Die Wohnanlage wurde in den 1950ern erbaut, mit viel Grünflächen herum, auf denen Kinder spielen und toben dürfen. |
Noch schwanke ich. Einerseits würde ich gerne endlich bleiben, aber andererseits hätte ich gerne eine moderne Wohnung mit dichten Fenstern, Heizkörpern, die ein Zimmer fast in eine Sauna verwandeln können, fließend heißem Wasser aus einer Heizanlage statt aus einem Durchlauferhitzer und einem Aufzug. Aber andererseits ist der Mietpreis dieser Wohnung so günstig wie sonst nirgends in Stuttgart…
Wollt Ihr mir von Euch erzählen? Seid Ihr jemals umgezogen? Wenn ja, wie oft und wie lange habt Ihr jeweils die Wohnungen bewohnt? Fühlt Ihr Euch wohl, da wo Ihr jetzt wohnt oder ist schon der nächste Umzug in Sicht?
Ihr könnt mir hier in den Kommentaren oder in Euerm eigenen Blog erzählen. Ich bin auf jeden Fall auf Eure Berichte neugierig

Dienstag, 8. Juli 2008 um 12:15
in meinem Leben bin ich noch nicht so oft umgezogen. Erst sieben Mal!
Gise sagt: Du wirst aber auch nicht mehr so oft umziehen, oder?
Dienstag, 8. Juli 2008 um 13:29
Liebe Gise
Tja—-ich muss mal anfangen……:
bis zu meinem 25sten Lebensjahr hab ich schön brav bei den Eltern gewohnt, in Aachen-Schmithof…Wir hatten Landwirtschaft, unser Haus ist ein Bruchsteinhaus und mein Zimmer war ein Mansardenzimmer, keine Heizung, keine Isolierung, nie Krank!
Das war 1977!
1977-1982 – Eigenes Haus gebaut, verheiratet gleich nebenan.
Nov.1982-1986 – Aachen-Zentrum, Peterstrasse, Appartement-Wohnung, 2.Etage, alleine
1986-Nov. 1990 – Aachen-Burtscheid, Kurviertel, Umzug, weil es im Zentrum zu unruhig war. 2.Etage, 2 1/2 Zimmer-Wohnung mit Balkon. Alleine
Nov. 1990 – bis heute – Umzug in die Schweiz auf den Hirzel (Joghurt-Pass und Geburtsort von der Heidi-Autorin Spyri)! 4 1/2 Zimmerwohnung Parterre mit Terasse und Gartenbenutzung….
Tja und nun stellt sich die Frage, kann ich mir das leisten, die Zimmer kosten zu viel Arbeit für eine 100% Arbeitende…. Aber ich hänge an ihr und arbeite dran, dass der Inhalt sich verkleinert…..und ich mit der Zeit nach einer kleineren Gartenwohnung suchen werde…
Aber das alles geht langsam vor sich…. Es hat noch keine Eile, obwohl die Kosten ziemlich hoch sind für mich alleine…..
Die neuen Häuser sind auch nicht der Hit und ich werde wirklich mir Zeit lassen…und wenn ich was finde, werde ich sicher eine Entscheidung treffen…..
Liebe Grüsse und vielleicht stösst du auch zufällig auf etwas für dich/euch Passendes….
Viel Glück
und lg Brigida
Gise sagt: Die Beschreibung Deiner jetzigen Wohnung liest sich klasse… ich glaube, ich ziehe zu Dir…
Du hast Recht… die Neubauten sind wirklich nicht der Hit. Zu klein, zu eng und zu teuer…
Dienstag, 8. Juli 2008 um 13:59
Hey Schwesterle,
wir sind 1977 aus Straßdorf ausgezogen.
Hör auf Dein Herz, wenn Du Dich in der Wohnung echt wohl fühlst, bleibe. Wenn nicht, schau Dich um, vielleicht läuft Dir ja mal Deine Traumwohnung über den Weg.
Laß Dich knuddeln
Gaby
Gise sagt: Danke, Lieblingsschwester, ich habe es nun korrigiert.
Ja, genau so werde ich es machen… wenn mir zufällig ein tolles Wohnungsangebot über den Weg läuft, schlage ich zu. Oder lasse es bleiben.
Mir würde es reichen, wenn meine jetzige Wohnung dichte Fenster bekäme und diesbezüglich tut sich ja jetzt in der Gesetzgebung was.
Dienstag, 8. Juli 2008 um 19:36
Hallo Gise,
da komme ich auf mehr: nachdem ich bei meinen Eltern ausgezogen bin, bin ich 11 mal umgezogen und habe dabei in 9 verschiedenen Orten gelebt.
VG
Gernot
Dienstag, 8. Juli 2008 um 22:24
Hallo Gise,
da bist Du ja ein richtiger Wandervogel im Vergleich zu mir.
Ich bin in Öschelbronn geboren, genau 10 Jahre vor Dir. Die ersten 5 Jahre haben meine Eltern und ich bei einer kinderlosen Tante im Haus gewohnt. Die hat wohl immer geschimpft, wenn ich mit meinen kleinen Füßen in der Wohnung über ihr rumgehüpft bin. Meine Mutter hat mich dann immer ruhig halten müssen. Daher stammt wohl auch noch meine Vorliebe fürs Sofa
1956 kam meine Schwester zur Welt und wir sind 2 Straßen weiter gezogen im selben Dorf. In ein uraltes Bauernhaus. Das war schön. Gewohnt habe ich dort bis mich 1972 mein Bräutigam abgeholt hat.
Nun haben wir bei seinen Eltern in Gültstein gewohnt in einer schönen 4-Zimmerwohnung im 2-Familienhaus. Da sind auch meine beiden Kinder zur Welt gekommen. Nach 27 Ehejahren ist mein damaliger Mann ausgezogen und ich blieb mit den erwachsenen Kindern weiter bei der Schwiegermutter. Ich hab dieses Haus so geliebt. Blick auf einen schönen Park und hinter dem Haus waren Wiesen und Felder.
Im Mai 2000 sind meine beiden Eltern gestorben und anschließend hat mich mein Ex-Mann aus der Wohnung “rausgeworfen”. Er wollte wieder selbst einziehen.
Also habe ich mir 2001 eine andere Wohnung genommen. Das war echt ein schwerer Umzug. Nach 29 Jahren den ganzen Krempel zusammenpacken und dazu noch das Elternhaus ausräumen. Ich musste soviel wegwerfen aus Platzgründen, was mir eigentlich lieb und wert war. Damals habe ich gesagt, dass ich nie mehr umziehen werde, höchstens noch ins Altenheim.
Inzwischen wohne ich alleine in der 4-Zimmerwohnung. Schön, wenn man genug Platz hat. Aber ich überlege mir noch ob ich doch irgendwann nach einer anderen Wohnung schaue. Eine mit weniger Treppen, eine die noch nicht so alt ist, wegen der Reparaturen die jetzt dann kommen und viel Geld kosten. Es gäb da auch einen Mann, der gerne bei mir einziehen möchte………Puh, ich lass es auf mich zukommen.
Aber umziehen finde ich nicht schön. Gise Du wirst schon das Richtige tun wenn du auf “deinen Bauch” hörst.
Mittwoch, 9. Juli 2008 um 11:45
Hallo liebe Gise!
ich bin insgesamt 19 x umgezogen, die längste Zeit an einem Wohnort waren 10 Jahre, vom 5.-15. Lebensjahr und das Kürzeste waren mal 14 Tage, aber das war ja anders geplant.
Alles aufzählen ist mir zu mühselig.
Und wenns mit dem Geld klappt, dann ziehen wir hier auf jeden Fall noch mal raus.
Dir wünsche ich einen schönen Tag!!!
LG Sabine
Mittwoch, 9. Juli 2008 um 12:46
Hallo Gise,
bin 1950 in Schwäbisch Gmünd gegenüber vom Normannia-Sportplatz zur Welt gekommen! War damals ja alles Neubauten mit “Flichtleng” im schwerzer!
Habe 21 Jahre dort gelebt um dann nach Heirat nach Aalen zu übersiedeln. Danach Ulm, ins Umland Neu-Ulm und wieder 4 x in Ulm.
Der nächste Umzug steht an in 2 1/2 Jahren ins Haus der Schwiegermutter, die allerdings schon 90 Jahre ist.
Grüßle
Gise freut sich: Wow, a Gmendare! Griaß mir mai Hoimet, wennde môl wieder nô kommsch…
Mittwoch, 9. Juli 2008 um 13:08
Liebe Gise
Wenn du nu überhaupt nix findest, könnten wir ja eine WG auf dem Hirzel machen….. Könnte ich mir sehr gut vorstellen…. Nur, wärest du sehr weit von DEINEN Gewohnheiten weg….und das ist gewöhnungsbedürftig, was ich dir aus eigener Erfahrung sagen kann….
Aber ich denke,auch du wirst wissen, für dich, wie und wann weiter….nicht wahr?
Ansonsten denke ich mir, wärst du eine für mich ideale WG-Kameradin…
LG deine Brigida
Gise sagt: Ja, wenn die Entfernung zwischen uns nicht so groß wäre, würde ich es mir ernsthaft überlegen. Aber ehrlich gesagt möchte ich tatsächlich nicht mehr aus dem Stuttgarter Raum wegziehen. Und meine jetzige Wohnung ist soooo schlimm auch wieder nicht. Die Hoffnung auf neue Fenster gebe ich einfach nicht auf. Und sind die erst mal dicht, lässt es sich hier gut leben.
Donnerstag, 10. Juli 2008 um 14:38
Liebe Gise,
mein letzter Umzug war vor 1,5 Jahren von einer 76 qm Wohnung an einer Hauptstraße in eine 54 qm Wohnung, ganz ruhig am Wald gelegen. Aber fange ich doch mal von vorn an
:
Hier hoffe ich bis an mein Lebensende bleiben zu können.
1966 bin ich von zu Hause aus – in Dortmund – nach Münster gezogen. Erst hatte ich ein Zimmerchen, wo ich auch gearbeitet habe. Danach hatte ich ein eigenes Zimmer, immer möbliert, in einer anderen Gegend von Münster und einen neuen Arbeitsplatz. Es dauerte nicht lang und ich hatte wieder einen neuen Arbeitsplatz und auch dort im Haus ein möbliertes Zimmer, das ich mit einer anderen teilen mußte. Das gefiel mir auf Dauer gar nicht und ich suchte mir ein eigenes Zimmer, der Arbeitsplatz blieb. Schließlich lerne ich meinen zukünftigen Mann (1968) kennen und wir heirateten und unser 1. Kind geboren wurde. Wir bekamen mit viel Mühe eine möblierte Wohnung. Schließlich fanden wir dann 1969/1970 eine “richtige” Wohnung für uns – Wohn- u. Schlafzimmer, Kinderzimmer, Küche, Bad. Dort wurde auch unser 2. Sohn geboren. Mein damaliger Mann wurde Zeitsoldat und er kam nach Warendorf, wo wir schließlich auch dorthin zogen. Eine sehr schöne Wohnung hatten wir, sogar mit zwei Kinderzimmern, leider aber keinen Balkon. Aber hinter dem Haus war eine Grünfläche. Als mein damaliger Mann dann eine Arbeitsstelle in Gütersloh bekam, zogen wir dorthin. Es war schwer überhaupt eine Wohnung zu finden. Wir zogen in ein Hochhaus, hatten nur ein großes Wohn- u. Schlafzimmer, 1 Kinderzimmer, Kü und Bad. Die Kinder gingen in den Kindergarten, der Älteste kam in die Schule. Da uns die Wohnung auf Dauer nicht gefiel und die Nebenkosten enorm waren, suchten und fanden wir eine andere Wohnung (1975). Wohnzi,Schlafzi,2 Kinderzi,KÜ,Bad und BALKON. Zur Schule waren es nur 5 Minuten. 1983 trennte ich mich von meinem Mann und wohnte vorübergehend für 4 Wochen in einer möblierten Wohnung in Rheda-Wiedenbrück. Da meine Kids beim Vater blieben (er war mehr zuhause als ich) suchte ich schnell eine Wohnung in derer Nähe und fand eine Atelier-Wohnung, wo ich mit einem Freund einzog. Meine Kids konnte ich jederzeit sehen und sie waren oft bei mir. Da die Atelier-Wohnung auf Dauer zu teuer war, suchten wir eine andere Wohnung und hatten Riesenglück. Ich zog in die schönste Wohnung, die ich je hatte. Es war ein Erstbezug: Wohnz., Schlafz., Gästezi., Kü, Bad, Terrasse u. Garage.Zusatzlich gab es noch einen gemeinschaftlichen Partykeller. Als meine Beziehung auseinanderging, blieb ich in der Wohnung. Für meine Kids war es auch einfach zu mir zu kommen und oft holte ich sie ab und brachte sie zurück. 1990 bekam ich einen neuen Arbeitsplatz in Bielefeld, endlich mal ein unbefristeter. Mein damaliger Freund studierte in Bielefeld und so überlegen wir unseren Wohnsitz nach Bielefeld zu verlegen. Zu der Zeit war es sehr schwer eine Wohnung zu finden, es wurden Belohnungen von bis zu 1.000 DM ausgesetzt. Wir fanden eine sehr nahe an meinem Arbeitsplatz, leider an einer Hauptverkehrsstraße, aber in der 2. Etage. Eine schöne Altbauwohnung und mit Balkon nach hinten raus. Ich habe diese Wohnung sehr geliebt, viel in ihr erlebt. Das Beziehungsende, Wohngemeinschaften, mit denen teilweise noch heute freundschaftlicher Kontakt besteht, eine zweite dreijährige Ehe und dann lange Zeit des Krankseins, Verlust des Arbeitsplatzes und wurde schließlich Bezieherin einer Erwerbsunfähigkeitsrente. Da meine Wohnung mit diesem kleinen Einkommen nicht zu halten war und eine WG nicht mehr in Frage kam, suchte ich eine neue Wohnung und nun sind wir am Ende meiner Umzugsgeschichte angelangt.
Liebe Grüsse
Blueswoman
Sonntag, 20. Juli 2008 um 17:03
Hallo Gise,
lese mich gerade wieder auf deiner Seite ein, nachdem ich schon seit fast drei Wochen aus der Kur zurück bin.
Zu dem Thema Umzug könnte ich auch einiges beisteuern, muss nur mal schauen, ob ich auch noch die Jahreszahlen dazu bekomme.
Geboren wurde ich im Krankenhaus in Arolsen, das zählt aber nicht als Umzug. *g*
1953-1970 Im Nachbarort Mengeringhausen im Hause meiner Eltern gelebt.
1971-1972 war ich kurz verheiratet, bekam ein Kind, einen Sohn und habe mit meinem Mann in Frankfurt gelebt.
1972 kurz bei meinem Vater und meiner Stiefmutter wieder in Mengeringhausen gewohnt.
1973 In Mengeringhausen eine kleine 3 Zimmerwohnung mit meinem Sohn alleine bezogen, aber nur kurz darin gelebt.
1974 Wieder innerhalb von Mengeringhausen in eine Zweizimmerwohnung unterm Dach gewohnt.
1975-1976 In einer Bundeswehrwohnung mit meinem zweiten Ehemann in Mengeringhausen gewohnt.
1976-1978 In Offenbach in einer 3 Zimmerwohnung in einem großen Häuserkomplex gelebt.
1978-1985 noch mal in Offenbach umgezogen in eine 2 Zimmerwohnung im vierten Stock ohne Aufzug und direkt an der Bahnlinie. Kannste dir vorstellen was das für ein Krach war? Hier habe ich noch ein Jahr mit meinem Mann gelebt, dann ist er ausgezogen zu einer anderen Frau und ich bin alleine in dieser Wohnung geblieben.
1985 bin ich dann mit einem anderen Mann kurzzeitig für ein halbes Jahr nach Erzhausen gezogen.
1985-1988 mit diesem Mann in Langen eine Wohnung bezogen und als diese Beziehung zu Ende ging, bin ich noch einmal umgezogen.
1988-2008 lebe ich nun schon in einer 1 Zimmerwohnung und das ganz alleine.
Seit einiger Zeit kommt hin und wieder der Gedanke, dass ich gerne umziehen würde, denn das Umfeld gefällt mir langsam nicht mehr so.
Aber wohin, wo die Mietpreise alle so teuer sind und dann ist es ja die Frage, ob mir eine andere Wohnung auch das Amt bezahlt.
Na ja, so lange ich nicht suche und auch nichts finde, so lange bleibe ich halt in dieser Wohnung.
Liebe Grüße
Roswitha (menzeline)