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	<title>Kommentare zu: Illusion?</title>
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	<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89</link>
	<description>ganz und gar Gise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 30 Jun 2020 17:21:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Gernot</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89&#038;cpage=1#comment-78</link>
		<dc:creator>Gernot</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 05:23:07 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Gise &amp; die anderen,

im Prinzip sprichst Du im Eintrag doch zwei Dinge an: a.) Gibt es Gott? und b.) Wie ist das mit Religion und Kirche?

Kirche und Religion halte ich f&#252;r Menschenwerk. Bestenfalls der Versuch eine moralische Richtlinie f&#252;r das (Zusammen-)Leben zu entwickeln und eine Institution zu etablieren, die diese weiterentwickelt. Im schlechtesten Fall der Versuch, Macht zu gewinnen und Herrschaft zu erlangen. Die Existenz von Jesus stelle ich nicht in Frage, aber ich sehe seine Person in diesem Kontext. Ihn selbst durchaus positiv, negativ, das was die folgenden Generationen daraus gemacht haben und was in seinem Namen alles geschehen ist.

Gott, wie ihn die Kirche lehrt, d.h. mit S&#252;nde, Strafe usw., gibt es daher f&#252;r mich nicht. 

Vielleicht gibt es ja Gott wirklich. Dann aber anders als die Religionen uns das lehren und anders als die Naturwissenschaftler die Entstehung der Welt erkl&#228;ren.

LG

Gernot</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Gise &amp; die anderen,</p>
<p>im Prinzip sprichst Du im Eintrag doch zwei Dinge an: a.) Gibt es Gott? und b.) Wie ist das mit Religion und Kirche?</p>
<p>Kirche und Religion halte ich f&#252;r Menschenwerk. Bestenfalls der Versuch eine moralische Richtlinie f&#252;r das (Zusammen-)Leben zu entwickeln und eine Institution zu etablieren, die diese weiterentwickelt. Im schlechtesten Fall der Versuch, Macht zu gewinnen und Herrschaft zu erlangen. Die Existenz von Jesus stelle ich nicht in Frage, aber ich sehe seine Person in diesem Kontext. Ihn selbst durchaus positiv, negativ, das was die folgenden Generationen daraus gemacht haben und was in seinem Namen alles geschehen ist.</p>
<p>Gott, wie ihn die Kirche lehrt, d.h. mit S&#252;nde, Strafe usw., gibt es daher f&#252;r mich nicht. </p>
<p>Vielleicht gibt es ja Gott wirklich. Dann aber anders als die Religionen uns das lehren und anders als die Naturwissenschaftler die Entstehung der Welt erkl&#228;ren.</p>
<p>LG</p>
<p>Gernot</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gabi K</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89&#038;cpage=1#comment-77</link>
		<dc:creator>Gabi K</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 17:31:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89#comment-77</guid>
		<description>Zitat:&quot;je mehr die Menschen in der Lage sind, Naturph&#228;nomene wissenschaftlich zu erkl&#228;ren.&quot; Zitat Ende

Das ist ja das faszinierende, gerade die ganz gro&#223;en Wissenschaftler glauben an eine Macht, die all das Wunderbare erschaffen hat. Die meisten Menschen nennen es Gott, welche &#220;bersetzung man auch nimmt. 

Das meinte ich mit der Bemerkung &quot;Gott ist das, was man in ihm sieht, oder worin man ihn sieht. Im weitesten Sinne die Sch&#246;pfung und die Liebe.&quot;
Irgendwie muss (will??) man es ja nennen.

Nur kann ich mir Gott nicht personifiziert oder vermenschlicht, also strafend, vorstellen.

Spannende Diskussion hier!

LG
Gabi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat:&#8221;je mehr die Menschen in der Lage sind, Naturph&#228;nomene wissenschaftlich zu erkl&#228;ren.&#8221; Zitat Ende</p>
<p>Das ist ja das faszinierende, gerade die ganz gro&#223;en Wissenschaftler glauben an eine Macht, die all das Wunderbare erschaffen hat. Die meisten Menschen nennen es Gott, welche &#220;bersetzung man auch nimmt. </p>
<p>Das meinte ich mit der Bemerkung &#8220;Gott ist das, was man in ihm sieht, oder worin man ihn sieht. Im weitesten Sinne die Sch&#246;pfung und die Liebe.&#8221;<br />
Irgendwie muss (will??) man es ja nennen.</p>
<p>Nur kann ich mir Gott nicht personifiziert oder vermenschlicht, also strafend, vorstellen.</p>
<p>Spannende Diskussion hier!</p>
<p>LG<br />
Gabi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Isa</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89&#038;cpage=1#comment-72</link>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 12:55:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89#comment-72</guid>
		<description>hallo Gise,

ja, Sofies Welt habe ich auch gelesen.  Jostein Gaarder zweifelt an irdischen Vorstellungen von Gott. 

Er schrieb auch das Buch: Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort. Kennst du das auch?
Da liegt ein M&#228;dchen im Sterben und kommuniziert mit einem Engel &#252;ber Gott und die Welt. Der Engel w&#252;nscht sich k&#246;rperliche Erfahrungen machen zu k&#246;nnen. Er will unbedingt wissen, wie das ist. Das M&#228;dchen will das geistige erfahren. Irgendwie sp&#252;ren beide, dass man nur das erfahren kann, was einen gerade ausmacht. So bleibt dem Engel der Glaube an seine Vorstellung von Mensch sein und dem M&#228;dchen der Glaube an das geistige.

Was bleibt ist ein gro&#223;es:  
Ja, ich darf den Gott der Religionen kritisieren! Ja, ich darf an Vorstellungen zweifeln!  Ja, ich darf meine eigenen Erfahrungen machen, meine eigenen Schl&#252;sse ziehen, meinen eigenen Weg finden! 
Ich kann aber nur das finden, was ich auch in mir trage.

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Ich glaube, das Buch werde ich mir einmal besorgen, es h&#246;rt sich sehr interessant an.

Ansonsten kann ich Deinen Worten nichts hinzuf&#252;gen. Danke f&#252;r die Denkanst&#246;&#223;e!&lt;/em&gt; :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo Gise,</p>
<p>ja, Sofies Welt habe ich auch gelesen.  Jostein Gaarder zweifelt an irdischen Vorstellungen von Gott. </p>
<p>Er schrieb auch das Buch: Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort. Kennst du das auch?<br />
Da liegt ein M&#228;dchen im Sterben und kommuniziert mit einem Engel &#252;ber Gott und die Welt. Der Engel w&#252;nscht sich k&#246;rperliche Erfahrungen machen zu k&#246;nnen. Er will unbedingt wissen, wie das ist. Das M&#228;dchen will das geistige erfahren. Irgendwie sp&#252;ren beide, dass man nur das erfahren kann, was einen gerade ausmacht. So bleibt dem Engel der Glaube an seine Vorstellung von Mensch sein und dem M&#228;dchen der Glaube an das geistige.</p>
<p>Was bleibt ist ein gro&#223;es:<br />
Ja, ich darf den Gott der Religionen kritisieren! Ja, ich darf an Vorstellungen zweifeln!  Ja, ich darf meine eigenen Erfahrungen machen, meine eigenen Schl&#252;sse ziehen, meinen eigenen Weg finden!<br />
Ich kann aber nur das finden, was ich auch in mir trage.</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Ich glaube, das Buch werde ich mir einmal besorgen, es h&#246;rt sich sehr interessant an.</p>
<p>Ansonsten kann ich Deinen Worten nichts hinzuf&#252;gen. Danke f&#252;r die Denkanst&#246;&#223;e!</em> <img src='http://www.kabisa-gise.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Beate</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89&#038;cpage=1#comment-71</link>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 08:50:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89#comment-71</guid>
		<description>Liebe Gise!
Dein Eintrag ber&#252;hrt mich sehr.
Ich glaube nicht an einen strafenden Gott.
Ich glaube nicht, dass er sich au&#223;erhalb unserer Seele finden l&#228;sst. Also ein ganz individueller Gott, oder wie wir diese Kraft auch immer nennen wollen.
Er oder es l&#228;sst sich nicht personifizieren und
sicher nicht in dogmatische Glaubenss&#228;tzen hineinpressen.

Ein Text von mir passt zum Thema:

Du bist das Alles in allem

Kein Name kann dich je beschreiben
und dennoch tr&#228;gst du alle Namen
und alle Namen tragen dich in sich

Kein Wesen kann dich je erfassen
und dennoch bist du Teil von allem
und alle Wesen sind ein Teil von dir

Kein Gedanke kann dich je erahnen
und dennoch sp&#252;re ich dich ganz in mir
und alles was mich ausmacht ist in dir.

Du bist das Alles in allem
Beate Neufeld
27.05.07

Herzliche Gr&#252;&#223;e von:
Beate

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Liebe Beate,
vielen Dank f&#252;r Dein Gedicht. Ich denke, damit sprichst Du mir aus der Seele, denn ich glaube, dass es etwas zwischen Himmel und Erde gibt, das kein Naturwissenschaftler erkl&#228;ren kann... irgendwelche unerkl&#228;rliche Kr&#228;fte und Energien.&lt;/em&gt;

&lt;strong&gt;Bitte beachten:&lt;/strong&gt; Beate ist die Autorin des obigen Gedichtes und daher bitte ich Euch, das Urheberrecht zu beachten. Danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gise!<br />
Dein Eintrag ber&#252;hrt mich sehr.<br />
Ich glaube nicht an einen strafenden Gott.<br />
Ich glaube nicht, dass er sich au&#223;erhalb unserer Seele finden l&#228;sst. Also ein ganz individueller Gott, oder wie wir diese Kraft auch immer nennen wollen.<br />
Er oder es l&#228;sst sich nicht personifizieren und<br />
sicher nicht in dogmatische Glaubenss&#228;tzen hineinpressen.</p>
<p>Ein Text von mir passt zum Thema:</p>
<p>Du bist das Alles in allem</p>
<p>Kein Name kann dich je beschreiben<br />
und dennoch tr&#228;gst du alle Namen<br />
und alle Namen tragen dich in sich</p>
<p>Kein Wesen kann dich je erfassen<br />
und dennoch bist du Teil von allem<br />
und alle Wesen sind ein Teil von dir</p>
<p>Kein Gedanke kann dich je erahnen<br />
und dennoch sp&#252;re ich dich ganz in mir<br />
und alles was mich ausmacht ist in dir.</p>
<p>Du bist das Alles in allem<br />
Beate Neufeld<br />
27.05.07</p>
<p>Herzliche Gr&#252;&#223;e von:<br />
Beate</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Liebe Beate,<br />
vielen Dank f&#252;r Dein Gedicht. Ich denke, damit sprichst Du mir aus der Seele, denn ich glaube, dass es etwas zwischen Himmel und Erde gibt, das kein Naturwissenschaftler erkl&#228;ren kann&#8230; irgendwelche unerkl&#228;rliche Kr&#228;fte und Energien.</em></p>
<p><strong>Bitte beachten:</strong> Beate ist die Autorin des obigen Gedichtes und daher bitte ich Euch, das Urheberrecht zu beachten. Danke.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Isa</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89&#038;cpage=1#comment-69</link>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 05:50:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89#comment-69</guid>
		<description>guten Morgen Gise

Gute Frage: &quot;darf man sich einen Gott basteln?&quot;
Religionen tun das ja schon irgendwie.
Georg Danzer sang in seinem Lied: ...und Gott statt Religion und dann ist Frieden...
dem kann ich mich anschlie&#223;en.

Ich glaube nicht an einen personifizierten und schon gar nicht an einen abstrafenden Gott. 
Ich glaube, dass nicht wenige Menschen erst mal lernen m&#252;ssten zu sich selbst gut zu sein. Das f&#228;llt vielen schwer. Ich bin auch noch am Lernen.

Sich selbst zu achten und zu lieben sehe ich als Grundstein f&#252;r die N&#228;chstenliebe. Es hei&#223;t ja auch: 
&quot;Liebe deinen N&#228;chsten wie dich selbst.&quot;

Jemanden auf einer Wiese tanzen zu sehen, nach seiner eigenen Melodie, seinem eigenen Rhythmus w&#228;re ein wundervoller Anblick f&#252;r mich. 
Nehmen wir uns die Freiheit so zu tanzen! :-)

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Isa, Du sprichst mir aus der Seele. Die N&#228;chstenliebe ist ohne die Selbstliebe nicht m&#246;glich. Und sich selbst so zu lieben und anzunehmen wie man ist, f&#228;llt auch mir manchmal schwer. Aber ich krieg das hin, da bin ich zuversichtlich.

&#220;brigens kommen meine Zweifel an Gott nicht nur von dem Atheisten, mit dem ich &#246;fter dar&#252;ber diskutiert habe, sondern auch von dem Roman&lt;/em&gt; &quot;Sofies Welt&quot; &lt;em&gt;von&lt;/em&gt; Jostein Gaarder&lt;em&gt;. Da wird wunderbar beschrieben, wie Gott immer mehr an Macht verliert beziehungsweise wie er immer abstrakter wird, je mehr die Menschen in der Lage sind, Naturph&#228;nomene wissenschaftlich zu erkl&#228;ren.

Die Freiheit, nach meinem eigenen Takt zu tanzen d&#252;rfte wie mir auch vielen anderen schwer fallen, denn... was sollen denn die Leute von mir denken?&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>guten Morgen Gise</p>
<p>Gute Frage: &#8220;darf man sich einen Gott basteln?&#8221;<br />
Religionen tun das ja schon irgendwie.<br />
Georg Danzer sang in seinem Lied: &#8230;und Gott statt Religion und dann ist Frieden&#8230;<br />
dem kann ich mich anschlie&#223;en.</p>
<p>Ich glaube nicht an einen personifizierten und schon gar nicht an einen abstrafenden Gott.<br />
Ich glaube, dass nicht wenige Menschen erst mal lernen m&#252;ssten zu sich selbst gut zu sein. Das f&#228;llt vielen schwer. Ich bin auch noch am Lernen.</p>
<p>Sich selbst zu achten und zu lieben sehe ich als Grundstein f&#252;r die N&#228;chstenliebe. Es hei&#223;t ja auch:<br />
&#8220;Liebe deinen N&#228;chsten wie dich selbst.&#8221;</p>
<p>Jemanden auf einer Wiese tanzen zu sehen, nach seiner eigenen Melodie, seinem eigenen Rhythmus w&#228;re ein wundervoller Anblick f&#252;r mich.<br />
Nehmen wir uns die Freiheit so zu tanzen! <img src='http://www.kabisa-gise.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Isa, Du sprichst mir aus der Seele. Die N&#228;chstenliebe ist ohne die Selbstliebe nicht m&#246;glich. Und sich selbst so zu lieben und anzunehmen wie man ist, f&#228;llt auch mir manchmal schwer. Aber ich krieg das hin, da bin ich zuversichtlich.</p>
<p>&#220;brigens kommen meine Zweifel an Gott nicht nur von dem Atheisten, mit dem ich &#246;fter dar&#252;ber diskutiert habe, sondern auch von dem Roman</em> &#8220;Sofies Welt&#8221; <em>von</em> Jostein Gaarder<em>. Da wird wunderbar beschrieben, wie Gott immer mehr an Macht verliert beziehungsweise wie er immer abstrakter wird, je mehr die Menschen in der Lage sind, Naturph&#228;nomene wissenschaftlich zu erkl&#228;ren.</p>
<p>Die Freiheit, nach meinem eigenen Takt zu tanzen d&#252;rfte wie mir auch vielen anderen schwer fallen, denn&#8230; was sollen denn die Leute von mir denken?</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gabi K</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89&#038;cpage=1#comment-67</link>
		<dc:creator>Gabi K</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 14:17:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89#comment-67</guid>
		<description>Gott ist das, was man in ihm sieht, oder worin man ihn sieht. Im weitesten Sinne die Sch&#246;pfung und die Liebe.

Die Strafen, denke ich, haben sich Menschen ausgedacht, um &#252;ber andere Menschen Macht zu erlangen. Formaln und vorgegebene Gebete und Lieder sind f&#252;r die, die &quot;Hilfe&quot; zum Glauben brauchen.

Und, ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott ein Anderer ist bei Juden oder Moslems oder welchem Menschen auch immer.

Gise, geh auf die Wiese und tanze. Die Musik kommt dann schon.

LG
Gabi K

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Gabi, das ist die Frage... darf ich mir einen Gott basteln wie ich ihn haben will? Wenn es tats&#228;chlich &lt;strong&gt;keinen&lt;/strong&gt; gibt, dann darf ich das. Und wenn es einen gibt, dann ist er bestimmt ganz anders als wir ihn uns vorstellen.

Wenn ich der einzige Mensch auf der Erde w&#228;re, g&#228;be es kein Gut und kein B&#246;se. Egal, was ich mir antue, tut mir unmittelbar gut oder bekommt mir schlecht.
Sobald ich es mit anderen Menschen zu tun habe, bekomme ich das Echo von ihnen. Bin ich gut zu ihnen, danken sie es mir. Die meisten zumindest. ;) Und dann wiederum geht es mir wieder gut. Damit das gute Gef&#252;hl anh&#228;lt, bin ich weiterhin gut und nett zu meinen Mitmenschen.
Das ist &lt;b&gt;meine freie&lt;/b&gt; Entscheidung und das finde ich viel besser als wie wenn ich nur deshalb Gutes tue, weil ich Gottes Zorn und die ewige H&#246;lle nach meinem Ableben f&#252;rchte.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gott ist das, was man in ihm sieht, oder worin man ihn sieht. Im weitesten Sinne die Sch&#246;pfung und die Liebe.</p>
<p>Die Strafen, denke ich, haben sich Menschen ausgedacht, um &#252;ber andere Menschen Macht zu erlangen. Formaln und vorgegebene Gebete und Lieder sind f&#252;r die, die &#8220;Hilfe&#8221; zum Glauben brauchen.</p>
<p>Und, ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott ein Anderer ist bei Juden oder Moslems oder welchem Menschen auch immer.</p>
<p>Gise, geh auf die Wiese und tanze. Die Musik kommt dann schon.</p>
<p>LG<br />
Gabi K</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Gabi, das ist die Frage&#8230; darf ich mir einen Gott basteln wie ich ihn haben will? Wenn es tats&#228;chlich <strong>keinen</strong> gibt, dann darf ich das. Und wenn es einen gibt, dann ist er bestimmt ganz anders als wir ihn uns vorstellen.</p>
<p>Wenn ich der einzige Mensch auf der Erde w&#228;re, g&#228;be es kein Gut und kein B&#246;se. Egal, was ich mir antue, tut mir unmittelbar gut oder bekommt mir schlecht.<br />
Sobald ich es mit anderen Menschen zu tun habe, bekomme ich das Echo von ihnen. Bin ich gut zu ihnen, danken sie es mir. Die meisten zumindest. <img src='http://www.kabisa-gise.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Und dann wiederum geht es mir wieder gut. Damit das gute Gef&#252;hl anh&#228;lt, bin ich weiterhin gut und nett zu meinen Mitmenschen.<br />
Das ist <b>meine freie</b> Entscheidung und das finde ich viel besser als wie wenn ich nur deshalb Gutes tue, weil ich Gottes Zorn und die ewige H&#246;lle nach meinem Ableben f&#252;rchte.</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gernot</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89&#038;cpage=1#comment-66</link>
		<dc:creator>Gernot</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 13:39:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=89#comment-66</guid>
		<description>Hi Gise,

ohne Zweifel vermitteln die Gottesdienste in der katholischen Kirche, das (angenehme) Gef&#252;hl zu einer gro&#223;en Gemeinschaft zu geh&#246;ren und nicht irgendwo verloren zu sein. 
Im Namen dieser Religion ist aber soviel Unrecht geschehen, z. T. mit Billigung oder gar auf Betreiben der h&#246;chsten W&#252;rdentr&#228;ger, da&#223; ich mich einem solchen Gottesdienst einfach nicht mehr unbefangen hingeben kann. 
Hinzu kommt, da&#223; f&#252;r viele, die sich dort hervor tun - genau wie Du schreibst - die Gebete und Formeln nur noch leere Worth&#252;lsen sind.
Mein gr&#246;&#223;tes Problem mit Religion ist aber, zu verstehen, warum der Gott der Christen ein anderer als der der Juden oder der der Moslems oder der der .... sein soll.

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Gernot, ich trenne zwischen Gott selbst und den Menschen, die im Namen Gottes handeln. Menschen, die im Namen Gottes etwas Gutes oder Schlechtes tun, sind f&#252;r mich kein Beweis f&#252;r die Existenz oder Nicht-Existenz eines Gottes.

Stell Dir vor, wir Menschen leben von uns aus nach den Lehren Jesu, weil es keinen Gott gibt. Jesus hat gelebt, das ist wissenschaftlich belegt worden. Auch seine Kreuzigung hat stattgefunden. Also war Jesus ein Mensch, der damals die Menschen mit seiner sanften, charismatischen Art in seinen Bann gezogen hat. Gehen wir einmal davon aus, dass Jesus ein Mensch war und kein Sohn Gottes, wie wunderbar frei m&#252;ssten wir uns f&#252;hlen, wenn wir uns entscheiden, zu unseren Mitmenschen gut zu sein. Wir tun Gutes, weil wir uns dann gut f&#252;hlen und nicht, weil uns das Himmelreich winkt.
Verstehst Du diesen meinen Gedankengang?

Warum glauben Menschen an einen Gott? Die meisten tun es, weil schon ihre Gro&#223;eltern an ihn geglaubt haben und ihre Eltern es tun und/oder weil sie Angst davor haben, bei Zweifel letztendlich doch in der H&#246;lle zu landen.

Wenn es Gott gibt, dann macht er unter den Menschen bestimmt keine Unterschiede.
Bei &lt;a href=&quot;http://www.mara-thoene.de/html/indianer-weisheiten.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Mara Thoene&lt;/a&gt; habe ich ein treffendes Zitat gefunden:
&lt;center&gt;&quot;Der gro&#223;e Geist ist der Gott aller Menschen, des roten und des wei&#223;en Mannes.&quot;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Chief See-at-la - H&#228;uptling der Suquamish- und Duwamish-Indianer&lt;/font&gt;&lt;/center&gt;
Und wenn es mehrere G&#246;tter gibt, dann verstehen sie es gut, sich zu vertragen oder bei Rivalit&#228;ten uns Menschen nicht mit hinein zu ziehen...&lt;/em&gt; ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Gise,</p>
<p>ohne Zweifel vermitteln die Gottesdienste in der katholischen Kirche, das (angenehme) Gef&#252;hl zu einer gro&#223;en Gemeinschaft zu geh&#246;ren und nicht irgendwo verloren zu sein.<br />
Im Namen dieser Religion ist aber soviel Unrecht geschehen, z. T. mit Billigung oder gar auf Betreiben der h&#246;chsten W&#252;rdentr&#228;ger, da&#223; ich mich einem solchen Gottesdienst einfach nicht mehr unbefangen hingeben kann.<br />
Hinzu kommt, da&#223; f&#252;r viele, die sich dort hervor tun &#8211; genau wie Du schreibst &#8211; die Gebete und Formeln nur noch leere Worth&#252;lsen sind.<br />
Mein gr&#246;&#223;tes Problem mit Religion ist aber, zu verstehen, warum der Gott der Christen ein anderer als der der Juden oder der der Moslems oder der der &#8230;. sein soll.</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Gernot, ich trenne zwischen Gott selbst und den Menschen, die im Namen Gottes handeln. Menschen, die im Namen Gottes etwas Gutes oder Schlechtes tun, sind f&#252;r mich kein Beweis f&#252;r die Existenz oder Nicht-Existenz eines Gottes.</p>
<p>Stell Dir vor, wir Menschen leben von uns aus nach den Lehren Jesu, weil es keinen Gott gibt. Jesus hat gelebt, das ist wissenschaftlich belegt worden. Auch seine Kreuzigung hat stattgefunden. Also war Jesus ein Mensch, der damals die Menschen mit seiner sanften, charismatischen Art in seinen Bann gezogen hat. Gehen wir einmal davon aus, dass Jesus ein Mensch war und kein Sohn Gottes, wie wunderbar frei m&#252;ssten wir uns f&#252;hlen, wenn wir uns entscheiden, zu unseren Mitmenschen gut zu sein. Wir tun Gutes, weil wir uns dann gut f&#252;hlen und nicht, weil uns das Himmelreich winkt.<br />
Verstehst Du diesen meinen Gedankengang?</p>
<p>Warum glauben Menschen an einen Gott? Die meisten tun es, weil schon ihre Gro&#223;eltern an ihn geglaubt haben und ihre Eltern es tun und/oder weil sie Angst davor haben, bei Zweifel letztendlich doch in der H&#246;lle zu landen.</p>
<p>Wenn es Gott gibt, dann macht er unter den Menschen bestimmt keine Unterschiede.<br />
Bei <a href="http://www.mara-thoene.de/html/indianer-weisheiten.html" rel="nofollow">Mara Thoene</a> habe ich ein treffendes Zitat gefunden:<br />
<center>&#8220;Der gro&#223;e Geist ist der Gott aller Menschen, des roten und des wei&#223;en Mannes.&#8221;<br />
<font size="1">Chief See-at-la &#8211; H&#228;uptling der Suquamish- und Duwamish-Indianer</font></center><br />
Und wenn es mehrere G&#246;tter gibt, dann verstehen sie es gut, sich zu vertragen oder bei Rivalit&#228;ten uns Menschen nicht mit hinein zu ziehen&#8230;</em> <img src='http://www.kabisa-gise.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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