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	<title>Kommentare zu: Zwiespalt</title>
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	<description>ganz und gar Gise</description>
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		<title>Von: isa</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867&#038;cpage=1#comment-1987</link>
		<dc:creator>isa</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 11:24:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867#comment-1987</guid>
		<description>hallo Gise,
noch ein Nachsatz:
Wenn du versuchst die erlebte Misshandlung von deiner Mutter einmal von au&#223;en, im gesellschaftlichen geschichtlichen Rahmen anzuschauen sieht das eher so aus:

Kinder zu z&#252;chtigen und mit Strenge zu ma&#223;regeln war in den 50ger Jahren noch ein weit verbreiteter Glaubenssatz und ganz normal. Heute nennt man das Misshandlung. 
Die Psychologie ist eine sehr junge Wissenschaft. So standen auch deiner Mutter f&#252;r die Erziehung ihrer Kinder und f&#252;r eine eigene Therapie kaum M&#246;glichkeiten zur Verf&#252;gung. 

Zun&#228;chstmal genauso hilflos stand man den vielen anormal entwickelten Kindern aus dem Conterganskandal gegen&#252;ber. Bis da hin hatte man Menschen mit Behinderung noch versteckt, statt sie zu f&#246;rdern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo Gise,<br />
noch ein Nachsatz:<br />
Wenn du versuchst die erlebte Misshandlung von deiner Mutter einmal von au&#223;en, im gesellschaftlichen geschichtlichen Rahmen anzuschauen sieht das eher so aus:</p>
<p>Kinder zu z&#252;chtigen und mit Strenge zu ma&#223;regeln war in den 50ger Jahren noch ein weit verbreiteter Glaubenssatz und ganz normal. Heute nennt man das Misshandlung.<br />
Die Psychologie ist eine sehr junge Wissenschaft. So standen auch deiner Mutter f&#252;r die Erziehung ihrer Kinder und f&#252;r eine eigene Therapie kaum M&#246;glichkeiten zur Verf&#252;gung. </p>
<p>Zun&#228;chstmal genauso hilflos stand man den vielen anormal entwickelten Kindern aus dem Conterganskandal gegen&#252;ber. Bis da hin hatte man Menschen mit Behinderung noch versteckt, statt sie zu f&#246;rdern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lucie</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867&#038;cpage=1#comment-1980</link>
		<dc:creator>Lucie</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 20:29:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867#comment-1980</guid>
		<description>Liebe Gise,

ersch&#252;tternd wie deine Kindheit verlaufen ist!
Mir fehelen die Worte!

Ich habe auch immer mal wieder &quot;Sendepause&quot;  mit meiner Mutter gehabt. Immer hat sie versucht, mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Hat lange gedauert bis ich das gemerkt habe! Nun ist sie seit 2005 tot. Ich konnte im letzten Jahr, vor ihrem Tod so einiges mit ihr aufarbeiten. Dies war aber nur m&#246;glich, weil sie durch ihre Krankheit sehr dem&#252;tig geworden war.

Kann mich sehr gut daran erinnern, dass sie immer versucht hat mein Selbstbewu&#223;tsein zu dr&#252;cken. Hat sie auch lange Zeit geschafft, leider.

Ich w&#252;nsche dir sehr, dass ihr beide einen Zugang zueinander findet. Aber hab keine zu hohen Erwartungen. Vor allem bleib du selbst und dir treu, alles andere hat keinen Sinn!

Liebe Gr&#252;&#223;e
Lucie :)

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Liebe Lucie, auch Dir danke ich.

Stimmt, meine Mutter hat immer versucht, mich an sie zu binden. Einerseits hat sie ja versucht, mich nach au&#223;en hin nicht als Behinderte erscheinen zu lassen - ich habe gelernt zu schreiben, zu sticken, h&#228;keln und zu stricken, ich kann selbst essen und trinken und mich teilweise anziehen - aber auf der anderen Seite war meine Mutter dagegen, dass ich mir einen Anziehstab zulege. Sie war auch dagegen, dass ich von zu Hause ausziehe, um zu studieren. Und mit meinen Freunden, mit denen ich &quot;gegangen bin&quot; (so sagte man das fr&#252;her, gell? ;) ) oder gar mit (m)einem Ehemann war sie niemals einverstanden.
Meine Mutter hat mich ja nicht nur durch ihre Beleidigungen klein gehalten, sondern sie hat wie Deine Mutter auch versucht, mir ein schlechtes Gewissen zu machen und Dankbarkeit eingefordert. Wenn nichts half, hat sie gedroht, mich und sich zu t&#246;ten. Einmal hat sie so eine Morddrohung auch gegen mein Kind ausgesprochen. Deshalb gab es f&#252;r mich letztendlich nur noch die M&#246;glichkeit, mich von ihr abzuwenden.

Ein Kontakt mit ihr funktioniert wahrscheinlich nur, wenn ich ihr als erwachsene Person und nicht als Kind gegen&#252;ber trete...&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gise,</p>
<p>ersch&#252;tternd wie deine Kindheit verlaufen ist!<br />
Mir fehelen die Worte!</p>
<p>Ich habe auch immer mal wieder &#8220;Sendepause&#8221;  mit meiner Mutter gehabt. Immer hat sie versucht, mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Hat lange gedauert bis ich das gemerkt habe! Nun ist sie seit 2005 tot. Ich konnte im letzten Jahr, vor ihrem Tod so einiges mit ihr aufarbeiten. Dies war aber nur m&#246;glich, weil sie durch ihre Krankheit sehr dem&#252;tig geworden war.</p>
<p>Kann mich sehr gut daran erinnern, dass sie immer versucht hat mein Selbstbewu&#223;tsein zu dr&#252;cken. Hat sie auch lange Zeit geschafft, leider.</p>
<p>Ich w&#252;nsche dir sehr, dass ihr beide einen Zugang zueinander findet. Aber hab keine zu hohen Erwartungen. Vor allem bleib du selbst und dir treu, alles andere hat keinen Sinn!</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Lucie <img src='http://www.kabisa-gise.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Liebe Lucie, auch Dir danke ich.</p>
<p>Stimmt, meine Mutter hat immer versucht, mich an sie zu binden. Einerseits hat sie ja versucht, mich nach au&#223;en hin nicht als Behinderte erscheinen zu lassen &#8211; ich habe gelernt zu schreiben, zu sticken, h&#228;keln und zu stricken, ich kann selbst essen und trinken und mich teilweise anziehen &#8211; aber auf der anderen Seite war meine Mutter dagegen, dass ich mir einen Anziehstab zulege. Sie war auch dagegen, dass ich von zu Hause ausziehe, um zu studieren. Und mit meinen Freunden, mit denen ich &#8220;gegangen bin&#8221; (so sagte man das fr&#252;her, gell? <img src='http://www.kabisa-gise.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) oder gar mit (m)einem Ehemann war sie niemals einverstanden.<br />
Meine Mutter hat mich ja nicht nur durch ihre Beleidigungen klein gehalten, sondern sie hat wie Deine Mutter auch versucht, mir ein schlechtes Gewissen zu machen und Dankbarkeit eingefordert. Wenn nichts half, hat sie gedroht, mich und sich zu t&#246;ten. Einmal hat sie so eine Morddrohung auch gegen mein Kind ausgesprochen. Deshalb gab es f&#252;r mich letztendlich nur noch die M&#246;glichkeit, mich von ihr abzuwenden.</p>
<p>Ein Kontakt mit ihr funktioniert wahrscheinlich nur, wenn ich ihr als erwachsene Person und nicht als Kind gegen&#252;ber trete&#8230;</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rona</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867&#038;cpage=1#comment-1978</link>
		<dc:creator>Rona</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 20:00:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867#comment-1978</guid>
		<description>Bin Tochter, suche seit Jahren mein Selbstbewusstsein.

Ich warte seit Jahrzehnten darauf, dass meine Mutter mir mal sagt: &quot;Du, Tochter, ich liebe Dich und bin stolz auf Dich.&quot;

Mehr und mehr lerne ich, mein Selbst in mir zu finden und mein kleines ICH, die Ungesehene, zu lieben, anzunehmen, und zu n&#228;hren, damit ich Erwachsene ein erf&#252;llteres Leben habe.

Dies unabh&#228;ngig davon, wie sich meine Mutter verh&#228;lt - sie kann nicht anders. Sie ist in ihrem eigenen Netz gefangen.

Deine Zeilen, Gise, geben mir zu denken.
Da ich meine zu sp&#252;ren, das Gespr&#228;ch geht mit dieser Deiner gro&#223;en Erwartungshaltung daneben.

Magst nicht eine Person als Gespr&#228;chsf&#252;hrer/Mediator mitnehmen, der alles etwas lenken k&#246;nnte und die Emotionen herausnimmt/filtert? 
Bzw. Eure beiden verschiedenen Sprachen (Gef&#252;hle) f&#252;r den anderen &#252;bersetzt?

F&#252;r mich ist f&#252;r ein gutes Gespr&#228;ch zwischen Dir und Deiner Mutter sehr viel an Trauer, Leid aber auch z.T. Wut sp&#252;rbar. 
Diese Gef&#252;hle ben&#246;tigen Raum 
Da ist reden schwierig ....
Und zuh&#246;ren auch ....
Und nachdem au&#223;er einem Deiner Br&#252;der alle Kinder keinen Kontakt zu ihr haben (sicherlich nicht grundlos), k&#246;nnte es sehr schwierig werden, das zu bekommen, was Du Dir erw&#252;nscht und erhoffst und erwartest.

Gise, bitte, nimm meine Zeilen nicht krumm.

Rona

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Liebe Rona, danke f&#252;r Deine Worte.

Du hast Recht - ich bettle eigentlich um ihre Liebe. Ich m&#246;chte, dass sie mir sagt, wie stolz sie auf mich ist. Aber wenn ich meinem Bruder zuh&#246;re, was er mir &#252;ber unsere Mutter erz&#228;hlt, dann werde ich auf meine Erwartungen an sie noch ewig warten m&#252;ssen.

Ich muss umdenken. Ich muss, so wie es Isa sagt, selbst das Kind in mir tr&#246;sten und pflegen. Von meiner Mutter muss ich mich abgrenzen. Als Mutter hat sie ausgedient, da kann sie mir nichts mehr geben, denn nun bin ich selbst Mutter. Aber als Frau und Mensch, auf dieser Ebene k&#246;nnten wir miteinander kommunizieren.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin Tochter, suche seit Jahren mein Selbstbewusstsein.</p>
<p>Ich warte seit Jahrzehnten darauf, dass meine Mutter mir mal sagt: &#8220;Du, Tochter, ich liebe Dich und bin stolz auf Dich.&#8221;</p>
<p>Mehr und mehr lerne ich, mein Selbst in mir zu finden und mein kleines ICH, die Ungesehene, zu lieben, anzunehmen, und zu n&#228;hren, damit ich Erwachsene ein erf&#252;llteres Leben habe.</p>
<p>Dies unabh&#228;ngig davon, wie sich meine Mutter verh&#228;lt &#8211; sie kann nicht anders. Sie ist in ihrem eigenen Netz gefangen.</p>
<p>Deine Zeilen, Gise, geben mir zu denken.<br />
Da ich meine zu sp&#252;ren, das Gespr&#228;ch geht mit dieser Deiner gro&#223;en Erwartungshaltung daneben.</p>
<p>Magst nicht eine Person als Gespr&#228;chsf&#252;hrer/Mediator mitnehmen, der alles etwas lenken k&#246;nnte und die Emotionen herausnimmt/filtert?<br />
Bzw. Eure beiden verschiedenen Sprachen (Gef&#252;hle) f&#252;r den anderen &#252;bersetzt?</p>
<p>F&#252;r mich ist f&#252;r ein gutes Gespr&#228;ch zwischen Dir und Deiner Mutter sehr viel an Trauer, Leid aber auch z.T. Wut sp&#252;rbar.<br />
Diese Gef&#252;hle ben&#246;tigen Raum<br />
Da ist reden schwierig &#8230;.<br />
Und zuh&#246;ren auch &#8230;.<br />
Und nachdem au&#223;er einem Deiner Br&#252;der alle Kinder keinen Kontakt zu ihr haben (sicherlich nicht grundlos), k&#246;nnte es sehr schwierig werden, das zu bekommen, was Du Dir erw&#252;nscht und erhoffst und erwartest.</p>
<p>Gise, bitte, nimm meine Zeilen nicht krumm.</p>
<p>Rona</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Liebe Rona, danke f&#252;r Deine Worte.</p>
<p>Du hast Recht &#8211; ich bettle eigentlich um ihre Liebe. Ich m&#246;chte, dass sie mir sagt, wie stolz sie auf mich ist. Aber wenn ich meinem Bruder zuh&#246;re, was er mir &#252;ber unsere Mutter erz&#228;hlt, dann werde ich auf meine Erwartungen an sie noch ewig warten m&#252;ssen.</p>
<p>Ich muss umdenken. Ich muss, so wie es Isa sagt, selbst das Kind in mir tr&#246;sten und pflegen. Von meiner Mutter muss ich mich abgrenzen. Als Mutter hat sie ausgedient, da kann sie mir nichts mehr geben, denn nun bin ich selbst Mutter. Aber als Frau und Mensch, auf dieser Ebene k&#246;nnten wir miteinander kommunizieren.</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: isa</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867&#038;cpage=1#comment-1977</link>
		<dc:creator>isa</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 19:48:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867#comment-1977</guid>
		<description>liebe Gise,

deine Erwartungen an dich und an deine Mutter sind f&#252;r den Anfang sehr, sehr hoch gesteckt. Ich kann mich da auch nur Roswitha anschlie&#223;en. Erwarte nicht so viel!

Du hast das Kind in dir gefunden und willst als dieses Kind vor deine Mutter treten. Tr&#246;ste dein eigenes Kind erst einmal selbst, denn du wirst bei deiner Mutter, auf das Kind in deiner Mutter treffen. Das erzeugt die gleichen Gef&#252;hle wie damals. 
Wenn du nicht mit weichen Augen auf dich blicken kannst, dann wird es sehr schwer zu akzeptieren, dass deine Mutter dir nie Mutter sein konnte. Gib dem Kind in deiner Mutter die Zeit und die Chance sich zu entwickeln, damit es &#252;berhaupt begreifen kann, wie es ihrer Tochter erging, dann habt ihr beide etwas davon.  :herz2:

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Danke, Isa, f&#252;r die Denkanst&#246;&#223;e.
Wei&#223;t Du, manchmal glaube ich, dass meine Mutter wusste, was sie mir angetan hat, denn sie hat immer wieder betont, dass sie eine liebevolle und f&#252;rsorgliche Mutter sei, die ihre Kinder eben mit Gewalt auf deren rechten Lebensweg pr&#252;geln m&#252;sse. Misshandelnde M&#252;tter w&#252;rden ihre Kinder aus Hass und Spa&#223; an der Freude qu&#228;len, hat sie uns immer wieder gesagt. Ich denke, meine Mutter stand ihren Wutausbr&#252;chen oft hilflos gegen&#252;ber und sich helfen lassen wollte sie nicht, aus Angst, dass man auf sie als schlechte Mutter zeigen w&#252;rde.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>liebe Gise,</p>
<p>deine Erwartungen an dich und an deine Mutter sind f&#252;r den Anfang sehr, sehr hoch gesteckt. Ich kann mich da auch nur Roswitha anschlie&#223;en. Erwarte nicht so viel!</p>
<p>Du hast das Kind in dir gefunden und willst als dieses Kind vor deine Mutter treten. Tr&#246;ste dein eigenes Kind erst einmal selbst, denn du wirst bei deiner Mutter, auf das Kind in deiner Mutter treffen. Das erzeugt die gleichen Gef&#252;hle wie damals.<br />
Wenn du nicht mit weichen Augen auf dich blicken kannst, dann wird es sehr schwer zu akzeptieren, dass deine Mutter dir nie Mutter sein konnte. Gib dem Kind in deiner Mutter die Zeit und die Chance sich zu entwickeln, damit es &#252;berhaupt begreifen kann, wie es ihrer Tochter erging, dann habt ihr beide etwas davon.  :herz2:</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Danke, Isa, f&#252;r die Denkanst&#246;&#223;e.<br />
Wei&#223;t Du, manchmal glaube ich, dass meine Mutter wusste, was sie mir angetan hat, denn sie hat immer wieder betont, dass sie eine liebevolle und f&#252;rsorgliche Mutter sei, die ihre Kinder eben mit Gewalt auf deren rechten Lebensweg pr&#252;geln m&#252;sse. Misshandelnde M&#252;tter w&#252;rden ihre Kinder aus Hass und Spa&#223; an der Freude qu&#228;len, hat sie uns immer wieder gesagt. Ich denke, meine Mutter stand ihren Wutausbr&#252;chen oft hilflos gegen&#252;ber und sich helfen lassen wollte sie nicht, aus Angst, dass man auf sie als schlechte Mutter zeigen w&#252;rde.</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ruthie</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867&#038;cpage=1#comment-1973</link>
		<dc:creator>Ruthie</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 17:58:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867#comment-1973</guid>
		<description>Liebe Gise,
es tut mir sehr leid, dass Du da so Schlimmes hast mitmachen m&#252;ssen! Hast Du denn irgendeinen seelischen Beistand, der Dir helfen kann, mit allem fertig zu werden?

Ich finde es sehr lobenswert von Dir, wieder Kontakt zu suchen zu Deiner Mutter, aber ich bin Roswithas Meinung, dass Du Dir erstmal nicht allzu viel erhoffen solltest, damit die Ent-t&#228;uschung nicht nachher umso gr&#246;&#223;er ist.

Ich bewundere Dich sehr daf&#252;r, wie Du das alles schaffst und meisterst und wie Du Deine Kids gro&#223; gebracht hast usw.

Ich denk an Dich!  :herz2: 

Herzlichst, Ruthie

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Liebe Ruthie,

f&#252;r mich habe ich meine Kindheit schon lange verarbeitet, sonst h&#228;tte ich meine Kinder nicht so liebevoll in ihr eigenst&#228;ndiges Leben f&#252;hren k&#246;nnen. Und darauf bin ich m&#228;chtig stolz! :)

Ich will f&#252;r mich nur herausfinden, wie sie mich heute sieht. Sie bekommt von mir die Chance, mir zuzuh&#246;ren und zu begreifen, wer ich tats&#228;chlich bin. Sagt sie nur ein Mal so etwas wie &quot;mein Vater h&#228;tte mich gegen sie aufgehetzt&quot;, bin ich weg.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gise,<br />
es tut mir sehr leid, dass Du da so Schlimmes hast mitmachen m&#252;ssen! Hast Du denn irgendeinen seelischen Beistand, der Dir helfen kann, mit allem fertig zu werden?</p>
<p>Ich finde es sehr lobenswert von Dir, wieder Kontakt zu suchen zu Deiner Mutter, aber ich bin Roswithas Meinung, dass Du Dir erstmal nicht allzu viel erhoffen solltest, damit die Ent-t&#228;uschung nicht nachher umso gr&#246;&#223;er ist.</p>
<p>Ich bewundere Dich sehr daf&#252;r, wie Du das alles schaffst und meisterst und wie Du Deine Kids gro&#223; gebracht hast usw.</p>
<p>Ich denk an Dich!  :herz2: </p>
<p>Herzlichst, Ruthie</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Liebe Ruthie,</p>
<p>f&#252;r mich habe ich meine Kindheit schon lange verarbeitet, sonst h&#228;tte ich meine Kinder nicht so liebevoll in ihr eigenst&#228;ndiges Leben f&#252;hren k&#246;nnen. Und darauf bin ich m&#228;chtig stolz! <img src='http://www.kabisa-gise.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich will f&#252;r mich nur herausfinden, wie sie mich heute sieht. Sie bekommt von mir die Chance, mir zuzuh&#246;ren und zu begreifen, wer ich tats&#228;chlich bin. Sagt sie nur ein Mal so etwas wie &#8220;mein Vater h&#228;tte mich gegen sie aufgehetzt&#8221;, bin ich weg.</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maria</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867&#038;cpage=1#comment-1972</link>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 17:52:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867#comment-1972</guid>
		<description>Liebe Gise,
was du von dir erz&#228;hlst, ist so ersch&#252;tternd, dass ich kaum Worte dazu finde.
Du wirst wahrscheinlich von deiner Mutter nicht h&#246;ren, dass sie einsieht, dir so viel Schreckliches angetan zu haben. Geschweige, dass sie das bereut oder dich um Vergebung bittet. 
Aber - sollte sie sich ihre massiven Fehler jemals bewu&#223;t machen - muss !!! sie einfach nur stolz auf dich sein! Und dir das sagen!
Erwartest du das von ihr? 

K&#246;nntest du ihr vergeben?

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Ich erwarte von ihr nur, dass sie mich als eine erwachsene und eigenst&#228;ndige Pers&#246;nlichkeit sieht. Tut sie das nicht... kann sie das nicht, werde ich ihr ruhig und bedauernd mitteilen, dass ich mich unf&#228;hig sehe, mich in ihre Welt einzulassen und deshalb den Kontakt wieder abbrechen werden mu&#223;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gise,<br />
was du von dir erz&#228;hlst, ist so ersch&#252;tternd, dass ich kaum Worte dazu finde.<br />
Du wirst wahrscheinlich von deiner Mutter nicht h&#246;ren, dass sie einsieht, dir so viel Schreckliches angetan zu haben. Geschweige, dass sie das bereut oder dich um Vergebung bittet.<br />
Aber &#8211; sollte sie sich ihre massiven Fehler jemals bewu&#223;t machen &#8211; muss !!! sie einfach nur stolz auf dich sein! Und dir das sagen!<br />
Erwartest du das von ihr? </p>
<p>K&#246;nntest du ihr vergeben?</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Ich erwarte von ihr nur, dass sie mich als eine erwachsene und eigenst&#228;ndige Pers&#246;nlichkeit sieht. Tut sie das nicht&#8230; kann sie das nicht, werde ich ihr ruhig und bedauernd mitteilen, dass ich mich unf&#228;hig sehe, mich in ihre Welt einzulassen und deshalb den Kontakt wieder abbrechen werden mu&#223;.</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: menzeline</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867&#038;cpage=1#comment-1971</link>
		<dc:creator>menzeline</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 17:42:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=867#comment-1971</guid>
		<description>Liebe Gise,

meine Eltern leben nicht mehr, aber ich habe auch noch viel aufzuarbeiten, was meine Eltern und ihre Erziehung betrifft.
Kann dir also sehr nachf&#252;hlen.

Wenn du das Gespr&#228;ch mit deiner Mutter suchst, dann erwarte nichts, gehe hin ohne Erwartungen, du k&#246;nntest danach nur noch mehr verletzt sein. Schaue was passiert und dann entscheide f&#252;r dich und dein Seelenheil.

Umarme dich und dr&#252;cke dir die Daumen, dass es f&#252;r dich gut wird, egal was passiert.

Liebe Gr&#252;&#223;e Roswitha

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Danke, Roswitha.

Ich erwarte von ihr nur eins: Sie soll begreifen, dass unser weiterer Kontakt einzig von ihrem Verhalten mir gegen&#252;ber abh&#228;ngig ist. Will sie immer noch Macht &#252;ber mich und mich &quot;klein&quot; haben, werde ich mich wieder von ihr abwenden. Es liegt also einzig an ihr... ihre Entscheidung.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gise,</p>
<p>meine Eltern leben nicht mehr, aber ich habe auch noch viel aufzuarbeiten, was meine Eltern und ihre Erziehung betrifft.<br />
Kann dir also sehr nachf&#252;hlen.</p>
<p>Wenn du das Gespr&#228;ch mit deiner Mutter suchst, dann erwarte nichts, gehe hin ohne Erwartungen, du k&#246;nntest danach nur noch mehr verletzt sein. Schaue was passiert und dann entscheide f&#252;r dich und dein Seelenheil.</p>
<p>Umarme dich und dr&#252;cke dir die Daumen, dass es f&#252;r dich gut wird, egal was passiert.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e Roswitha</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Danke, Roswitha.</p>
<p>Ich erwarte von ihr nur eins: Sie soll begreifen, dass unser weiterer Kontakt einzig von ihrem Verhalten mir gegen&#252;ber abh&#228;ngig ist. Will sie immer noch Macht &#252;ber mich und mich &#8220;klein&#8221; haben, werde ich mich wieder von ihr abwenden. Es liegt also einzig an ihr&#8230; ihre Entscheidung.</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
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