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	<title>Kommentare zu: H&#246;rger&#228;te</title>
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	<description>ganz und gar Gise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 30 Jun 2020 17:21:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: genifee</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106&#038;cpage=1#comment-137</link>
		<dc:creator>genifee</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 00:01:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106#comment-137</guid>
		<description>Liebe Gise,
ich freu mich so f&#252;r dich,da&#223; deine OP`s gut verlaufen sind.
Bei mir ist nichts zu machen,Innenohrschwerh&#246;rigkeit.
Deine Kindheitserfahrungen kann ich teilen.&quot;Phlegmatisch,will nicht h&#246;ren,h&#246;rt nur,was sie h&#246;ren will,usw.&quot;In der Schule habe ich mir wohl intuitiv immer einen Platz in den vorderen Pl&#228;tzen gesucht um den Lehrer zu verstehen und wenn Klassenkameraden sprachen,schaute ich sie an(falls ich schnell genug orten konnte)Im Laufe der Zeit lernte ich von den Lippen zu lesen.
W&#228;hrend meiner Krankenpflegeausbildung im OP-Einsatz kam ich mir verloren vor,alle hatten Mundt&#252;cher um,ich konnte nicht mehr von den Lippen ablesen,wurde oft angebr&#252;llt und als unaufmerksam beschimpft.Die OP-Leitung schickte mich zum HNO-Arzt,weil sie den Schwerh&#246;rigkeitsverdacht hatte.Zu damaliger Zeit bekam ich nur den Rat,vermehrt durch die Nase zu atmen,dann k&#246;nne ich auch besser h&#246;ren.H&#246;rtest wurde nicht gemacht.
Sp&#228;ter im Alter von 30 Jahren bestand ich auf einer H&#246;rger&#228;teverordnung.Das erste H&#246;rger&#228;t war deprimierend,es war alles nur laut.Es gab Ger&#228;usche,die ich nicht kannte.Ich brauchte lange,um mich daran zu gew&#246;hnen.Heute trage ich beidseits H&#246;rger&#228;te und bin froh,da&#223; es sie gibt. 
Meine j&#252;ngere Schwester ist h&#246;hergradig h&#246;rbehindert.
Ich bin f&#252;r die Kinder der heutigen Zeit dankbar da&#223; es die Fr&#252;herkennungsuntersuchungen gibt.So kann man die Seele vor zus&#228;tzlichem Schaden bewahren.

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Ja, H&#246;rger&#228;te helfen auf jeden Fall, aber sie haben trotzdem noch ihre T&#252;cken. Da mu&#223; man sich einfach f&#252;r das kleinere &#220;bel entscheiden.
Die Vorsorgeuntersuchungen fangen viel auf... manchmal zu viel. Was sich fr&#252;her oftmals von allein verwachsen hat, wird heutzutage zu schnell therapiert.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gise,<br />
ich freu mich so f&#252;r dich,da&#223; deine OP`s gut verlaufen sind.<br />
Bei mir ist nichts zu machen,Innenohrschwerh&#246;rigkeit.<br />
Deine Kindheitserfahrungen kann ich teilen.&#8221;Phlegmatisch,will nicht h&#246;ren,h&#246;rt nur,was sie h&#246;ren will,usw.&#8221;In der Schule habe ich mir wohl intuitiv immer einen Platz in den vorderen Pl&#228;tzen gesucht um den Lehrer zu verstehen und wenn Klassenkameraden sprachen,schaute ich sie an(falls ich schnell genug orten konnte)Im Laufe der Zeit lernte ich von den Lippen zu lesen.<br />
W&#228;hrend meiner Krankenpflegeausbildung im OP-Einsatz kam ich mir verloren vor,alle hatten Mundt&#252;cher um,ich konnte nicht mehr von den Lippen ablesen,wurde oft angebr&#252;llt und als unaufmerksam beschimpft.Die OP-Leitung schickte mich zum HNO-Arzt,weil sie den Schwerh&#246;rigkeitsverdacht hatte.Zu damaliger Zeit bekam ich nur den Rat,vermehrt durch die Nase zu atmen,dann k&#246;nne ich auch besser h&#246;ren.H&#246;rtest wurde nicht gemacht.<br />
Sp&#228;ter im Alter von 30 Jahren bestand ich auf einer H&#246;rger&#228;teverordnung.Das erste H&#246;rger&#228;t war deprimierend,es war alles nur laut.Es gab Ger&#228;usche,die ich nicht kannte.Ich brauchte lange,um mich daran zu gew&#246;hnen.Heute trage ich beidseits H&#246;rger&#228;te und bin froh,da&#223; es sie gibt.<br />
Meine j&#252;ngere Schwester ist h&#246;hergradig h&#246;rbehindert.<br />
Ich bin f&#252;r die Kinder der heutigen Zeit dankbar da&#223; es die Fr&#252;herkennungsuntersuchungen gibt.So kann man die Seele vor zus&#228;tzlichem Schaden bewahren.</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Ja, H&#246;rger&#228;te helfen auf jeden Fall, aber sie haben trotzdem noch ihre T&#252;cken. Da mu&#223; man sich einfach f&#252;r das kleinere &#220;bel entscheiden.<br />
Die Vorsorgeuntersuchungen fangen viel auf&#8230; manchmal zu viel. Was sich fr&#252;her oftmals von allein verwachsen hat, wird heutzutage zu schnell therapiert.</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erika</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106&#038;cpage=1#comment-131</link>
		<dc:creator>Erika</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 19:49:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106#comment-131</guid>
		<description>Liebe Gise, nun war ich ein paar Tage nicht hier und heute stelle ich fest, dass du das super toll erkl&#228;rt hast, was mit deinen Ohren los ist. Danke.
Ich freue mich f&#252;r dich, dass du jetzt gut h&#246;ren kannst. 
Fr&#252;her waren - glaube ich - viele Eltern so streng und haben ihre Kinder nicht als vollwertige Pers&#246;nlichkeit angenommen. Kein Wunder, dass so viele Leute zu wenig Selbstwertgef&#252;hl haben. Ich h&#246;re das so oft in Erz&#228;hlungen und selbst ging es mir nicht besser. Auch an diese verha&#223;ten Schuluntersuchungen kann ich mich noch gut erinnern. Ich war sehr fr&#252;hreif und hatte als einziges M&#228;dchen mit 10 Jahren schon einen sch&#246;nen Busenansatz. Mit nacktem Oberk&#246;rper mussten wir im Klassenzimmer warten bis wir an der Reihe waren zur Untersuchung. Ich wei&#223; noch heute wie ich mich gesch&#228;mt habe. 
A liabs Gria&#223;le von Erika

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Ohje, so etwas vergisst man ein Leben lang nicht mehr, gell?
Ich meine mich dunkel daran erinnern zu k&#246;nnen, dass ich niemals mit nacktem Oberk&#246;rper vor den anderen Sch&#252;lern sein musste. Ich glaube, mich hat man immer als Erste und unter Ausschluss der &#214;ffentlichkeit untersucht. Sicher bin ich mir jetzt aber nicht. Da m&#252;sste ich mal in der Klasse herumfragen, aber leider habe ich keinen Kontakt mehr zu den Grundsch&#252;lern von damals.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gise, nun war ich ein paar Tage nicht hier und heute stelle ich fest, dass du das super toll erkl&#228;rt hast, was mit deinen Ohren los ist. Danke.<br />
Ich freue mich f&#252;r dich, dass du jetzt gut h&#246;ren kannst.<br />
Fr&#252;her waren &#8211; glaube ich &#8211; viele Eltern so streng und haben ihre Kinder nicht als vollwertige Pers&#246;nlichkeit angenommen. Kein Wunder, dass so viele Leute zu wenig Selbstwertgef&#252;hl haben. Ich h&#246;re das so oft in Erz&#228;hlungen und selbst ging es mir nicht besser. Auch an diese verha&#223;ten Schuluntersuchungen kann ich mich noch gut erinnern. Ich war sehr fr&#252;hreif und hatte als einziges M&#228;dchen mit 10 Jahren schon einen sch&#246;nen Busenansatz. Mit nacktem Oberk&#246;rper mussten wir im Klassenzimmer warten bis wir an der Reihe waren zur Untersuchung. Ich wei&#223; noch heute wie ich mich gesch&#228;mt habe.<br />
A liabs Gria&#223;le von Erika</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Ohje, so etwas vergisst man ein Leben lang nicht mehr, gell?<br />
Ich meine mich dunkel daran erinnern zu k&#246;nnen, dass ich niemals mit nacktem Oberk&#246;rper vor den anderen Sch&#252;lern sein musste. Ich glaube, mich hat man immer als Erste und unter Ausschluss der &#214;ffentlichkeit untersucht. Sicher bin ich mir jetzt aber nicht. Da m&#252;sste ich mal in der Klasse herumfragen, aber leider habe ich keinen Kontakt mehr zu den Grundsch&#252;lern von damals.</em></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bonafilia</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106&#038;cpage=1#comment-113</link>
		<dc:creator>Bonafilia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 22:01:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106#comment-113</guid>
		<description>Hallo Gise,
das kommt mir zum Teil so bekannt vor. Habe ich doch als Kind auch immer wieder zu verstehen gegeben das ich nicht gut h&#246;re, aber geglaubt hat man mir nicht. Vielleicht auch nur aus Bequemlichkeit, ich bin Nr.6 und da ist den Eltern manchmal schon etwas zuviel. Aber egal. Wenn meine Mutter mich rief und ich dann fragte wo sie sei antwortete sie immer wieder gerne &quot;Hier&quot;, aber wo war das hier.? Ich konnte das Ger&#228;usch nicht orten, oft lief ich ins Obergeschoss wenn sie im Keller war und umgekehrt. Erst mit 12 Jahren gingen wir, besser ICH allein, zum Ohrenarzt. Der stelle fest das ich auf dem linken Ohr komplett taub bin. Ein verkr&#252;ppeltes Trommelfell..nix zu machen damals. Aber er machte mir Hoffnung auf die Zukunft. Doch letztes Jahr in der Uniklinik wurde mir dann mitgeteilt das f&#252;r diese Art der Behinderung noch nix erfunden wurde. Nix zu machen. So sitze ich bei Familienfesten immer gut positioniert damit ich m&#246;glichst Viele h&#246;ren kann. Eine Kneipe wird bei mir nach einiger Zeit zum Stillen Raum da die Ger&#228;usche sich so &#252;berlagern das ich irgendwann nix aber wirklich NIX mehr h&#246;re. Die M&#252;nder gehen auf und zu und ich komme mir vor wie ein Au&#223;erirdischer. Ich hab mich dran gew&#246;hnt und meide solche R&#228;ume, hoffe m&#246;glichst fr&#252;h bei einer Feier, Meeting da zu sein (nicht zu fr&#252;h) um den besten Platz f&#252;r mein Problem zu finden. Meine Familie geht immer sch&#246;n rechts von mir und gibt auf die Frage &quot;Wo bist du ?&quot; eine Ortsangabe an....
Aber sch&#246;n das es bei dir geklappt hat..Ich freu mich f&#252;r dich!
Gute Nacht
Bonafilia

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Guten Morgen Bonafilia,
ja, das Problem mit dem Ger&#228;usche orten kenne ich auch. Selbst in meiner kleinen Wohnung habe ich Schwierigkeiten herauszufinden, wo genau &quot;Hier!&quot; ist. Ich renn ins Bad, w&#228;hrend meine Tochter in ihrem Zimmer ist. Oder im Wohnzimmer. Oder doch in der K&#252;che? Ich bekomme es aber auch &#252;berhaupt nicht an mein Kind (inzwischen 20 Jahre alt) ran, mir eine konkrete Ortsangabe zu machen. Also das Orten der Ger&#228;usche klappt jetzt um einiges besser. Ich glaube, auch normal H&#246;rende brauchen ein paar Sekunden, bis sie wissen, woher ein Ger&#228;usch kommt. Da ist ein &quot;Hier!&quot; wohl grunds&#228;tzlich zu kurz, um geortet zu werden.

Trotz H&#246;rger&#228;te habe ich links besser geh&#246;rt als rechts. Also habe ich immer geschaut, dass mein Gespr&#228;chspartner links von mir sa&#223;, stand oder ging. Inzwischen macht es keinen Unterschied, aber Du wei&#223;t ja... die Macht der Gewohnheit. :-)

Googel mal, es gibt viele Seiten im Web, die einem die Probleme des Schwerh&#246;rigen und das richtige Verhalten ihm gegen&#252;ber aufzeigen. Ich habe Dir einmal &lt;a href=&quot;http://www.soccerin.de/leben.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;eine Site&lt;/a&gt; herausgesucht, die mitten aus dem Leben einer einseitig Geh&#246;rlosen erz&#228;hlt.

Nur, einen Tipp habe ich noch nirgends gefunden. Wenn ich aus einem Satz ein wesentliches Wort trotz mehrmaligem Wiederholens nicht verstanden habe, habe ich meinen Gespr&#228;chspartner gegebeten, ein anderes Wort daf&#252;r zu nennen. Dann ist der Groschen bei mir gefallen. Ich denke, dadurch haben meine Kinder gelernt, sich differenzierter auszudr&#252;cken - ihr Wortschatz ist zwangsl&#228;ufig gr&#246;&#223;er geworden.&lt;/em&gt; ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gise,<br />
das kommt mir zum Teil so bekannt vor. Habe ich doch als Kind auch immer wieder zu verstehen gegeben das ich nicht gut h&#246;re, aber geglaubt hat man mir nicht. Vielleicht auch nur aus Bequemlichkeit, ich bin Nr.6 und da ist den Eltern manchmal schon etwas zuviel. Aber egal. Wenn meine Mutter mich rief und ich dann fragte wo sie sei antwortete sie immer wieder gerne &#8220;Hier&#8221;, aber wo war das hier.? Ich konnte das Ger&#228;usch nicht orten, oft lief ich ins Obergeschoss wenn sie im Keller war und umgekehrt. Erst mit 12 Jahren gingen wir, besser ICH allein, zum Ohrenarzt. Der stelle fest das ich auf dem linken Ohr komplett taub bin. Ein verkr&#252;ppeltes Trommelfell..nix zu machen damals. Aber er machte mir Hoffnung auf die Zukunft. Doch letztes Jahr in der Uniklinik wurde mir dann mitgeteilt das f&#252;r diese Art der Behinderung noch nix erfunden wurde. Nix zu machen. So sitze ich bei Familienfesten immer gut positioniert damit ich m&#246;glichst Viele h&#246;ren kann. Eine Kneipe wird bei mir nach einiger Zeit zum Stillen Raum da die Ger&#228;usche sich so &#252;berlagern das ich irgendwann nix aber wirklich NIX mehr h&#246;re. Die M&#252;nder gehen auf und zu und ich komme mir vor wie ein Au&#223;erirdischer. Ich hab mich dran gew&#246;hnt und meide solche R&#228;ume, hoffe m&#246;glichst fr&#252;h bei einer Feier, Meeting da zu sein (nicht zu fr&#252;h) um den besten Platz f&#252;r mein Problem zu finden. Meine Familie geht immer sch&#246;n rechts von mir und gibt auf die Frage &#8220;Wo bist du ?&#8221; eine Ortsangabe an&#8230;.<br />
Aber sch&#246;n das es bei dir geklappt hat..Ich freu mich f&#252;r dich!<br />
Gute Nacht<br />
Bonafilia</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Guten Morgen Bonafilia,<br />
ja, das Problem mit dem Ger&#228;usche orten kenne ich auch. Selbst in meiner kleinen Wohnung habe ich Schwierigkeiten herauszufinden, wo genau &#8220;Hier!&#8221; ist. Ich renn ins Bad, w&#228;hrend meine Tochter in ihrem Zimmer ist. Oder im Wohnzimmer. Oder doch in der K&#252;che? Ich bekomme es aber auch &#252;berhaupt nicht an mein Kind (inzwischen 20 Jahre alt) ran, mir eine konkrete Ortsangabe zu machen. Also das Orten der Ger&#228;usche klappt jetzt um einiges besser. Ich glaube, auch normal H&#246;rende brauchen ein paar Sekunden, bis sie wissen, woher ein Ger&#228;usch kommt. Da ist ein &#8220;Hier!&#8221; wohl grunds&#228;tzlich zu kurz, um geortet zu werden.</p>
<p>Trotz H&#246;rger&#228;te habe ich links besser geh&#246;rt als rechts. Also habe ich immer geschaut, dass mein Gespr&#228;chspartner links von mir sa&#223;, stand oder ging. Inzwischen macht es keinen Unterschied, aber Du wei&#223;t ja&#8230; die Macht der Gewohnheit. <img src='http://www.kabisa-gise.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Googel mal, es gibt viele Seiten im Web, die einem die Probleme des Schwerh&#246;rigen und das richtige Verhalten ihm gegen&#252;ber aufzeigen. Ich habe Dir einmal <a href="http://www.soccerin.de/leben.html" target="_blank" rel="nofollow">eine Site</a> herausgesucht, die mitten aus dem Leben einer einseitig Geh&#246;rlosen erz&#228;hlt.</p>
<p>Nur, einen Tipp habe ich noch nirgends gefunden. Wenn ich aus einem Satz ein wesentliches Wort trotz mehrmaligem Wiederholens nicht verstanden habe, habe ich meinen Gespr&#228;chspartner gegebeten, ein anderes Wort daf&#252;r zu nennen. Dann ist der Groschen bei mir gefallen. Ich denke, dadurch haben meine Kinder gelernt, sich differenzierter auszudr&#252;cken &#8211; ihr Wortschatz ist zwangsl&#228;ufig gr&#246;&#223;er geworden.</em> <img src='http://www.kabisa-gise.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Armin</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106&#038;cpage=1#comment-112</link>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 17:12:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106#comment-112</guid>
		<description>&quot;kuckuck&quot;? - das k&#246;nnte fast schon lustig sein, wenn es nicht so traurig w&#228;re...

ist dieses &quot;es-ist-alles-so-laut&quot;-Gef&#252;hl nach der ersten erfolgreichen OP eigentlich im Laufe der Zeit verschwunden oder st&#246;rt dich das immer noch? Oder hing das eher damit zusammen dass du nur auf dem ersten operierten Ohr so gut geh&#246;rt hast?

Furchtbar neugierig seiend gr&#252;&#223;t &amp; w&#252;nscht dir einen sch&#246;nen Abend: Armin

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Armin, glaub mir, dieser Kuckuck war gar nicht lustig. Es ist ein saubl&#246;des Gef&#252;hl, wenn Dir pl&#246;tzlich Luft in die Nase gepustet wird, w&#228;hrend Du etwas sagst.

Anfangs, nach der 1. OP habe ich mein Radio im Auto extrem leise gestellt, aber nach 3-4 Monaten konnte ich es auch wieder lauter ertragen. Deshalb operiert man ja nicht gleich beide Ohren. Beziehungsweise beide Ohren werden grunds&#228;tzlich nicht gleichzeitig operiert, denn es besteht die Gefahr, dass die OP mi&#223;gl&#252;ckt und statt zum besseren H&#246;ren zur Ertaubung f&#252;hrt.
Man h&#228;tte also die 2. OP auch schon nach wenigen Wochen machen k&#246;nnen, aber man ist echt &#252;berfordert, wenn man von 10 pl&#246;tzlich auf 90 h&#246;rt.
Das krasse pl&#246;tzlich-gut-H&#246;ren gab es nach der 2. OP aber nicht, weshalb ich ja bis zum H&#246;rtest echt dachte, dass es diesmal schief gegangen sei. Zum Gl&#252;ck hat aber der H&#246;rtest gezeigt, dass alles bestens ist, ich also mit dem 2. Ohr genauso gut h&#246;re wie mit dem 1. Ohr.

Mach mal folgendes: Halte Dir am Bahnhof eine Weile ein Ohr zu. Wenn Du nach 1-3 Minuten Dein Ohr wieder frei gibst, merkst Du einen Unterschied, aber er ist auszuhalten. So ging es mir nach der 2. OP - das r&#228;umliche H&#246;ren klappte viel besser.

Nur, einen Nachteil gab es: Nachts machte es keinen Unterschied mehr, auf welchem Ohr ich lag... Ger&#228;usche haben mich geweckt. Inzwischen habe ich mich an sie gew&#246;hnt und kann wunderbar schlafen.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;kuckuck&#8221;? &#8211; das k&#246;nnte fast schon lustig sein, wenn es nicht so traurig w&#228;re&#8230;</p>
<p>ist dieses &#8220;es-ist-alles-so-laut&#8221;-Gef&#252;hl nach der ersten erfolgreichen OP eigentlich im Laufe der Zeit verschwunden oder st&#246;rt dich das immer noch? Oder hing das eher damit zusammen dass du nur auf dem ersten operierten Ohr so gut geh&#246;rt hast?</p>
<p>Furchtbar neugierig seiend gr&#252;&#223;t &amp; w&#252;nscht dir einen sch&#246;nen Abend: Armin</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Armin, glaub mir, dieser Kuckuck war gar nicht lustig. Es ist ein saubl&#246;des Gef&#252;hl, wenn Dir pl&#246;tzlich Luft in die Nase gepustet wird, w&#228;hrend Du etwas sagst.</p>
<p>Anfangs, nach der 1. OP habe ich mein Radio im Auto extrem leise gestellt, aber nach 3-4 Monaten konnte ich es auch wieder lauter ertragen. Deshalb operiert man ja nicht gleich beide Ohren. Beziehungsweise beide Ohren werden grunds&#228;tzlich nicht gleichzeitig operiert, denn es besteht die Gefahr, dass die OP mi&#223;gl&#252;ckt und statt zum besseren H&#246;ren zur Ertaubung f&#252;hrt.<br />
Man h&#228;tte also die 2. OP auch schon nach wenigen Wochen machen k&#246;nnen, aber man ist echt &#252;berfordert, wenn man von 10 pl&#246;tzlich auf 90 h&#246;rt.<br />
Das krasse pl&#246;tzlich-gut-H&#246;ren gab es nach der 2. OP aber nicht, weshalb ich ja bis zum H&#246;rtest echt dachte, dass es diesmal schief gegangen sei. Zum Gl&#252;ck hat aber der H&#246;rtest gezeigt, dass alles bestens ist, ich also mit dem 2. Ohr genauso gut h&#246;re wie mit dem 1. Ohr.</p>
<p>Mach mal folgendes: Halte Dir am Bahnhof eine Weile ein Ohr zu. Wenn Du nach 1-3 Minuten Dein Ohr wieder frei gibst, merkst Du einen Unterschied, aber er ist auszuhalten. So ging es mir nach der 2. OP &#8211; das r&#228;umliche H&#246;ren klappte viel besser.</p>
<p>Nur, einen Nachteil gab es: Nachts machte es keinen Unterschied mehr, auf welchem Ohr ich lag&#8230; Ger&#228;usche haben mich geweckt. Inzwischen habe ich mich an sie gew&#246;hnt und kann wunderbar schlafen.</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gernot</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106&#038;cpage=1#comment-105</link>
		<dc:creator>Gernot</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 11:05:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106#comment-105</guid>
		<description>Oh ja, an die Untersuchungen und das Antreten in Reihe dazu, kann ich mich noch gut erinnern. Nur an die Pockenimpfung nicht, ich war der erste Jahrgang der drumrum kam. Aber an Szenen, in denen mich meine Eltern ihre Geringsch&#228;tzigkeit haben sp&#252;ren lassen in dem sie mich v&#246;llig runtergemacht haben (...taugt nichts... Versager....)  kann ich mich sehr gut erinnern. Die Konsequenz: ich bin so rasch als m&#246;glich ab und habe den Kontakt auf das N&#246;tigste beschr&#228;nkt.

Gernot

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Leider kann ich nur extrem reagieren. Entweder schwarz oder wei&#223;, ganz oder garnicht. Sobald meine Mutter etwas sagt, erst recht zu mir oder &#252;ber mich, dann kann ich nicht dr&#252;berstehen - es regt mich auf. Und solange das so ist, meide ich jeden Kontakt mit ihr.

Wenn mir jemand kommt mit &quot;aber sie ist doch deine Mutter, du bist ihr einiges schuldig&quot;, dann antworte ich:
Sie hat mich geboren und irgendwie gro&#223; gezogen. Ihre Aufgabe war es, mich lebenstauglich zu machen. Wie bei den Tieren hat f&#252;r sie ihre Aufgabe als Mutter mit meiner Vollj&#228;hrigkeit geendet. Das Leben geht vorw&#228;rts, nicht r&#252;ckw&#228;rts und Menscheneltern sollen froh und dankbar sein, dass sich ihre Kinder nicht wie bei den Tieren von ihren Eltern abwenden, um ausschlie&#223;lich ihr eigenes Leben zu f&#252;hren. Wenn jemand mir und meiner Psyche nicht gut tut, mu&#223; ich mich dieser Person fern halten. Da spielt es f&#252;r mich keine Rolle, ob es sich um meine Mutter oder irgend einen anderen Menschen handelt.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh ja, an die Untersuchungen und das Antreten in Reihe dazu, kann ich mich noch gut erinnern. Nur an die Pockenimpfung nicht, ich war der erste Jahrgang der drumrum kam. Aber an Szenen, in denen mich meine Eltern ihre Geringsch&#228;tzigkeit haben sp&#252;ren lassen in dem sie mich v&#246;llig runtergemacht haben (&#8230;taugt nichts&#8230; Versager&#8230;.)  kann ich mich sehr gut erinnern. Die Konsequenz: ich bin so rasch als m&#246;glich ab und habe den Kontakt auf das N&#246;tigste beschr&#228;nkt.</p>
<p>Gernot</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Leider kann ich nur extrem reagieren. Entweder schwarz oder wei&#223;, ganz oder garnicht. Sobald meine Mutter etwas sagt, erst recht zu mir oder &#252;ber mich, dann kann ich nicht dr&#252;berstehen &#8211; es regt mich auf. Und solange das so ist, meide ich jeden Kontakt mit ihr.</p>
<p>Wenn mir jemand kommt mit &#8220;aber sie ist doch deine Mutter, du bist ihr einiges schuldig&#8221;, dann antworte ich:<br />
Sie hat mich geboren und irgendwie gro&#223; gezogen. Ihre Aufgabe war es, mich lebenstauglich zu machen. Wie bei den Tieren hat f&#252;r sie ihre Aufgabe als Mutter mit meiner Vollj&#228;hrigkeit geendet. Das Leben geht vorw&#228;rts, nicht r&#252;ckw&#228;rts und Menscheneltern sollen froh und dankbar sein, dass sich ihre Kinder nicht wie bei den Tieren von ihren Eltern abwenden, um ausschlie&#223;lich ihr eigenes Leben zu f&#252;hren. Wenn jemand mir und meiner Psyche nicht gut tut, mu&#223; ich mich dieser Person fern halten. Da spielt es f&#252;r mich keine Rolle, ob es sich um meine Mutter oder irgend einen anderen Menschen handelt.</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Isa</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106&#038;cpage=1#comment-103</link>
		<dc:creator>Isa</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 09:01:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106#comment-103</guid>
		<description>Fr&#252;her gab es die M&#252;tterberatungsstellen, es gingen aber leider zu wenige M&#252;tter da hin. 

In der Schule wurden Z&#228;hne untersucht, Ohren und Nagelpflege sowie Laus- und Kr&#228;tzeuntersuchungen vorgenommen. Wie auf dem Viehmarkt standen wir in einer Reihe zur Beschau.
Es gab da auch die Polio-Schluckimpfung und die Pockenimpfung. Bei der Pockenimpfung stand auf dem Pult eine brennende Kerze, Der Impf-Mann hatte ein Messerchen und hielt es in die Flamme, dann wurde zweimal in den Oberarm gestochen. Mache Kinder erlitten beim Anblick Panikattacken, andere erstarrten zu Salzs&#228;ulen bevor sie an der Reihe waren. Wer im Vorfeld heulte bekam eine Ohrfeige wer bei der Behandlung heulte wurde ausgelacht.

Heute werden Eltern und Kinder aufgekl&#228;rt und k&#246;nnen Fragen stellen. Auch sind Kinder durch die U1-10 Untersuchungen von Geburt an, vor Schicksalen wie deine Schwerh&#246;rigkeit gesch&#252;tzt.
Nur eben nicht vor Psychoterror. Das erkennt man leider erst, wenn ein Kind bereits Sch&#228;den davongetragen hat.

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Das Dramatische ist ja, dass Kinder sich immer schuldig f&#252;hlen. Deshalb k&#246;nnen sie gar nicht Hilfe von au&#223;en holen. Genauso dramatisch ist, dass mi&#223;handelnde Eltern(teile) durchaus wissen, was sie tun und ihre Taten nach au&#223;en hin vertuschen.
Mein eigener Vater wusste nichts von den Mi&#223;handlungen meiner Mutter mir gegen&#252;ber. Wenn er zu Hause war, war meine Mutter liebevoll und schimpfte meinen Vater aus, wenn er uns gegen&#252;ber nur einen etwas strengeren Ton anschlug. Er hat es von mir erst Ende letzten Jahres erfahren - und war furchtbar best&#252;rzt dar&#252;ber.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fr&#252;her gab es die M&#252;tterberatungsstellen, es gingen aber leider zu wenige M&#252;tter da hin. </p>
<p>In der Schule wurden Z&#228;hne untersucht, Ohren und Nagelpflege sowie Laus- und Kr&#228;tzeuntersuchungen vorgenommen. Wie auf dem Viehmarkt standen wir in einer Reihe zur Beschau.<br />
Es gab da auch die Polio-Schluckimpfung und die Pockenimpfung. Bei der Pockenimpfung stand auf dem Pult eine brennende Kerze, Der Impf-Mann hatte ein Messerchen und hielt es in die Flamme, dann wurde zweimal in den Oberarm gestochen. Mache Kinder erlitten beim Anblick Panikattacken, andere erstarrten zu Salzs&#228;ulen bevor sie an der Reihe waren. Wer im Vorfeld heulte bekam eine Ohrfeige wer bei der Behandlung heulte wurde ausgelacht.</p>
<p>Heute werden Eltern und Kinder aufgekl&#228;rt und k&#246;nnen Fragen stellen. Auch sind Kinder durch die U1-10 Untersuchungen von Geburt an, vor Schicksalen wie deine Schwerh&#246;rigkeit gesch&#252;tzt.<br />
Nur eben nicht vor Psychoterror. Das erkennt man leider erst, wenn ein Kind bereits Sch&#228;den davongetragen hat.</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Das Dramatische ist ja, dass Kinder sich immer schuldig f&#252;hlen. Deshalb k&#246;nnen sie gar nicht Hilfe von au&#223;en holen. Genauso dramatisch ist, dass mi&#223;handelnde Eltern(teile) durchaus wissen, was sie tun und ihre Taten nach au&#223;en hin vertuschen.<br />
Mein eigener Vater wusste nichts von den Mi&#223;handlungen meiner Mutter mir gegen&#252;ber. Wenn er zu Hause war, war meine Mutter liebevoll und schimpfte meinen Vater aus, wenn er uns gegen&#252;ber nur einen etwas strengeren Ton anschlug. Er hat es von mir erst Ende letzten Jahres erfahren &#8211; und war furchtbar best&#252;rzt dar&#252;ber.</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Beliza</title>
		<link>http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106&#038;cpage=1#comment-102</link>
		<dc:creator>Beliza</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 07:19:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kabisa-gise.de/blog/?p=106#comment-102</guid>
		<description>Hallo Gise,

seit einiger Zeit bin ich ein stiller Mitleser deiner Blogs. Durch Seelenfarben bin ich auf deinen Adventskalender gesto&#223;en und seit dieser Zeit nehme ich ein wenig an deinem Leben teil.

Was du heute &#252;ber dein H&#246;rger&#228;t und deine Mutter geschrieben hast, hat mich sehr ber&#252;hrt und es freut mich sehr, dass du nun h&#246;ren kannst.

Ist es nicht schrecklich, wie man fr&#252;her mit den Kindern umgegangen ist? Ich bin ungef&#228;hr in deinem Alter und bin auch ein Opfer dieser Erziehungsmethoden - ich habe mich selten ernst genommen gef&#252;hlt. 

Ich bewundere dich, wie du es geschafft hast, zu so einer selbstbewussten Frau zu werden.

Eine Frage habe ich noch (ich hoffe, sie ist nicht zu indiskret): Wie stehst du heute zu deiner Mutter?

Ich w&#252;nsche dir einen sch&#246;nen Sonntag, 

B&#228;rbel

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gise sagt:&lt;/strong&gt; Liebe B&#228;rbel,
ich habe Sozialp&#228;dagogik studiert und da ging es auch um Kindesmi&#223;handlung. Was glaubst Du, wie es in mir aussah, als mir bewusst wurde, dass meine Mutter mich h&#228;tte auch liebevoller, bejahender und geduldiger f&#246;rdern k&#246;nnen. Nun, sie wusste es nicht besser, vielleicht war sie genauso &quot;streng&quot; erzogen worden.

Ihre Mi&#223;achtung meiner Pers&#246;nlichkeit und ihr sich st&#228;ndig in mein Leben einmischen haben aber mit meiner Vollj&#228;hrigkeit nicht aufgeh&#246;rt. Pl&#246;tzlich soll ich meinem Mann h&#246;rig gewesen sein, der mir den Umgang mit meiner Mutter verboten h&#228;tte. Ein andermal war es angeblich mein Vater, der mich gegen sie gebracht h&#228;tte.

Langer Rede, kurzer Sinn... ich habe vor etwa 10-12 Jahren den Kontakt zu meiner Mutter komplett abgebrochen. Ich h&#228;tte sie gerne um eine Aussprache und Kl&#228;rung gebeten, aber als ich von mehreren Seiten h&#246;rte, dass meine Mutter der Meinung sei, mein (inzwischen Ex)Mann h&#228;tte mir jeden Kontakt mit ihr rigoros verboten, habe ich auch innerlich mit ihr gebrochen. Es bringt nichts, ich werde mit sehr gro&#223;er Wahrscheinlichkeit von ihr niemals ein &quot;Es tut mir leid&quot; h&#246;ren.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gise,</p>
<p>seit einiger Zeit bin ich ein stiller Mitleser deiner Blogs. Durch Seelenfarben bin ich auf deinen Adventskalender gesto&#223;en und seit dieser Zeit nehme ich ein wenig an deinem Leben teil.</p>
<p>Was du heute &#252;ber dein H&#246;rger&#228;t und deine Mutter geschrieben hast, hat mich sehr ber&#252;hrt und es freut mich sehr, dass du nun h&#246;ren kannst.</p>
<p>Ist es nicht schrecklich, wie man fr&#252;her mit den Kindern umgegangen ist? Ich bin ungef&#228;hr in deinem Alter und bin auch ein Opfer dieser Erziehungsmethoden &#8211; ich habe mich selten ernst genommen gef&#252;hlt. </p>
<p>Ich bewundere dich, wie du es geschafft hast, zu so einer selbstbewussten Frau zu werden.</p>
<p>Eine Frage habe ich noch (ich hoffe, sie ist nicht zu indiskret): Wie stehst du heute zu deiner Mutter?</p>
<p>Ich w&#252;nsche dir einen sch&#246;nen Sonntag, </p>
<p>B&#228;rbel</p>
<p><em><strong>Gise sagt:</strong> Liebe B&#228;rbel,<br />
ich habe Sozialp&#228;dagogik studiert und da ging es auch um Kindesmi&#223;handlung. Was glaubst Du, wie es in mir aussah, als mir bewusst wurde, dass meine Mutter mich h&#228;tte auch liebevoller, bejahender und geduldiger f&#246;rdern k&#246;nnen. Nun, sie wusste es nicht besser, vielleicht war sie genauso &#8220;streng&#8221; erzogen worden.</p>
<p>Ihre Mi&#223;achtung meiner Pers&#246;nlichkeit und ihr sich st&#228;ndig in mein Leben einmischen haben aber mit meiner Vollj&#228;hrigkeit nicht aufgeh&#246;rt. Pl&#246;tzlich soll ich meinem Mann h&#246;rig gewesen sein, der mir den Umgang mit meiner Mutter verboten h&#228;tte. Ein andermal war es angeblich mein Vater, der mich gegen sie gebracht h&#228;tte.</p>
<p>Langer Rede, kurzer Sinn&#8230; ich habe vor etwa 10-12 Jahren den Kontakt zu meiner Mutter komplett abgebrochen. Ich h&#228;tte sie gerne um eine Aussprache und Kl&#228;rung gebeten, aber als ich von mehreren Seiten h&#246;rte, dass meine Mutter der Meinung sei, mein (inzwischen Ex)Mann h&#228;tte mir jeden Kontakt mit ihr rigoros verboten, habe ich auch innerlich mit ihr gebrochen. Es bringt nichts, ich werde mit sehr gro&#223;er Wahrscheinlichkeit von ihr niemals ein &#8220;Es tut mir leid&#8221; h&#246;ren.</em></p>
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