Schnipsel der Woche
Die ganze Woche hat es nun nonstop geschneit. Ich hätte gerne fotografiert, aber Schneeflocken, die auf der Linse zu Wassertropfen werden, sehen auf dem Bildschirm mit Bild im Hintergrund nicht lustig aus. Also habe ich diese Woche mich darauf beschränkt, in der Wohnung zu knipsen. Zufällig entstanden jeden Tag ein paar Bilder. Und diese Schnipsel möchte ich Euch jetzt zeigen.
Sonntag, 7. Februar
Über meine Katze habe ich jetzt schon eine Weile nichts mehr berichtet.
Nun, Minka geht es gut. Sie frisst an manchen Tagen richtig viel und verschläft die meiste Zeit des Tages.
Was mich wundert ist, dass sie die Wohnung nicht mehr verlassen mag. Sogar abends, wenn es im Treppenhaus ruhig ist, bleibt sie in der Wohnung. Ist es ihr draußen zu kalt oder sind ihre Augen schlecht geworden? Doch solange es ihr gut geht und sie sich in der Wohnung wohl fühlt, mache ich mir keine Sorgen um sie.
Montag, 8. Februar
Obwohl ich den Winter mit dem vielen Schnee sehr mag, habe ich mir einen Frühlingsgruß in die gute Stube geholt.
Ein frühlinghaft-österliches Arrangement in einer Schale musste ebenfalls her. Ursprünglich wollte ich es verschenken, aber es gefiel mir so gut, dass ich es nun selber behalte.
Die beiden Pflanzen sind als Kerzen zu verwenden.
Nein, abbrennen werde ich diese nicht. Dafür habe ich andere Kerzen.
Wachteleier und Kieselsteine im Moos sehen sehr dekorativ aus.
Dienstag, 9. Februar
Zum Mittagessen gibt es Wildreis auf Gulasch vom Vortag.
Am Mittwoch, 10. Februar wird nichts fotografiert.
Donnerstag, 11. Februar
Es schneit und schneit und schneit und…
Einer tut jeden Werktag und bei jedem Wetter seine Pflicht – der Briefträger.
Wenn ich einen Apfel esse, werfe ich anschließend den Butzen nicht in die Biotonne, sondern auf den Balkon, wo er von Amseln gefressen wird.
Freitag, 12. Februar
Es schneit immer noch. Der Schnee sammelt sich sogar auf den Hecken und in den Bäumen und Büschen.
Nein, heute gibt es für die Amsel keinen Apfelbutzen.
Samstag, 13. Februar
Endlich hat es aufgehört zu schneien. Ich beschloss, irgendwo auf der Strecke zwischen Böblingen und Calw an einem Waldrand anzuhalten, um zu fotografieren.
An einem Ast steckt der Handschuh wohl schon seit Tagen dort.
Weil das Fotografieren Spaß macht, wird der Handschuh auch von der anderen Seite ins Visier genommen.
Solche verdorrten Gebilde kommen erst im Schnee zur Geltung.
Unfassbar, aber an dieser Stelle waren die Akkus in der Digi plötzlich leer. Mir blieb nichts anderes übrig als mich wieder auf die Heimfahrt zu machen.
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