Archiv: November 2008
Adventskalender
Dieses Jahr wird es auf meinen Seiten keinen eAdventskalender geben. Ohne Ideen geht das einfach nicht und klauen mag ich nicht.
Aber CeKaDo hat eine superklasse Idee für einen Adventskalender. Ich mache mit – Ihr auch? Klickt für mehr Infos einfach mal auf das kleine Logo da links. Und wer bezüglich des Schrottwichtelns auf dem Laufenden bleiben will, der klicke in CeKaDo’s Blog einfach auf Adventskalender 2008.
Jetzt mache ich das Päckchen für den Schrottwichtel-Adventskalender fertig.
Hach, das ist ja sooo spannend ist das… 
1. Advent
Heute soll kein Trauertag wegen meiner mir abhanden gekommenen Fahrfreude sein, denn heute beginnt ja die Adventszeit.
Darf ich Euch etwas gestehen? Ich habe in meiner Wohnung noch keine einzige Adventsdekoration angebracht oder aufgestellt. Halt! Doch! Ein Kerzenglas mit lustigen Elchen drauf steht auf dem Tisch. Wenn die Kerze brennt, duftet es herrlich nach Vanille.

Ich wünsche Euch allen einen besinnlichen 1. Advent!
Autolos
Heute vor einem Jahr ist er passiert, der Unfall. Ein kleines Lastauto hat mir die Vorfahrt und somit das Auto genommen. Der Fahrer hatte gedacht, ich wollte nach rechts in die Seitenstraße abbiegen, aus der er auf die Hauptstraße fahren wollte. Hätte er lieber mal geschaut statt zu denken. Er hat sich übrigens seit dem Unfall bei mir kein einziges Mal nach meinem Befinden erkundigt. Dabei musste der Krankenwagen kommen, weil nach dem heftigen Aufprall mein rechtes Bein vom Knie bis in den Fuß höllisch weh tat. Beim Unfallarzt stellte man zum Glück keinen Bruch fest. Ich hatte nur eine Prellung am Schienbein und im Knöchel, wobei die Ärztin einen Haarriss im Knöchel nicht ausschließen wollte.
Seit dem Unfall fahre ich nur noch öffentliche Verkehrsmittel. Ab und zu, wenn es sich ergibt, fährt mich meine Tochter mit ihrem Auto, meistens zum Einkaufen.
Im Spätsommer habe ich endlich ein günstiges Auto gefunden, das bereits mit einer Fußlenkung ausgestattet ist. Aaaaber… schon beim Anschauen des Wagens und Probesitzen spürte ich sie, die Angst. Der Passat Variant kam mir so groß vor, so unkontrollierbar. Doch ich habe mich damit getröstet, dass dies bestimmt reine Gewöhnungssache sei.
Aber von da an spürte ich diese Angst an jeder Kreuzung, über die der Bus fahren musste. Es gab so viele Situationen im Straßenverkehr, bei der ich mir plötzlich so viele Unfälle vorstellen konnte. Am schlimmsten ist die Angst bei der Vorstellung, dass ich mein Auto nach der Umrüstung selbst wieder zum Händler fahren muß, damit er den Wagen durch den TÜV bringt. Das ist im Kaufpreis mit drin. Von der Umrüstfirma bis zum Autohändler sind es knapp 78 km. Durch viele Ortschaften hindurch. Oder ich fahre “außen herum” über die Autobahn. Beides bringt mich zum Schwitzen.
Die Versicherung hat mir diese Woche endlich die Schadenssumme ausbezahlt. Anfang diesen Jahres hat sie mir kleckerlesweise die eine oder andere Summe überwiesen, aber dieses Geld blieb leider für Minkas Untersuchungen in der Tierklinik liegen. Hätte ich dieses Geld noch, könnte ich den Passat und die Umrüstung bezahlen. So fehlen mir jetzt etwa zweieinhalb Tausend Euro.
Diese Zahlungsschwierigkeit und meine Angst vor dem Fahren haben mich nun dazu bewogen, den Passat wieder verkaufen zu wollen. Vielleicht fühle ich mich im Frühjahr mental stärker, um wieder selbst zu fahren. Im Internet wird jedenfalls immer wieder ein Fahrzeug mit Fußlenkung zum Verkauf angeboten…
Schon wieder…
Meine Nase läuft, mein Kopf dröhnt – werde ich schon wieder krank?
Schrecksekunde
Eben schaue ich online auf meinen Kontostand, der sich normalerweise im drei- bis vierstelligen Bereich im Minus befindet. Ich starre die Zahl an, die knapp unter fünf Stellen hoch ist. Mir schießt fast die Panik in die Glieder… wer hat sich von meinem Konto bedient? Trickbetrüger? Aber dann sehe ich das H – für Haben. Ach, was ein Glück, die Versicherung hat endlich gezahlt!
Habt Ihr den Felsbrocken gehört, der mir da vom Herzen gefallen ist?
