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Schmetterling Da ich bei der Erstellung dieser Meditation nicht wusste, wie meine Leser sich aktiv an der Diskussion beteiligen könnten, bat ich Sie, meine liebe Leser, mir Ihre Meinungen und Gedanken per eMail zu schicken, die Sie hier nun nachlesen können:
Name: Tirilli
Datum: 14. Januar 2006

Comment: Liebe Gise, deine Meditation ist einfach nur fabelhaft! Sie hat mich so sehr angesprochen, als wäre ich gerade in dem Moment genau dafür hierher geschickt worden! Danke dir vielmals dafür!
Schön dass es dich gibt!

Sei herzlich umarmt!


Zum Bild "Müll"

Seht ihr, wie die Blätter sich dort sammeln als wollten sie etwas zudecken? In meinen Augen sind sie ein wunderbares Symbol, eines für Hilfe. Man erwartet sie nicht, nimmt sie oft nicht an oder ist blind für kleine Hilfezeichen. Man will sich selbst bedecken und erhofft zu wenig, man nützt oft nicht was vor Augen liegt.

Ich meine nicht nur menschliche Hilfe. Das Leben selbst bietet Ausgänge aus dem Dunkel, man muss sie nur finden, die Verstrickungen sind nicht unsichtbar. Und wenn man doch einmal gar nichts mehr sieht, dann versuche man darauf zu vertrauen:

Es hat alles seinen Sinn.

Tirilli

Gises Antwort: Ich danke Dir, liebe Tirilli, Deine Worte tun mir gut!

Ja, so kann man das Bild mit dem Müll im Wasser auch sehen! Sehr schön hast Du das beschrieben!
 
Name: Tina
Datum: 15. Januar 2006

Comment: Ein wunderschönes Werk ist Dir da gelungen!!!
Du hast Recht, man sollte ein bißchen Zeit und Ruhe mitbringen, um sich von Deinen Bildern und Gedanken inspirieren zu lassen!

Deine Meditation erinnert mich ein bißchen an den ZEN-Kurs, den ich letztes Jahr in der VHS gemacht habe.
Sich gedanklich auf eine Bank setzen und das eigene Leben an einem vorbeiziehen lassen.....

Das einzige Bild, bei dem wir anderer Meinung sind ist das mit dem Müll. Aber man muß ja nicht immer einer Meinung sein, ich persönlich versuche Müll zu entsorgen und nicht daraus etwas brauchbares herzustellen.

Auch die Zusammenfassung auf der letzten Seite gefällt mir sehr gut, auf dieses Werk kannst Du wirklich stolz sein!

Bin wirklich beeindruckt!

Gises Antwort: Uuuiiiih Tina, soviel Lob... Du machst mich ganz verlegen!

Nun, beim "Müll" hatte ich eher an Dinge wie eine chronische Erkrankung, Behinderung, eben unabänderliche Belastungen im Leben gedacht. Aber Du hast Recht... es gibt auch Müll, den man entsorgen kann: Arbeitslosigkeit, glücklose Beziehung... einfach Dinge, die einen stören.
 
Name: Klaudia
Datum: 21. Januar 2006

Comment: Liebe Gise,

heute erst habe ich mir die Zeit genommen, Deine Bild - Meditation in aller Ruhe anzuschauen.
Ich bin begeistert! Da Du ja keine tolle, sondern eine geniale Frau bist, wundert mich das auch gar nicht.
Einige Bilder Texte sagen genau das aus, was ich auch schon erleben mußte.
Da das Thema Müll anscheinend größere Bedeutung bekommen hat, möchte ich nur dazu sagen, daß Müll zum Leben gehört wie Sternstunden. Am oder im Lebensmüll reift man doch viel mehr, erkennt, wer Freund oder Feind ist und wenn er dann endlich entsorgt ist, ist die Freude über angenehme Kleinigkeiten, die uns widerfahren, viel wertvoller.

Gises Antwort: Naja... genial bin ich bestimmt nicht. Oder sagen wir es anders: Jeder Mensch ist auf seine Weise genial. Auch Du! ;)

Deinen Worten zum Müll ist nichts hinzuzufügen. :))
 
Name: Elke
Datum: 22. Januar 2006

Comment: Hallo liebe Gise,

deine Bachmeditiation wird im Moment von einem Blog zum nächsten weitergereicht und das finde ich sehr schön. So habe ich sie auch gefunden, sie gefällt mir sehr gut. Beachtenswert finde ich auch die Worte dieses Theologen über die gefalteten Hände, das ist Stoff zum Nachdenken.

Ich könnte mir deine Meditation auch gut als Teil der Homepagetour vorstellen, die Cor ins Leben gerufen hat. Was meinst du dazu?

Gises Antwort: Hmmm, dass meine Meditation so die Runde macht, habe ich gar nicht bemerkt. Zum einen, weil ich selbst kaum noch auf Blogtour bin und zum anderen, weil ich gar nicht gefragt werde. Schade, dass meine Seite einfach so verlinkt wird ohne mich wenigstens zu informieren... Aber dass sie so großen Anklang findet, freut mich ungemein!

Von der Homepage-Tour, die Cor ins Leben gerufen hat, habe ich schon gehört. Danke für den Tipp, ich glaube, ich kontaktiere ihn gleich einmal...
 
Name: Susanne Koenig
Datum: 06. November 2006

Comment: Hallo Gise,
Mich hat ein Freund auf diese Seite aufmerksam gemacht. Die Texte dazu gefallen mir ausgesprochen gut. Ich fotografiere auch gerne in der Natur, und habe eine Menge Bach-Wald- und Weiherfotos zu jeder Jahres- und Tageszeit, mit und ohne Tiere, einige ähneln den deinen ziemlich. Das Gebet der Gelassenheit kenne ich auswendig von einer der Anonymen Selbsthilfe-Gruppen, die haben es für sich annektiert und es wird nach jeder Sitzung gemeinsam gebetet und ist in all ihren autorisierten Büchern. Woher kennst du es? Es ist einfacher, es auswendig zu lernen als es tatsächlich jeden Tag anzuwenden. Jedenfalls ist das Gebet so gemeint, wie du es interpretierst, das ist harte Arbeit an sich selbst. Als Anleitung dafür gibt es das 12-Schritte Programm der Anonymen, das ich auch jedem, der sich als "gesund" erachtet, empfehlen kann (den 1. Schritt benennt man in diesem Fall selbst, je nachdem mit welchem Problem man gerade "kämpft". Irgendwie betreffen die Erkenntnisse, die hier vermittelt werden, uns alle - denn - mal ehrlich: Wer von uns ist schon frei von Verfehlungen gegenüber Anderen und sich selbst, wer von uns ist frei von manipulativen Verhaltensmustern?

Liebe Grüsse,
Susanne

Gises Antwort: Danke für Deinen Beitrag.
Dem Gebet der Gelassenheit bin ich zum ersten Mal vor etwa 25 Jahren in einem Wohnzimmer an der Wand hängend begegnet. Oder war es bei einem Pater in seinem Büro? Ich weiß es nicht mehr so genau.

Ja, für den einen ist es normal, jeden Tag aufs Neue zu kämpfen und an sich zu arbeiten, während andere ein Programm brauchen, um nicht unterzugehen.
 
Danke an alle, die mir ihre Meinung per eMail geschickt haben.

Ab jetzt können Sie Ihre Gedanken direkt und selbst eingeben:

© Gise