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Open Air Kino OAK 2005

Die Ruhe ist vorbei...

Ein kleines, verschlafenes Dorf, idyllisch gelegen im Tal zwischen Wiesen und Obstbäumen, irgendwo im Dreieck zwischen Stuttgart, Ludwigsburg und Pforzheim, also da, wo der Ort auf der Landkarte nicht zu finden ist. Jeder kennt jeden. Die größten Lärmquellen sind die Kirchenglocken, der Traktor vom Bauer um die Ecke und der Hahn, der morgens in aller Frühe kräht...

... zumindest an 364 Tagen im Jahr.

Im Jahre 1996, also vor neun Jahren, beschlossen sieben Abiturienten aus der großen Stadt, dieser Beschaulichkeit ein Ende zu setzen...

...zumindest in einer Nacht im Jahr.

So auch dieses Jahr. Am Samstag, dem 6. August 2005, war es wieder soweit!

Schon frühmorgens geht es mit den Vorbereitungen los.
Die benötigte Technik wird von überallher zusammengetragen und auf die Obstwiese gefahren, wo eine Kinonacht stattfinden soll.

Sommerwiese Wenn man die normale Straße verlässt und auf eine Traktoren-Autobahn einbiegt, dann lässt man die Zivilisation weit hinter sich.
Das Gras der Wiesen steht hoch und zeigt uns, dass der Sommer bald vorbei sein wird. hohes, dürres Gras mit Klatschmohn
Obstwiesen und Felder unter bewölktem Himmel Obstwiesen und Felder wechseln sich ab. Nichts als Bäume, Büsche, Wiesen und Äcker umgeben uns!
Wir sind "in the middle of nowhere",
inmitten von nirgends.
abgemähtes Getreidefeld
bewölkt Für ein Open Air Kino ist ein trockenes Wetter ganz wichtig. Ein Blick zum Himmel wirft die bange Frage auf: "Hält's oder hält's nicht?"
Doch es gibt einen Lichtblick - der Himmel reisst auf.
Wir sind guter Dinge und freuen uns auf die Nacht.
eine Himmelsleiter, ein Loch in der Wolkendecke
Feldweg zwischen Feldern Quo vadis? Wohin gehst du?

Die Traktoren-Autobahn führt uns direkt zur Obstwiese, dem Ort des Geschehens.
Dort haben einige Freunde schon mit dem Aufbau begonnen. Sicherheitshalber wird die Technik in einem Zelt untergebracht, für den Fall, dass es doch regnen sollte. beim Aufbau
ein kleines Zelt steht unter einem Baum Einer der Freunde wollte sicher gehen und nicht vom Regen überrascht werden, weshalb er ein kleines Zelt aufgestellt hat.
Der einzige Nachbar weit und breit, aber er ist weit genug entfernt, um von unserem Lärm nicht belästigt zu werden. Blick zu einem Gehöft in der Ferne
reife Äpfel hängen am Zweig Die Äpfel leuchten in der untergehenden Sonne, die sich nun doch noch zeigt.
Die roten Äpfel locken verführerisch, doch sie sind für uns tabu, da der Baum auf der Nachbarwiese steht. rote Äpfel hängen am Baum
Traversen liegen zum Aufbau bereit Die Traversen liegen zum Aufbau bereit.
Wenn die Affen steigen, gibt es schönes Wetter. ;o)) Träger für die Leinwand stehen
nun hängt auch die Leinwand Es hat geholfen...

... denn jetzt am Abend
reisst die Wolkendecke
immer weiter auf.
Nun ist alles aufgebaut und bereit und jetzt warten wir nur noch darauf, dass es endlich dunkel genug ist. der Austragungsort
Abendhimmel Endlich geht die Sonne unter. Und die Wolken verziehen sich immer weiter.
Gut so!
Da es auf der Wiese in der Nacht empfindlich kalt werden kann, wird ein Feuerchen entfacht, an dem man sich aufwärmen kann. Lagerfeuer wird entfacht
Glut und Flammen ... no comment ... *ggg*
Während im Zelt an einer guten Tonqualität gebastelt wird, wird der Beamer auf die Leinwand eingestellt. Bild und Sound werden gecheckt
Stromgenerator Das wichtigste Utensil ist der Stromgenerator. Aber er steht wegen dem Krach, den er macht, weit weg vom eigentlichen Geschehen hinter Büschen.
Es wird dunkel, aber der Himmel klart immer mehr auf. Abendhimmel
Fleisch auf dem Grill Booaah ... Hunger!
Jeder Teilnehmer und Gast bringt etwas zum Essen mit. Nudelsalat
es ist fast dunkel Endlich ist es dunkel genug!
Die lange Filmnacht kann nun endlich beginnen! Liegestühle stehen bereit
Freunde und Gäste liegen auf Rucksäcken, Decken, etc. Film ab!




Film läuft!
Gezeigt wurden folgende Filme:
Kontroll: Der Fahrkartenkontrolleur Bulczu hat das U-Bahn-System seit Jahren nicht mehr verlassen und sich seine eigene Welt mit eigenen einfachen Regeln definiert. Doch je tiefer er in diese eintaucht, desto mehr läuft er Gefahr, den Verstand zu verlieren.
Dänische Delikatessen: Die beiden Metzger Svend und Bjarne kündigen bei ihrem arroganten Arbeitgeber Holger und eröffnen selbst eine Metzgerei. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stellt sich dank eines bizarren, aber erfolgreichen Einfalls von Svend endlich Erfolg ein.
Shaun of the Dead: Der 29-jährige Shaun ist ein gemütlicher Zeitgenosse, der die tägliche Kneipenabende mit seinen Kumpels Ed und Pete genießt. Seine Freundin Liz hingegen wünscht sich etwas mehr Abwechslung und trennt sich schließlich von ihm. Just in diesem Moment erkennt Shaun, dass er seine Liz über alles liebt und schmiedet einen brillanten Plan, um sie zurück zu gewinnen. Nicht einmal die in London einfallenden Zombies können ihn und seine Kumpels von ihrer Mission abbringen.
Nach dem letzten Film zogen wieder Wolken auf, so dass die Veranstalter beschlossen, nicht erst ein paar Stunden zu schlafen, sondern sofort, bei grauendem Morgen, abzubauen und einzupacken. Dass anschließend der Sonntag zur Nacht wurde, ist selbstredend...
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© Gise, 7. August 2005
Seite angepasst am 2. März 2010